Das alte Buch Mamsell
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Peggy Wehmeier zeigt in diesem Buch, dass Märchen für kleine und große Leute interessant sein können - und dass sich auch schwere Inhalte wie der Tod für Kinder verstehbar machen lassen.
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Kai Meyer: Frostfeuer
Jetzt bestellen bei amazon.de! Die 12-jährige Maus lebt seit ihrer Geburt in dem edlen Hotel Aurora in Sankt Petersburg. Nach draußen in die Kälte traut sie sich nicht und um ihre Aufgabe als Schuhputzer zu erfüllen, muss sie ihr Haar kurz tragen und wird von den anderen Bediensteten des Hotels als „Mädchenjunge“ gehänselt. Nur der Tänzer Kukuschka hält zu ihr, während das Verhältnis zu den übrigen sie umgebenden Personen schlecht ist. Maus stibitzt manchmal kleine wertlose Gegenstände im Hotel, allein des Nervenkitzels wegen, so sagt sie. Bei einem dieser Streifzüge wird sie fast vom Rundenmann, dem Kontrolleur, der nächtlich seine Runden durch das Hotel dreht, erwischt. Als sie ihr Beutestück, eine kleine Brosche, in einem Schuh versteckt, weiß sie noch nicht, wem dieser gehört. Erst am darauf folgenden Tag, als sie das Schmuckstück zurückerlangen will, merkt sie, dass die Bewohnerin der teuren Zarensuite sonderbar ist. Es umgibt sie eine Eiseskälte, fast wie die Welt vor den Mauern des Hotels, die seit Tagen von Schneestürmen geplagt wird. Und bevor Maus es sich versieht, taucht eine weitere eigenartige Gestalt in ihrem Leben auf: Tamsin Spellwell, eine Frau mit blauen Haaren und einem Regenschirm, die sich ebenfalls im Hotel einquartiert. Gibt es zwischen den beiden einen Zusammenhang?

Dieses Buch reiht sich nahtlos in Kai Meyers Werke ein und überzeugt mit den Elementen, die man von ihm gewohnt ist. Angesiedelt im verschneiten Sankt Petersburg des ausgehenden 19. Jahrhunderts, fühlt man sich sofort wie in ein Märchen versetzt und auch der behandelte Stoff gibt dazu reichlich Anhaltspunkte. Die verwendeten Worte zeugen von Ausdrucksstärke – da steht doch glatt einmal die Welt von Maus Kopf, als sie unbemerkt mit einem Schutzzauber in Berührung kommt. Und selbst hier entstehen Bilder im Kopf und Kai Meyer schafft es, dem Leser diese Situation vor Augen zu führen. Das Abtauchen in die fremde und kalte Stadt fällt da leicht, die Zeit mit diesem Buch vergeht wie im Flug.

Einzig negativ ins Auge fallen einige Nebenhandlungen, die auch mit dem Ende des Buches in der Luft hängen bleiben, während das Augenmerk fast ausschließlich auf Maus liegt.
Maus findet sich ungewollt zwischen Gut und Böse wieder, zwischen Tamsin und der Schneekönigin. Dass dabei diese beiden Rollen nicht immer eindeutig verteilt sind, macht die Sache umso spannender, denn Tamsin ist keineswegs eine durchweg gute Person. Man fiebert mit Maus und man leidet mit ihrem neu gewonnenen Verbündeten Erlen.

Nicht nur Lesespaß für kalte Wintertage, auch an den übrigen Tagen des Jahres bietet dieses fantasievolle Buch Unterhaltung und Spannung bis zur letzten Seite.

Kai Meyer: Frostfeuer.
cbt, Dezember 2008.
304 Seiten, Taschenbuch, 7,95 Euro.

Janine Gimbel

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