Sexlibris
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Wo ist die Grenze zwischen Pornografie und Erotik? Die 30 scharfen Geschichten in diesem Buch wandeln auf dem schmalen Grat.
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Juli 2001
Die Überraschung
von Martina Bartels

Lena warf die Wohnungstür hinter sich in das Schloss und stellte erleichtert ihre schweren Einkaufstüten ab.
Immer diese Schlepperei. Lena seufzte.
Sie streifte ihre Schuhe ab und spulte den Anrufbeantworter zurück. Sie haben eine neue Nachricht, teilte der Apparat ihr mit. Lena drückte auf Wiedergabe und wartete.
"Hallo Engel, Lust auf Lust? Komm heute Abend um zwanzig Uhr ins Holliday Inn, Zimmer 211..."
Lena stutzte und hörte das Band noch einmal ab. Sie schüttelte den Kopf und ging in die Küche, aber unwillkürlich huschte ein Lächeln über ihre Lippen. Natürlich hatte sie sofort die Stimme ihres Mannes erkannt. Heute war ihr Hochzeitstag und Marc war immer für eine Überraschung gut.
Neugierig, wie Lena nun mal war, schlüpfte sie schnell unter die Dusche und machte sich zurecht.
Als sie ihren Wagen in die Tiefgarage des Hotels fuhr, packte sie eine enorme Erregung. Ihre Hände zitterten leicht und ihre Handflächen waren feucht. Gedankenfetzen schossen ihr durch den Kopf, all ihre Gespräche aus langen Nächten. Sex mit einem Unbekannten, gefesselt und ausgeliefert sein, eine Nacht in einem Luxushotel...Partnertausch, Gruppensex...es gab fast nichts, was sie in Gedanken nicht durchgespielt hatten.
Was hatte Marc sich wohl ausgedacht? Nachdenklich betrat Lena den Aufzug und fuhr hinauf in den zweiten Stock.
Ihr Atem ging flach und sie verspürte ein Kribbeln im Bauch. Wie immer, wenn Lena nervös war, legte sich ein dünner Schweißfilm auf ihre Haut. Das dünne Top klebte ihr am Körper und deutlich malten sich ihre Brüste unter dem dünnen Stoff ab.
Lena atmete tief durch und suchte das Zimmer 211. An der Tür klebte ein Umschlag mit der Aufschrift: Hallo Engel!
Lena hob den Umschlag auf und öffnete ihn. Er enthielt einen schwarzen Seidenschal und einen Zettel.
Verbinde Dir die Augen, bevor du das Zimmer betrittst, vertrau mir.
Das war alles. Sie zögerte einen Augenblick, aber dann siegte ihre Neugier.
Schnell schlang Lena das Tuch um ihren Kopf und klopfte an. Sie hörte gedämpfte Schritte und die Tür wurde geöffnet. Eine Hand schloss sich sanft um ihre Finger und zog Lena in das Zimmer.
Sie befeuchtete ihre Lippen, doch ehe sie etwas sagen konnte, verschloss er ihr mit einem Finger ihren Mund. Er drückte ihr ein Glas in die Hand und sie nippte vorsichtig daran. Sie wollte wieder etwas sagen, doch er brachte sie mit einem sanften Kuss zum Schweigen.
Eine Hand glitt über ihren Körper. Wortlos fuhren seine Finger Lenas Konturen nach. Seine Fingerkuppen glitten über das Tuch, über die Augen, zogen ihren feinen Mund nach und wanderten über den Hals. Er streifte ihre Brust so sanft, dass ihre empfindlichen Brustwarzen sofort auf die Berührung reagierten. Lena seufzte leise auf. Die Hand wanderte weiter über ihren Bauch, die Taille, glitt über ihren Po und rutschte von hinten zwischen ihre Schenkel.
Vor Erregung presste Lena sich einen Moment an ihn, doch er schob sie sanft zurück. Sie atmete schwer, wollte etwas sagen, doch schnell presste er seinen Mund auf den ihren. Voller Leidenschaft erwiderte Lena seinen Kuss.
Er nahm ihre Hand und führte Lena durch das Zimmer. Langsam drehte er sie um und schob sie etwas nach hinten. Lena spürte etwas Hartes am Rücken, wahrscheinlich die Fensterbank. Ein kühler Luftzug, der ihren Nacken streifte, verstärkte diesen Gedanken. Sie spürte seinen heißen Atem auf ihrem Körper, als er sich vorbeugte.
Er küsste sie, hart, fordernd, verlangend. Seine Hände fuhren über ihr Top und streiften die Träger von den Schultern. Der dünne Stoff rutschte über ihre Brüste. Er schob das Top wieder nach oben und zog es ihr langsam aus. Lena zitterte leicht, als sie seine Hände an ihrem Rock spürte. Mit einem Ruck öffnete er den Reißverschluss. Sanft ließ er den Rock auf den Boden fallen. Bis auf einen schwarzen Stringtanga stand Lena jetzt nackt vor ihm.
Obwohl sie durch das Tuch nichts sehen konnte, meinte sie seine Blicke auf ihrem Körper zu spüren. Leichte Schauer liefen über Lenas Rücken und sie fühlte die Hitze in ihrem Schoß. Sie hörte, dass sein Atem schneller wurde, und ein feiner Schweißtropfen rann zwischen ihren Brüsten hinab. Leise seufzte Lena auf und spürte, dass ihre Wangen sich röteten.
Ihre Lippen trafen sich zu einem verlangendem Kuss. Die Zungen umtanzten sich, spielten ein Spiel.
Schnell zog er Lena ihren Slip über die Hüften. Über ihre schlanken Schenkel rutschte der String auf den Boden. Er stand dicht vor ihr, sie hörte seinen raschen Atem. Seine Mund glitt über ihren Hals, knabberte an ihrem Ohrläppchen. Seine Zungenspitze berührte ihre Brustwarze und sie warf den Kopf in den Nacken. Lena spürte die zunehmende Nässe in ihrem Schoss. Ihr Atem ging schneller und seine zarten Berührungen brannten wie Feuer auf ihrer Haut.
Seine Lippen erforschten ihren ganzen Körper, verweilten an ihrem Bauch. Seine Zunge spielte in Lenas Nabel, um dann ganz langsam tiefer zu gleiten. Er berührte ihre empfindlichsten Punkte und erregte sie immer stärker.
Lena sehnte sich nach der Erlösung, ihr Becken zuckte und ihr Atem ging stoßweise. Er erfüllte ihr stummes Flehen und befriedigte ihre Lust.
Schwer atmend stütze Lena sich an seiner Schulter ab. Ihre Schenkel bebten und sie genoss seine Nähe. Sie spürte die Wärme seiner Haut, und ganz langsam verebbten die Wellen ihrer Lust. Er hielt sie zärtlich umschlungen und wartete, bis ihr Atem ruhiger wurde. Dann nahm er sie bei der Hand und ging ein paar Schritte mit Lena durch das Zimmer. Er setzte sich und zog sie auf seinen Schoss. Sie schlang die Arme um seinen Hals und vergrub ihr Gesicht an seiner Brust.
Langsam löste er den Schal und Lena sah sich rasch im Zimmer um. Sie waren alleine, erleichtert lächelte sie. Theorie und Praxis waren für Lena doch ein Unterschied.
Marc hob ihr Gesicht an. Tief sah er in Lenas blaue Augen und hauchte ihr einen sanften Kuss auf die Nasenspitze.
"Schatz, ich liebe dich, alles Gute zum Hochzeitstag. Ich hoffe, die Nacht mit deinem Unbekannten hat dir gefallen..."
Lena nickte wortlos und küsste ihn zärtlich.

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