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Ulrich Restat: Lieberknechts Bilder
Jetzt bestellen bei amazon.de! Der Maler Karl Lieberknecht nimmt, in der Hoffnung einige Zeit mit seiner Jugendliebe verbringen zu können, eine Einladung zu einem Klassentreffen in der nordhessischen Kleinstadt Frankenhain an. Nach 25 Jahren kommen sich der nun in Berlin lebende Maler Lieberknecht und seine Jugendliebe Monika tatsächlich näher. Um die erneut erwachte Bindung aufrecht erhalten zu können, lanciert Monika eine Ausstellung des Malers in der nordhessischen Provinz. Mittlerweile in der Stadt seiner Jugend und Schulzeit für seine Bilder geschätzt, wird Lieberknecht mit einem Gemälde besonderer Art beauftragt: Lieberknecht soll das Wandbild einer Schule gestalten, das ein Abbild des ehemaligen Rektors zieren soll. Während talentierte Schüler unter Anleitung Lieberknechts mit der Gestaltung des Bildes beginnen, ist dieser bemüht die Geschichte des ehemaligen Schulleiters aufzuarbeiten und stößt dabei auf die dunkle NS-Vergangenheit des in der Stadt allseits geschätzten Pädagogen und zukünftig gewünschten Namenspatrons der Schule.

Der 1940 in Lohfelden bei Kassel geborene Autor Ulrich Restat, der bislang Erzählungen und Kurzgeschichten schrieb, läßt seinen Protagonisten Lieberknecht, zunächst allein in der Hoffnung seine Jugendliebe wiedersehen zu können, nach Frankenhain aufbrechen. Lieberknecht, der sich zu Beginn des Romans in der kleinen nordhessischen Provinzstadt Frankenhain nicht recht einzuordnen vermag, wird jedoch durch die Bindung zu Monika und dem Auftrag des Wandbildes von vielen Frankenhainern mit der Zeit als fester Bestandteil des kleinstädtischen Lebens adaptiert. Restat läßt dabei den Maler Lieberknecht als wachen Menschen auftreten und versorgt so auch den Leser elegant mit Informationen der in der Kleinstadt vorhandenen zwischenmenschlichen Strukturen und politischen Restriktionen. Schließlich widmet sich Restats Protagonist im Verlauf des Romans immer mehr seiner eigentlichen Aufgabe, der Schaffung des Wandgemäldes. Und mit plötzlicher Aufdeckung der dunklen nationalsozialistischen Vergangenheit des ehemaligen Schulleiters, wird sich der Maler Lieberknecht schließlich seiner eigentlichen Aufgabe bewußt: Es gilt die Benennung der Schule nach einem nationalsozialistisch geprägten Schulleiter mit Mitteln der Malerei zu verhindern.

Restats Roman »Lieberknechst Bilder«, auf 372 Seiten in siebzehn Kapitel gegliedert, ist angenehm zu lesen und erzählt eine interessante Geschichte. Wenn man von Schilderungen der zahllosen amourösen Abenteuer Lieberknechts absieht, ist der Roman der spannenden Fragestellung gewidmet, ob man geschehenes Unrecht wider besseren Wissens verschweigen, oder ob man sich um jeden Preis der Wahrheit verpflichtet fühlen sollte.

Ulrich Restat: Lieberknechts Bilder.
Dittrich Verlag, März 2009.
372 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,80 Euro.

Sven-Andre Dreyer

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