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Sergej Lukianenko: Die Ritter der vierzig Inseln
Jetzt bestellen bei amazon.de! Gäbe es das fatale Zusammen wirken von Befehl und Gehorsam nicht, hätten die Schurken auf der ganzen Welt nichts zu lachen (Seite 140).

14 Jahre ist Dima alt, als er mitten in seinen Ferien von einem Unbekannten angesprochen wird. Ob dieser ein Foto von dem Jungen machen dürfte – klar, warum auch nicht.

Kaum macht es klick, findet sich Dima in der Luft über einer paradiesischen Insel wieder. Seine unsanfte Landung verwandelt sich in Entsetzen, als er feststellen muss, dass er, wie alle anderen Kinder der 40 Inseln als Versuchskaninchen von Aliens in einem perfiden Spiel um Macht, Korruption und Beeinflussung missbraucht wird.

Auf jeder der Inseln befindet sich eine Burg, jedes der Eilande ist mit drei anderen mittels Brücken verbunden und der Anführer sorgt dafür, dass diese auch bewacht werden. Nur wer alle Inseln im Kampf erobert, der darf nach Hause zurück, so das Versprechen der Unbekannten. Bei den Scharmützeln verwandeln sich die hölzernen Spielschwerter und Dolche, die so genannten Kampfeisen, in messerscharfe Stahlwaffen, es vergeht kein Tag, an dem nicht blutige Opfer zu beklagen sind.

Nachdem Dima den Verräter in seiner Burg entlarvt hat, wird ein Plan geschmiedet, der das grosse Spiel vielleicht zugunsten der Kinder entscheiden könnte. Ein Bündnis, eine Konföderation wird geschmiedet, erste Erfolge stellen sich ein, mit einem Segelboot brechen Dima und einige Andere auf, die restlichen Inseln zu besuchen, und von ihrem Vorhaben zu überzeugen.

Der grosse Plan misslingt, die Ausserirdischen und ihre eingeschleusten Verräter rächen sich bitterlich. Doch Aufgeben ist nicht wirklich eine Option – und so machen sich Dima und seine Freunde auf, in einem letzten verzweifelten Aufbäumen das Ruder doch noch herumzureissen ....

Was zu Beginn fast wie eine Gestalt gewordene Anzeige für einen Traumurlaub wirkt, das nimmt im Verlauf der dramatischen Handlung mehr und mehr beklemmende Züge an. Mit grossen Anteilnahme schildert der Autor das Schicksal seiner jugendlichen Protagonisten.

Wie die allermeisten Kinder sind sie unschuldig, innerlich verletzlich und beeinflussbar – und dies wird auf die schmählichste Art und Weise ausgenützt. Es geht um Themen wie Macht, wie Beeinflussung und Korrumpierbarkeit, um Recht und Unrecht und nicht zuletzt um Freundschaft, Opferbereitschaft und Mut.

Als solches präsentiert sich die Handlung als grosse Parabel auf das Erwachsenwerden, auf die Prüfungen, denen sich die Heranwachsenden ausgesetzt sehen, den zunehmenden Ernst des Lebens mit dem sie sich auseinandersetzen müssen und der Verantwortung, die sie zu tragen haben. Verpackt in eine wild-romantische Geschichte voller Wendungen präsentiert der Autor uns ein Werk, das unzweifelhaft sowohl was die Handelnden, als auch die Aussage anbelangt zu seinen besten bislang ins Deutsche übertragenen Romanen zählt.

Sergej Lukianenko: Die Ritter der vierzig Inseln.
Heyne, Februar 2009.
397 Seiten, Hardcover, 16,95 Seiten.

Carsten Kuhr

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