Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten
Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten
In diesem Buch präsentiert sich die erfahrene Dortmunder Autorinnengruppe Undpunkt mit kleinen gemeinen und bitterbösen Geschichten.
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Oktober 2001
Mord im Labyrinth
von Brigitte Tholen

"Das kannst du doch nicht machen!"
"Klar, kann ich das machen." Nico füllte seelenruhig den Billigrotwein aus der Tetra-Packung erst durch den Kaffeefilter und dann in die kostbar geschliffenen Karaffen. In der Küche roch es jetzt stark nach Alkohol.
"Und du glaubst, die merken das nicht. Bordeaux schmeckt doch ganz anders."
"Was verstehst du schon davon? Nichts. Es wird niemand dahinter kommen. Verlass dich drauf."
Cora wurde rot und stellte heftig eines der Gläser auf den Tisch. Nico sah nur kurz hoch und schüttelte den Kopf. "Was ist los?"
"Was los ist! Wieso nimmst du mich eigentlich nie ernst? Du schmeißt das Geld mit vollen Händen heraus aber jetzt bist du so geizig und willst deine Freunde mit diesem Billigwein betrügen."
"Das ist doch ein prima Gag, ich weiß gar nicht, was du schon wieder hast. Deine kleinbürgerliche Art ist zum Kotzen."

Cora nahm ein Trockentuch und begann wütend die Gläser zu polieren. "Musst du mich immer so behandeln? Bei jeder anderen Frau benimmst du dich wie ein Gockel. Wenn du mit mir sprichst, fallen dir nur Beleidigungen ein."
Nico atmete genervt tief ein und aus. Ohne auf ihren Einwurf einzugehen, nahm er das nächste Paket, schnitt mit der Schere die Ecke ab und füllte den Wein in die Karaffe.
Cora resignierte, es hatte keinen Sinn, jetzt so knapp vor der Ausstellung mit ihm zu diskutieren.
Sie verscheuchte die unschönen Gedanken und ging noch einmal den Ablauf der Veranstaltung durch. Er würde ihr nie verzeihen, wenn der Abend durch ihre Schuld ein Flop werden würde. Denn schließlich sollte nicht nur Beate, die in letzter Zeit durch ihre lebensgroßen Puppen überregional bekannt wurde, sondern vor allen Dingen er, seine neuesten Bilder zeigen und verkaufen.
Vor ungefähr dreißig Jahren hatte er ein Labyrinth in einer eintägigen Performance und 2500 Berberitzen angelegt. Jedes Jahr fanden hier die verschiedensten Ausstellungen statt. Nun waren dort überall die Kunstwerke der beiden verteilt.
Cora benutzte das Geschirrtuch immer häufiger um sich den Schweiß von der Stirn zu wischen, während Nico mit dem Auffüllen der Gefäße inzwischen fertig war.
Er führte vorsichtig den Stöpsel auf die letzte Karaffe.
"Ich bringe sie jetzt erst mal in den Keller. Da ist es schön kühl. Sonst können wir nachher Glühwein trinken", grinste er, als habe das Streitgespräch nie stattgefunden..
In diesem Augenblick hörten beide den unverwechselbaren Ton eines Porsche-Motors. Alf war mit seiner Frau eingetroffen.

"Ich verzieh mich in den Keller. Kann diesen blöden Lackaffen einfach nicht ausstehen. Dieser Leinwandkleckser."
Er nahm ein Tablett mit Karaffen und verschwand durch die Tür.
Cora legte das Geschirrtuch zur Seite ging hinaus um die Beiden zu begrüßen. Alf war so groß, dass Cora sich immer wunderte, wie er ohne Schwierigkeiten in seinen Porsche steigen konnte. Seine Frau wirkte neben ihm eher klein und zart. Neidvoll musste sie zugeben, dass Tamara nirgendwo ein Gramm Fett zuviel hatte. Dafür aber reichlich Rouge im Gesicht. Sie arbeitete als freie Kulturjournalistin in Leer.
Alf küsste Cora links und rechts auf die Wange. Der Geruch nach "Joop" wehte um ihre Nase, während Tamara ihr kühl die Hand reichte und einen direkten Blickkontakt vermied. "Wir sind mal wieder die Ersten.", sagte er und wirkte dabei recht zufrieden.
Cora führte die beiden in das Wohnzimmer und Alf ließ sich in einen der breiten Ledersessel fallen..
"Dann haben wir wenigstens Zeit, ein wenig zu plaudern, bevor der Rummel losgeht. Wo ist Nico? Streichelt er gerade seine Bilder und überlässt mal wieder dir die ganze Arbeit?"
"Er kommt sofort." Cora ging zur Stereoanlage und legte eine CD von Cantara ein. Nur leise drangen die Töne durch den Raum.
In diesem Augenblick kam Nico zurück, übersah Alf geflissentlich, hauchte einen Handkuss auf Tamaras Hand und sah ihr dabei tief in die Augen. "Na, wenn das nicht ein gutes Omen ist. Mein Engel der Inspiration."
Er legte seinen Arm um ihre Schultern und meinte: "Hilfst du mir, die Laternen im Labyrinth zu verteilen. Die roten, kennzeichnen den Weg zum Forum und die gelben führen wieder zum Ausgang. Wir wollen doch nicht, dass sich jemand verirrt."
Als Tamara nickte, führte er sie, noch immer den Arm um ihre Schulter gelegt hinaus.
Cora besann sich auf ihre Gastgeberpflicht und sah Alf fragend an. "Möchtest du Rotwein?
Alf schien mit den Gedanken völlig woanders zu sein. Er stierte auf die terracottafarbene Wand an der Nico die Degen, Säbel und einen Dolch seines Vaters angebracht hatte.
"Gib mir einen Bordeaux. Hab so richtig Lust, mich zu besaufen. Tamara kann den Wagen ja zurückfahren."
In diesem Augenblick hörte man das Knirschen des Kiesweges und das Motorengeräusch mehrerer Fahrzeuge. Die nächsten Gäste waren eingetrudelt. Cora beeilte sich, einige Karaffen wieder aus dem Keller zu holen und als sie zurückkam, war Alf bereits im Gespräch mit einigen Künstlern aus Leer und Oldenburg.
Sie verteilte den Rotwein und tatsächlich schien niemand den eher minderwertigen Geschmack zu merken. Der große Wohnraum war rasch vernebelt von dem Rauch der Zigaretten. Stimmen und Gelächter dröhnten in Coras Ohren.

Es sah aus wie eingetrocknetes Blut. Neben dem Dolchgriff, der zwischen den Schulterblättern steckte, lief es in kleinen Rinnsalen den Rücken hinunter.
Fast wäre Cora über ihn gestolpert und vor Schreck hatte sie laut aufgeschrieen.
"Ein besseres Kompliment für meine Arbeit kannst du mir nicht machen", lachte Beate amüsiert. Sie trug einen lilafarbenen Hut, der über und über mit rosa Blüten besetzt war. Das Kleid wiederholte in quadratischen Mustern beide Farben.
Als Cora mit den Fingerkuppen über die Schultern der Puppe strich, fühlte sie, dass selbst das Blut aus künstlichem Material war.
Erleichtert atmete sie auf.
Puh, deine Figuren können einem ja einen ganz schönen Schreck einjagen."
Einige Besucher der Ausstellung drängten sich an den beiden vorbei und blickten scheu auf den am Boden liegenden Körper.
Cora hatte sich inzwischen halbwegs von ihrem Schreck erholt. "Was ist das für ein Material? Deine Puppen sehen so ..., na ja, halt wie Menschen aus."
"Ja, was glaubst du wie viel Mühe und Arbeit hinter einer Figur steckt. Gerade die Kleinigkeiten brauchen sehr viel Zeit. Ich bin sehr pingelig, achte auf jedes Detail. Die Nase und die Hände sind das Allerschwerste. Zum Schluss wird der fertige Körper mit Latex gewickelt oder besprüht."

"Wie man sieht, war das eine gute Idee. Du wirst eine Menge Aufträge erhalten. Aber jetzt muss ich mir auch deine anderen Puppen ansehen. Ich hoffe, du hast nicht noch mehr so makabre Dinge auf Lager."
"Nein, schau da vorne, die Dame im Abendkleid, war mein erstes Exemplar. Sieht sie nicht wundervoll aus?"
Eine zierliche, rothaarige Frau in einer hautengen, schwarzen Robe stand dort. Ihr Gesicht war mit zahlreichen Sommersprossen übersät und die blauen Augen sahen den Besucher lockend an. Der schmale Mund war leicht geöffnet. Die linke Hand lag leicht auf der Hüfte. Zwischen den Fingern ihrer rechten Hand, steckte eine Zigarette, als warte sie darauf, dass jemand ihr Feuer reichen würde.
Cora war hingerissen und konnte sich nicht satt sehen, an den vielen liebevollen Details.
Sie gingen weiter die Berberitzenhecken entlang, deren Früchte in der Abendsonne blutrot leuchteten. In dem sattgrünen Gehölz ergaben sie zusammen mit den leicht überhängenden rötlichbraunen Trieben eine wundervolle Farbkomposition.
Durch die Besucher aufgeschreckt, hatten sich die Vögel tief in die Hecke zurückgezogen. Nur hin und wieder war leichtes Zwitschern zu hören.
Am Ende des Ganges gelangten sie zu einem Platz mit Holzbühne, dem Forum. Nico stand mit Tamara vor seinen ausgestellten Bildern. Sie unterhielten sich angeregt. Alf stand mit beiden Händen in den Hosentaschen und gekrauster Stirn daneben.
Da Beate von einem Interessenten in Anspruch genommen wurde, gesellte sich Cora zu ihnen.
"Die Ausstellung verspricht ein Erfolg zu werden, wir haben schon über hundert Besucher", sagte sie.
Alf sah sie aus zusammengekniffenen Augen an. "Ich habe noch nie gesehen, dass dein Mann etwas verkauft hat." Er drehte sich halb zu Nico: "Wie machst du das eigentlich? Du lebst auf großem Fuß, hast italienische Designerschuhe und ein Seidenhemd von Gucci an."
Verärgert sah Tamara ihren Mann an. "Alf!"
"Was ist?"
"Verschon unsere Freunde mit deinen spitzen Bemerkungen."
Alf zog seine Augenbrauen hoch, sah sich suchend um und meinte ironisch: "Freunde? Ich sehe keine Freunde."
Nico lachte nur. "Lasst gut sein. Schaut Euch lieber mein neueste Zeichnung an." Er zog ein Bild aus seiner Mappe und hielt es grinsend hoch. "Was haltet ihr davon?"
Er hielt eine Bleistiftzeichnung hoch und Cora sah, wie Alf einen kurzen darauf warf, in Zeitlupentempo seine Hand aus der Hosentasche zog und lässig eine Mücke von seinem blütenweißen Hemd schnippte.
Cora trat einen Schritt vor, um das Bild besser sehen zu können. Hörbar zog sie die Luft ein, als sie ahnte, wer zu diesem Akt Modell gesessen hatte. Auf der rechten Brust hatte Nico seinen Kopf als Tätowierung eingezeichnet. Tränen schossen Cora in die Augen und ohne auf die Besucher zu achten, rannte sie ins Haus.
Also hatten Nico und Tamara ein Verhältnis miteinander. Eine weitere Demütigung. Warum, um Himmels Willen, brachte sie es nicht fertig, endlich einen Schlussstrich zu ziehen und zu gehen. Mit zitternden Knien ging sie ins Bad des Einfamilienhauses und ließ langsam das kalte Wasser über Arme und Gesicht laufen. Dann ging sie hinaus zum Labyrinth und kümmerte sich weiter um die Gäste.

Die Ausstellung war ein voller Erfolg. Aus Aurich, Emden, Oldenburg und Bremen, waren die Leute nach Ostrhauderfehn gekommen. Als der letzte Besucher gegangen war, begann Cora die Gänge abzulaufen, um Papierschnitzel und Zigarettenkippen aufzusammeln. Beate hatte ihre Puppen vor einer halben Stunde in den anliegenden Schuppen wetterfest abgestellt und war als Letzte gegangen. In der Tasche, Aufträge von Banken und Kaufhäusern. Nico hatte mit Glück ein Bild verkauft.
Es dämmerte bereits, und die roten Laternen, die den Weg zum Mittelpunkt des Irrgartens kennzeichneten, tauchten die Hecken in ein geheimnisvolles Licht. Sie hatte Nico seit dieser Szene im Labyrinth nicht mehr gesehen. Sie war froh darüber. In diesen Augenblicken hasste sie ihn.
Er war ein Egozentriker, nahm keine Rücksicht auf die Gefühle anderer, das hatte er vorhin mal wieder in Höchstform unter Beweis gestellt.
Alf hatte sich eine Stunde später von ihr verabschiedet. Tamara hatte sie nur ins Auto steigen sehen.
Cora bog um die nächste Ecke und sah auf dem Boden die Puppe liegen, die sie zu Anfang der Ausstellung so sehr erschreckt hatte. Komisch, dass Beate sie vergessen hatte. Sie trat näher, um sie aufzuheben, als sie ruckartig stehen blieb. Das war nicht die Puppe! Das war Nico! In seinen Schulterblättern steckte ein Dolch und daneben war Blut aus der Wunde getreten. Über seinem Kopf lag die Arbeitsmappe und einige Zeichnungen lagen verstreut herum. An den starren Augen, die in den Himmel starrten, erkannte sie, dass jede Hilfe zu spät kam.
Cora würgte und glaubte sekundenlang ohnmächtig zu werden. Unfähig einen klaren Gedanken zu fassen, bückte sie sich und sammelte die Entwürfe ein.
Als letztes hob sie die Bleistiftzeichnung von Tamara hoch und in ihrem Schockzustand wollte sie es gerade zerreißen, als sie stutzte. Was hatte er denn da auf den rechten Arm gemalt? Cora betrachtete es genauer. Das war ja die Mini-Abbildung des Labyrinths. Jedem Gang hatte er den Namen eines prominenten Künstlers gegeben nur der vorletzte Weg hinter dem Forum hatte noch keinen. Stattdessen war ein schwarzes Kreuz eingetragen, als kennzeichne es ein Grab.
Verstört fuhr sich Cora durch das Haar. Warum hatte er das gemacht. War das eine Mitteilung an Tamara? Hatte er dort vielleicht etwas für sie deponiert? Oder hatte dieses Kreuz gar keine Bedeutung?
Cora ging in die Knie, stützte sich mit der Hand ab und setzte sich schließlich auf den weichen mit Moos und Gras bewachsenen Boden. Ihr war übel. Was sollte sie nur machen? Da lag er nun tot. Sie konnte auf einmal nicht mehr daran denken, wie sehr er sie immer gegängelt hatte. Plötzlich war da nur seine liebgewonnene Gestalt. Um ihn her, seine verrückten Zeichnungen. Unter ihnen auch diejenige, die er so stolz präsentiert hatte. Tamara. Die hatte jetzt auch nichts mehr von ihm

Lange Zeit saß sie neben der Leiche und grübelte. Ihre Gedankengänge hatten große Ähnlichkeit mit den Wegen des Irrgartens, in dem sie gerade saß. Doch nach und nach formte sich eine Idee immer stärker heraus. Hastig stand sie auf und eilte zu dem vorletzten, namenlosen Gang. Sorgfältig betrachtete sie den Lageplan, maß den Weg mit Schritten ab, kroch über den Boden, tastete, drückte und strich über das Gras. Sie wollte gerade aufgeben, als sie, ganz nahe der Hecke, unter den Fingern etwas Hartes spürte.
Aufgeregt legte sie mit ihren Händen einen Hebel frei. Sie schluckte und hielt inne. Was zum Teufel war das? Wenn sie jetzt den Griff bewegte, würde sie dann etwas Schreckliches entdecken? Mit zitternden Händen zog sie den Hebel hoch. Es gab einen leichten Ruck und der Boden hob sich. Verwundert sah sie, dass hier ein Stück der Hecke in einem großen, braunen Übertopf eingepflanzt war. Mit aller Kraft hob sie ihn hoch. In dem so entstandenem Loch, lag eine Plastiktüte. Sie stellte den Topf mit der Hecke zur Seite und nahm den Beutel heraus, der eine schwarze Lederschachtel enthielt. Ihre Gedanken überschlugen sich. Wieso hatte Nico so etwas versteckt? Die Plastiktüte fiel ins Gras, und mit angehaltenem Atem öffnete sie den Behälter.
Als erstes sah sie Zeitungsartikel, die sie unbeachtet zur Seite legte. Darunter lagen mehrere Bündel Geld. Wenn die Banderolen stimmten, mussten es Hundert Tausendmark sein. Ihre Zähne gruben sich in die Unterlippe, und leichter Schweiß trat auf ihre Stirn. Sie schob die Bündel von einer Seite zur anderen und entdeckte darunter etliche Halsketten, Ringe und Armbänder. Kraftlos ließ sie sich auf den Boden sinken, die Schachtel fest umklammert. Was war das für Geld, was waren das für Schmuckstücke. Ihr Blick fiel auf die Zeitungsartikel. Hastig las sie. "Einbruchserie hält die Leeraner Polizei in Trab." Juwelier ausgeraubt."
Es gab keinen Zweifel mehr für sie. Nico musste hinter diesen Diebstählen stecken. Hier in seinem Labyrinth hatte er seine Beute vergraben und konnte so, auch ohne viele Bilder zu verkaufen, leben.
Hatte er diese Einbrüche alleine durchgezogen oder hatte er einen Partner, der sich betrogen fühlte und ihn deshalb umbrachte.
Cora wurde plötzlich ganz ruhig und starrte auf die Schachtel. War dies nicht ihre Chance? War es nicht möglich, das Geld und den Schmuck zu behalten, wenn sie ...
Entschlossen stand sie auf, nahm ein Bündel der Scheine und steckte sie in ihre Hosentasche, legte die Schachtel zurück in das Versteck. Dann wuchtete sie den Übertopf mit der Hecke wieder an ihren alten Platz und betätigte den Hebel. Alles sah aus wie immer. Ein geniales Versteck.
Ohne Eile lief sie zu dem Gang, in dem Nicos Leiche lag, hob den Oberkörper an und zog ihn durch den Irrgarten zu einer der Sackgassen. Liebevoll platzierte sie ihn so, dass er sitzend, nur durch die Berberitzenhecke gestützt, in ihre Augen starrte. Ohne Eile ging sie zu dem nahe liegenden Schuppen, holte sich Beates Latex-Spritze und besprühte damit seinen Körper. Nach einer halben Stunde beendete sie ihre Arbeit, trat ein wenig zurück und betrachtete kritisch den Körper, als hätte sie gerade ein Kunstwerk erschaffen. Dann trat sie zu ihm, hauchte einen Kuss auf seine Stirn und streichelte zärtlich seine Wange. "Jetzt gehörst du nur mir. Wir werden immer zusammen bleiben."

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