Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
Anthologie zu. Auf Gewalt- und Blutorgien haben wir allerdings verzichtet. Manche Geschichten sind sogar witzig.
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Jan Guillou: Der Kreuzritter – Aufbruch
Jetzt bestellen bei amazon.de! Skandinavien im Jahr 1150 ist ein gerade eben erst christianisiertes Gebiet. Der Adel arrangiert sich mit der Kirche, aber noch gibt es auch den Glauben an die alten Götter und das Befolgen von alten Riten und Gebräuchen. Sigrid wendet sich in größter Not zweimal an den kirchlichen Gott und seine Mutter: Zuerst als sie mit Arn niederkommt und glaubt ihr letztes Stündlein habe geschlagen und zum zweiten Mal, nachdem der junge Arn nach einem Unfall als tot erscheint. Beim ersten Mal spendet sie ein ganzes Anwesen der Kirche, beim zweiten Mal den Sohn.

So kommt es, dass der Zweitgeborene des Magnus und der Sigrid seit seinem fünften Lebensjahr ausschließlich im Kloster erzogen wird, obwohl er aus einer der mächtigstens Adelsfamilien Schwedens stammt. Wissbegierig und begabt saugt der kleine Arn alles in sich auf, was man ihm dort beizubringen versucht. Da er das Leben außerhalb der Klostermauern nicht kennt, wächst er zu einem fleißigen, gläubigen, aber unglaublich naiven Mann heran. Zu einem Mann, der sich immerhin zu verteidigen in der Lage ist, da seine klösterliche Ausbildung ebenfalls Waffenkunde bei einem Templer beinhaltet. Denn ebenso wie seine Mutter glaubt man im Kloster, dass Gott Arn für eine besondere Aufgabe im Leben vorgesehen habe, und möchte es nicht riskieren, ihn auf diese unbekannte Aufgabe nicht entsprechend vorzubereiten.

Jan Guillou verwendet viel Text für die Motive und Überlegungen seiner Protagonisten, die vor den Augen des Lesers immer wieder Für und Wider abwägen, sowohl in religiöser als auch in politischer Hinsicht. Damit erreicht er, dass die komplexe Problematik des Machtkampfes um Schweden klar wird und gleichzeitig, dass die Handlungen verständlich werden, auch wenn man nicht so bewandert in skandinavischer Geschichte ist. Gleichzeitig macht das auch Spaß, weil der Roman damit seinen ganz eigenen Humor besitzt. Geschrieben in einer Mischung aus mittelalterlichen Begriffen und ganz modernen Wendungen kommt die Sprache manchmal fast pragmatisch daher und passt wunderbar zu meiner Vorstellung von mittelalterlichen Schweden. Handlungen scheinen direkt aus dem Leben gegriffen zu sein und trotzdem ins Mittelalter zu gehören. Die Protagonisten erscheinen sehr nah und sehr menschlich.

Fazit: Ich freu mich auf den zweiten Teil.

Jan Guillou: Der Kreuzritter – Aufbruch.
Heyne, März 2009.
510 Seiten, Taschenbuch, 8,95 Euro.

Regina Lindemann

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