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Jan Christophersen: Schneetage
Jetzt bestellen bei amazon.de! Wer Nordfriesland mit seinem Wattenmeer und den wortkargen Menschen mag, wird auch „Schneetage“ mögen. Wer mehr von einem Buch verlangt als die – durchaus gelungene – Wiedergabe regionaler Atmosphären, wird enttäuscht sein.

In seinem Debütroman erzählt Jan Christophersen (35) von den Menschen, die eine Kneipe, den „Grenzkrug“, in einem fiktiven Kaff an der deutsch-dänischen Grenze betreiben. Da ist der verschwiegene Paul, der im Watt immer verbissener nach dem im 14. Jahrhundert untergegangenen Rungholt sucht. Da ist sein Ziehsohn Jannis, der ihn begleitet, aber eigentlich etwas anderes sucht: seinen Vater. Und da ist die Chefin des „Grenzkrugs“, Pauls Frau, die immer weniger Verständnis für das Hobby ihres Mannes aufbringt, der darüber seine Pflichten im „Grenzkrug“ vernachlässigt.

Ausgehend von einer Rahmenhandlung, die die norddeutsche Schneekatastrophe im Winter 78/79 aufgreift, entwickelt Christophersen seine Geschichte aus zahlreichen Rückblenden. Die erzählte Zeit reicht etwa von 1949 bis zum Ende der 50er Jahre und beschreibt den langsamen
Aufschwung des „Grenzkrugs“.

„Schneetage“ ist ein Roman, der vieles, vor allem im zwischenmenschlichen Bereich, andeutet und im Vagen lässt. Die zuweilen etwas tumb anmutende Maulfäule der „Grenzkrug“-Bewohner überträgt sich allzu sehr auf den Text, so dass auch der Leser mit fortschreitender Seitenzahl unter ihr zu leiden beginnt. Man wartet beim Lesen ständig auf eine irgendwie geartete Explosion, ein Artikulieren all des Ungesagten, eine Auflösung – und wartet letztlich
vergebens.

In diesem Buch gibt‘s nur wenig Handlung, keine packenden Dialoge, keinen Humor, keine Action und keine Spannung. Es mag durchaus Bücher geben, bei denen das funktioniert. Dieses gehört nicht dazu.

Jan Christophersen: Schneetage.
Mare-Buchverlag, Februar 2009.
366 Seiten, Hardcover, 22 Euro.

Andreas Schröter

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