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Mirjam Kristensen: Ein Nachmittag im Herbst
Jetzt bestellen bei amazon.de! Rakel und Hans Olav, ein norwegisches Paar, reisen nach New York. Gleich zu Anfang besuchen sie das Metropolitan Museum. Hans Olav ist von einem Georges de la Tour-Gemälde fasziniert und betrachtet es lange und intensiv. Als Rakel kurz die Toilette aufsucht und wieder zurück kommt, steht Hans Olav nicht mehr vor dem Bild. Rakel sucht ihren Mann im gesamten Museum. Erfolglos fragt sie eine Museumswärterin und an der Garderobe nach Hans Olav.

Verwirrt kehrt sie schließlich allein ins Hotel zurück. Die Angst und Sorge, dass ihrem Mann etwas zugestoßen sein könnte, sowie die Hoffnung, dass er plötzlich wieder vor ihr steht, sind allgegenwärtig und bestimmen von nun an Rakels Gedankenwelt.

Stunden und Tage vergehen ohne ein Lebenszeichen von Hans Olav. Rakels Recherchen bringen sie nicht weiter. Eine Beobachtung der Museumswärterin, das Jacket ihres Mannes das er nicht an der Museumsgarderobe abgeholt hat, sein Rückflugticket, seine verlorene Brieftasche die ihr ein mysteriöser Finder ins Hotel bringt, lassen Hans Olavs Verschwinden zunehmend rätselhafter werden.

Immer wieder aufs Neue versucht Rakel zu ergründen was passiert sein könnte, nach Spuren zu suchen und das Verschwinden ihres Mannes zu hinterfragen. Sie ist sich sicher, dass Hans Olav sie niemals verlassen würde.
Die Eltern und der Bruder Hans Olavs kommen nach New York um Rakel auf ihrer Suche zu unterstützen. Doch auch ihre gemeinsame Aktion, durch Flugblätter auf ein Lebenszeichen von Hans Olav zu stoßen, bleibt erfolglos. Aber Hans Olavs Bruder erinnert sich, dass Hans Olav in seinen Jugendjahren einmal eine Postkarte mit dem Motiv des la Tour-Bildes besaß, vor dem Rakel ihren Mann zum letzten Mal gesehen hat. Auch rückt er seinen Bruder vor Rakel in ein ganz anderes Licht, indem er ihn als eingebildet bezeichnet.

War Rakels Ehe mit Hans Olav doch nicht so glücklich, wie sie es selbst immer gedacht und gefühlt hat?

Am Ende versteht Rakel, dass es unterschiedlicher Sichtweisen bedarf, um Unerklärbares zu verstehen, und dass das Leben nicht berechenbar ist, weil es keinen festgesetzten Richtlinien folgt.

Ein spannender, bedrückender Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Mirjam Kristensen beherrscht die Kunst einer subtilen Erzählweise.

Mirjam Kristensen wurde 1978 geboren und stammt aus Lyngdal/Norwegen. Heute lebt sie in Kristianssand. Sie erhielt verschiedene Preise und Stipendien. "Ein Nachmittag im Herbst" ist ihr dritter Roman.

Mirjam Kristensen: Ein Nachmittag im Herbst.
Dörlemann Verlag, Februar 2009.
224 Seiten, Hardcover, 19,80 Euro.

Annegret Glock

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