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Andreas Wilhelm: Projekt: Atlantis
Jetzt bestellen bei amazon.de! Zum Dritten mal macht sich unser wissenschaftliches Abenteuer-Duo auf den Weg, Unerklärliches zu untersuchen, zu forschen und zu finden.

Patrick Nevreux, seines Zeichens Glücksritter, Ingenieur und Schatzsucher findet tief im Urwald von Guatemala einen alten, Jahrhunderte verschollenen Maya-Schatz. Auf dünnen aus Gold angefertigten Blättern stösst er auf einen komplett erhaltenen Kodex mit Überlieferungen aus der Frühgeschichte der Maya.

Zur gleichen Zeit wird der angesehene Historiker Peter Lavall von seiner Professur in Hamburg zu einer Grabung nach Griechenland gerufen. Statt des erhofften Grabes von Alexander des Grossen finden die Archäologen aber „nur“ eine Kopie eines Teiles der Bibliothek von Alexandria.

Beide Funde verbindet, dass erstmals eindeutige Hinweise auf die Lage einer antiken Hochkultur vorliegen. Das was seit dem unvollständig erhaltenen Überlieferungen Platos als der „Atlantis-Mythos“ Wissenschaftler wie Pseudo-Wissende beschäftigt hat, die Suche nach dem untergegangenen Inselstaat kann nun erstmals wissenschaftlich angegangen werden.

Unsere beiden Forscher organisieren und finanzieren ihre Expedition. An Bord eines Forschungsschiffes machen sie sich auf ins Bermuda-Dreieck. Verfolgt von kubanischen Schatzjägern, angefeindet vom US-Amerikanischen Militär und der NSA, und bedrängt von christlichen Fundamentalisten suchen sie in mehr als 3000 Meter Tiefe nach Überresten von Atlantis – und finden weit mehr, als sie jemals erwartet hätten ....



Drei Bände, und damit gut zehn Jahre Arbeit liegen hinter Andreas Wilhelm. Drei Bücher, die zeigen, dass auch heimische Autoren es verstehen, spannende Thriller zu verfassen, Geschichten zu erzählen, die historische Fakten mit Phantasie verbinden, die ihre Leser an die Seiten zu bannen wissen.

Im Vergleich zu den ersten beiden Romanen bewegt sich der Autor dieses Mal in weit grösserem Masse im Bereich der Spekulation. Boten die ersten Teile seiner Trilogie historisch verbürgte Fakten, archäologische Erkenntnisse von denen ausgehend sich dann die phantastische Handlung entwickelte, so bewegt sich Wilhelm diesmal ganz im Bereich der Spekulation.
Auffallend war dabei, dass er insbesondere zu Beginn des Romans doch eine geraume Weile braucht, bis seine Handlung wirklich in Fahrt kommt. Die unterschiedlichen Gestalten werden vorgestellt, Handlungsebenen, die zunächst nichts miteinander zu tun haben, eingeführt. Das liest sich zunächst ein wenig verwirrend, kann man doch bislang noch nicht sagen, wie sie Plots zusammenhängen, warum ausgerechnet diese Figuren vorgestellt werden.

Die Beschreibung des Expeditionsbootes der WHO mit seinen Tauchkapseln, Robotern und Wissenschaftlern wurde gut recherchiert, so dass der Roman hier mit einem glaubwürdigen Hintergrund hinterfüttert wurde. Die Gestalten selbst sind interessant gezeichnet, überraschen mit so nicht vorhersehbaren Wendungen und Offenbarungen. Einzig die Kubanischen Glücksritter gerät doch ein wenig arg stereotyp.

Als Kritikpunkt bleibt, dass mich die Beschreibung des Fundes tief unter dem Wasserspiegel mich zumindest nicht so ganz überzeugen konnte. Auch in den ersten beiden Texten der Serie haben unsere Forscher antike Stätten entdeckt, die von einer technisch weit überlegenen Rassen geschaffen worden waren. Dort blieb dann aber das Mysterium offen, erhielt der Autor das Geheimnisvolle. In diesem dritten Band, der alle Rätsel auflöst und zu einem in sich logischen Ende führt bleibt hierfür leider kein Raum. Und die Pseudo-Realität die sich dem Leser erschliesst, sie ist zumindest für meinen Geschmack ein wenig zu nüchtern, auch wenn sich Wilhelm bemüht, den Atlantikern ihre Geheimnisse und Ausstrahlung zu lassen.

Nach einem eher verhaltenen Beginn steigert sich die Handlung zu einem furiosen Finale in dem alle Fragen beantwortet werden und der Leser letztlich zwar befriedigt, aber auch ein wenig ernüchtigt zurückbleibt.

Andreas Wilhelm: Projekt: Atlantis.
Limes-Verlag.
448 Seiten, Hardcover, 19,95 Euro.

Carsten Kuhr

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