Madrigal für einen Mörder
Madrigal für einen Mörder
Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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August 2002
Neue Helden
von Sebastian Spengler


Durch düstere Gänge, sporadisch flackern Lampen, über Gitter, Stille, es hallt nur das Echo der Schritte und hallt und hallt. Vorhin noch jubelnde Mengen, klatschten, trampelten mit den Füßen, standing ovations, Frauen waren in Ohnmacht gefallen: Werde der Vater meines Kindes! Direkt nach dem Urteilsspruch sollte er in die Zelle gebracht, aber statt dessen Masse von Volk und die Presse, Blitzlichtgewitter, Händegeschüttel, Politiker legten dem Verurteilten den Arm um die Schulter, während sie Wange an Wange in die Linsen grinsten. Er hätte längst schon Zuhause sein können, die Frau hatte gekocht, der Duft durchströmt die Räume, die Kinder spielen Fangen, gestern Nacht hatte sie geweint, du verstehst mich nicht mehr. Hart stößt er den Gefangenen in den abzweigenden Gang. Nicht weit bis zur entsprechenden Tür, Stahltür, sie gleitet träge auf, die Handschellen gelöst, der Gefangene taumelt in die Zelle, so, noch abschließen, Feierabend.

Sie werden nie, werden sie! Sie werden nie verstehen können, mich werden sie nie verstehen. Er kauert an die nackte Wand gelehnt, der Ball prallt von der gegenüber ab, im Bogen, springt einmal auf dem Boden auf, bevor er in die Hand zurückkehrt. Gäbe es einen Ball. Er träfe immer die selbe Stelle der Wand, der Ball, und würde immer auf dem gleichen Weg zurück hüpfen, er sieht es vor sich. Sie werden nie, werden sie.
Eine Fliege schlingert durch die Luft, ihr tröges Brummen, immer wieder stößt sie gegen die trübe Scheibe, knapp unterhalb der Decke. Täglich bringen Wärter Briefe, allesamt geöffnet, darin große Worte, Held!, auch einer des Direktors, obligatorisches Dankesschreiben, ohne Sie... Er öffnet die Briefe nicht mehr, sammelt sie zu einem Packen, auf den er beißt, wenn er schreien müßte, bald schmeckt er am Papier, ob offiziell, ob Verehrung oder unverhohlener Haß. Neider...

Er saß hinter dem Schalter, ein freundliches Lächeln, wechselnde Gesichter vor seinen Augen, Geld strömte durch seine Hand. Damals waren es noch Leberwurstbrote gewesen, in die er biß um nicht zu, in den Pausen, krampfhaft kauen, schlucken, Brechreiz. Wisse Se, ich wollt halt mo so e’ bißche Geld abhebe, weil do mei Enkelche so bald no Geburtstag hät und ich er nu halt ach e’ hübsches G’schenk mache wollt, mit grauenhaft quengelnder Stimme. Und dabei immer lächeln, Dienstvorschrift, morgens klingelte der Wecker viel zu schrill, der erste Schwall kaltes Wasser ließ ihn zusammenzucken, nach fünf Minuten fröstelnd und naß. Auf dem Weg zur Arbeit saß der immer gleiche Bettler auf der immer gleichen Plastiktüte, neben einem Abfalleimer. Er saß in Anzug und Krawatte hinter dem Schalter, lächelte, seine Unterhose war hinten verrutscht und der Gummizug zog neue Bahnen in sein Gesäß, es juckte, der Stoff seiner Hose klebte an seinen Beinen.

Er bückte sich zu dem Bettler hinab, beißender Gestank schlug ihm entgegen, er riß den Mund auf, atmete heftig aus. Die Augen des Bettlers blickten wäßrig an ihm hoch, er sah die aufgequollenen Tränensäcke, die rote Nase mit den geweiteten Poren, den verfilzten Bart, in den Augen sah er Hoffnung schimmern. Er grinste innerlich. Er dachte an den vorüberziehenden Strang von Gesichtern nachher, er dachte an das Gefühl durchweichter Geldscheine in seinen Händen, den Geruch von Schweiß und nassem Papier. In der Schlange hatten sich lautstark zwei alte Frauen unterhalten: Nein, daß wird immer schlimmer mit den Angestellten, ja, früher, da war man in der Bank noch freundlich, aber heute! Sie haben ja so recht, meine Liebe, also ich muß zugeben, ich habe in letzter Zeit ja auch immer wieder nur zu schlechte Erfahrungen gemacht, alle sind sie so unfreundlich geworden. Erinnern Sie sich noch an die reizende... ja, genau die, mit der konnte man immer einen netten Plausch halten, und was ist, gerade die wurde gegangen, es scheint es kommt hier zunehmend auf Inkompetenz an... Er beugte sich noch etwas tiefer zu dem Bettler herab, lächelte sein freundlichstes Lächeln: Wissen Sie, ich würde Ihnen nur zu gerne ein Almosen von meinem schwer erarbeiteten Lohn abgeben, wenn Sie nur nicht so ein erbärmlicher Abschaum wären!, und ging laut lachend weiter.

Er erinnert sich an dazwischen, zwischen der Zelle und der Bank, er erinnert sich an Interviews im Untersuchungshaft, an wohlgesonnene Reporter und Fragen, er erinnert sich an Kommentare in Zeitungen: Endlich ist der Mut zurückgekehrt... Das Land hat wieder einen Helden - wurde auch langsam Zeit... Idol der Jugend... Ein Brief eines Kindes: Ich find das, was du gemacht hast ganz dolle toll, du bist ganz dolle mutig gewesen, wir alle finden du tust ein Held sein. Von überall dieses Wort, in seinen Ohren klingend, er hatte sich nicht vorstellen können, daß. Der Ball tönt dumpf, als er wiederum gegen die selbe Stelle der Wand prallt, gleich darauf spürt er ihn schwer in seiner Hand. Gäbe es einen Ball. Er denkt daran zurück, wie er alltäglich morgens Zeitung laß, und danach dann auf dem Weg zur Arbeit. Er dreht seinen Kopf zum kleinen Fenster hinauf, durch die Schmutzschlieren meint er einen grauen Himmel zu sehen.

Die immergleiche Zeitung mit den immergleichen Artikeln, nichts Neues in der Welt: Irgendwelche Parlamentsbeschlüsse, irgendwelche Krisen, wieder mal verhungerten Kinder in der dritten Welt. Außerdem kriegerischen Rangeleien weit weg, Naturkatastrophen weit weg, ach ja, und irgendwer war zu Tränen gerührt wegen irgend etwas, weit weg. Wirklich nichts Neues in der Welt, später am Tag dann Einzahlungen, Abhebungen, Überweisungen, Kreditanträge - aber die wurden weitergereicht an entsprechende Abteilung. Abends spielte er in einer verrauchten Kneipe mit einem Freund Dart, gewann, hob sein Bier: Auf die Hand-Augen-Koordination! und leerte es in einem Zug. Später wankte er nach Hause, stolperte mehrmals, tief in der Nacht wunderte er sich erwachend auf dem Teppich im Wohnzimmer zu liegen, mit dem Ohr auf einem nassen Fleck, mühselig fand er ins Bett.

Weißt du, was das ist? Dies ist ein Fünf-Euro-Schein! und wedelte damit vor den Augen des Bettlers herum. Die Augen verfolgten seine Handbewegungen, wäßrig, hoffnungsvoll, der Angestellte lachte laut auf. Du glaubst doch nicht im Ernst, daß ich wirklich... Nein, wenn Blödheit stinken würde - oh, Entschuldigung, daß tut sie ja tatsächlich! und zog ein Feuerzeug aus der Tasche, lässig, und zündete den Schein an, die Augen des Bettlers weiteten sich, der brennende Schein segelte in den Hut zu dessen Füßen. Der sprang auf, schlug mit der flachen Hand auf den Schein ein, der Angestellte ging bereits laut lachend weiter, der Wind verwirbelte die Asche hinter ihm her.

Na Kleiner, was machst du denn hier? Aus der Gasse waren Geräusche gekommen, er war also aufgestanden, mühsam, ein Mülltonnendeckel hatte geklappert. Den Bruchteil einer Sekunde hatte er seinen eigenen Atem gerochen, hatte geschluckt, gewürgt, mit einem Stoß alle Luft aus den Lungen gepreßt, durch den Mund ausgestoßen, dann war es vorbei gewesen. Der Müll lag durcheinander, eine Tonne war umgeworfen, irgendwo bewegte sich etwas. Er hörte leise Töne, freudige, er ging in die Hocke, ein kleiner Hund wilferte zu ihm auf, schnupperte an seinem Hosenbein, knurrte. Der Bettler hatte herzlich gelacht, der Hund hatte kläffend mit eingestimmt, der Bettler tätschelte den flachen Kopf, na Kleiner, was machst du denn hier? Ach was, willst du mit? Sanft, klang seine Stimme, ein wenig rauh, der Hund blinzelte ihn aus braunen Augen an.

Er fixierte die Scheibe vor seinen Augen, das Messer lag gut in der Hand, das Stahl kühl und beruhigend schwer. Noch einmal balancierte er kurz den Schwerpunkt aus, ließ das Messer ein wenig hüpfen, in der Zeitung heute morgen war er über einen interessanten Artikel gestolpert, nur eine Frage der Zeit, bis. Er hob den Arm über den Kopf, das Messer schnitt durch die Luft, seine Finger lockerten sich, das Messer flog. Mit einem dumpfen Ton blieb es im innersten Ring der Holzscheibe stecken, das Stahl vibrierte noch etwas nach, ein Lächeln huschte über seine Lippen: Ein Hoch auf die Hand-Auge-Koordination! Nur eine Frage der Zeit, bis, er stockte. Nein, das konnte er nicht, nein, das durfte er nicht. Nein!

Der Morgen wie jeder Morgen, ein Nachbar war ihm über den Weg gelaufen, eine Begrüßung in sich hineingemurmelt, er auch, draußen war der Himmel verhangen, es nieselte. Der Direktor hatte ihn gestern erwischt, wie er einen Fünf-Euro-Schein farbkopierte und bedrohlich die Augenbraue gehoben. Später am Schalter hatte der Angestellte sich des öfteren umgedreht, hatte gemeint wen hinter sich zu spüren, doch da war niemand. Einem Kunden hatte er Geld ausgezahlt, hatte sich dabei wieder einmal umgewendet und gemeint den Direktor hinter einem Türrahmen verschwinden zu sehen. Dem Kunden hatte er das Geld fahrig gereicht, dabei war es ihm aus den Fingern geglitten und der Kunde hatte geschimpft, wie kann man nur!, der Direktor war hinter dem Türrahmen hervorgekommen: Sie sind ja vollkommen durch den Wind, entspannen Sie doch mal, zu unser aller Wohl. Und hatte dabei sehr ernst dreingesehen. Er war in Gedanken, während er den Fünf-Euro-Schein in Brand steckte und ihn in den Hut fallen ließ, nahm die Reaktion des Bettlers gar nicht wirklich wahr. Der grinste nur in sich hinein, blies die Flammen aus, tätschelte dabei den Kopf eines kleinen Hundes neben sich. Der Hund schnupperte am Hosenbein des Angestellten und knurrte leise, der Bettler lachte herzhaft, der Angestellte stand sprachlos da. Er taumelte zur Arbeit, erschien den Kunden ziemlich unkonzentriert, zwei alte Frauen empörten sich.

Tief in der Nacht erwachend wunderte er sich über seine verquollenen Augen, die schmerzten, und die Leere, die er fühlte. Er wankte zur Toilette, übergab sich routiniert, und fühlte sich erbärmlich. Im Bett starrte er zur Decke, wo vorbeifahrende Autos Lichtstreifen wandern ließen, nein, dachte er, trotz allem, nein, das nicht, das darf ich nicht!

Die Atmosphäre während der Verhandlung war großartig gewesen, Leute hatten gejubelt, der Richter hatte immer wieder zur Ruhe ermahnen müssen. Die Mutter sagte im Fernsehen, daß sie stolz auf ihn sei, die Kollegen, die Nachbarn. Die Bild ließ ihn hochleben, verkündete das Heraufdämmern einer neuen Ära, die Öffentlichkeit war in einem Rausch der Euphorie, die Begeisterung trug ihn auf Händen, hob ihn empor. Immer mehr Briefe, die ihm im Untersuchungshaft zugestellt wurden, das Verfahren, er solle zuversichtlich sein, wer geleistet habe was er, könne gar nicht verurteilt werden!

Er stand auf der anderen Straßenseite, unauffällig gegen eine Hauswand gelehnt beobachtete er den Bettler und den Hund, der Bettler lachte herzlich. Der Angestellte starrte auf die andere Straßenseite, auf die zerfledderte Plastiktüte - Aldi, auf die zerlumpten Kleidungsstücke, auf das gesamte ungepflegte Äußere des Bettlers. Irgendwer ging vorbei, der Hund kläffte freudig, der Passant blieb stehen, durchsuchte seine Taschen, ließ ein Geldstück in den Hut fallen. Der Angestellte rümpfte die Nase und runzelte die Stirn. Er konnte sich auch nicht erklären warum, er haßte.

Er liegt in den Nächten wach, er hört Schreie von irgendwo, er weiß nicht, die Erinnerungen an das Hochgefühl verebben allmählich. Zurück bleibt nur eine seltsame Gedankenstarre, die Tage quälen sich an ihm vorbei.

Er saß hinter dem Schalter, ein erstarrtes Lächeln auf den Lippen, er dachte an das Messer, das in seinem Gürtel steckte, nein, das konnte er nicht. Die Gesichter vor ihm waren nervös, schwitzten, ich würde gerne - natürlich nur, wenn es nicht zuviel Arbeit macht - vielleicht ein wenig Geld von meinem Konto abheben... Aber natürlich, übertrieben pathetisch, bei uns ist schließlich der Kunde König, und lachte. Die Kunden meinten ein seltsames Funkeln in seinem Blick zu erkennen. Der Direktor klopfte auf die Schulter, er zuckte zusammen, fuhr herum, der Direktor schrak zurück, stotternd: Mein Lieber, Sie haben heute wahrlich genug geleistet, wie wäre es, wenn Sie heute ein wenig früher nach Hause gingen, ja?

Er stand auf der anderen Straßenseite, unauffällig gegen eine Hauswand gelehnt beobachtete er den Bettler und seinen Hund, ein Grinsen im Mundwinkel. Autos rasten vorbei, rasten durch Regenpfützen, Schlamm spritzte auf, Passanten sprangen zurück, drohten mit den Fäusten, wetterten gegen Autofahrer. Der Angestellte wartete. Der Angestellte ging in die Hocke, er spürte die Straße beben, er zog das Würstchen aus der Hosentasche, komm her Hundi Hundi Hundi, komm her! Leckerli! Der Kopf des Hundes schnellte nach oben, die Ohren gespitzt, der Hund sprang auf, der Lastwagen. Der Kopf des Bettlers schnellte nach oben, überblickte die Situation, der Mund des Bettlers klaffte auf, während er zum Spurt ansetzte, der Angestellte hörte das langgezogene nnneeeiiinnn noch lange danach, als schon längst Hupen, Scheppern, ein sich überschlagender Körper und zerberstende Knochen, dann Stille. Der Angestellte erstarrt, seine Augen aufgerissen, er fühlte ein Zerren an seinem Arm, der Hund knurrte, die Wurst zwischen den Zähnen. Sie entglitt seinen Fingern, lautes Schmatzen, Passanten atemlos: Er ist dem Hund ausgewichen und, und... Der Angestellte ging betäubt davon, ein fassungsloses Lächeln stahl sich auf seine Lippen, die Augen starr.
Die Passanten sprachen von einem grau gekleideten Mann, Gesicht? nein, daran könne man sich nicht erinnern, ein Gesicht habe man nicht bemerkt, Sie müssen verstehen, der Hund, der Penner, der Lastwagen...

Die Nacht lag er lange traumlos.

Der nächste Morgen, der nächste Tag, es erschien alles wie ein Traum, er ging heiter zur Arbeit, die Kollegen grüßten freundlich, er grüßte freundlich, am Rand sprach man von der Tragödie. Nein, das konnte er doch nicht, nicht, trotz allem. Er dachte an das Messer an seinem Gürtel. Er dachte an gestern, er erinnerte sich gar nicht mehr, hörte nur mehr leise das Hupen, das Quietschen der Bremsen, die Aufregung.
Wie aus einem Traum schreckte er auf, als der Bankräuber - nur eine Frage der Zeit! - und Schreie und Schüsse und Alle an die Wand! Er lächelte.
Wie im Traum stand er auf, langsam - high noon - lässig. Sagen Sie mal, Sie bedrohen doch gerade mein Leben, oder? Unverständiges Starren von überall.
Also theoretisch wäre dies doch so was wie eine typische Notwehrsituation, er lächelte. Schweigen.
Wie im Traum, als er nach dem Messer griff, der Bankräuber, wie in Zeitlupe, erstauntes Starren, der Bankräuber schrie irgendwas. Wie in Zeitlupe, den Arm über den Kopf gehoben, die Klinge durchschnitt Luft, die Finger ließen los, das Messer raste.
Wie in Zeitlupe, Blut, Schreie, der Bankräuber griff sich an die Brust. Die Umstehenden sprangen auf, erschrocken, entsetzt. Erst später Jubeln, als schon draußen Polizeisirenen, frenetischer Beifall. Wie im Traum, als sie Spalier standen, klatschten, auf die Schulter klopften, als er zwischen ihnen hindurch abgeführt wurde.

Er sitzt an die Wand gekauert, den Urteilsspruch noch im Ohr: Die Tatsache des Vorhandenseins des Messer, die Erkundigung, ob Notwehr, gerade dies läßt darauf schließen, daß wir gerade diese Situation nicht als gegeben erachten dürfen! Urteilsspruch: Vorsätzlicher Mord aus niedrigen Beweggründen, Buhen, Pfeifen im Gerichtssaal. Die Strafe übertönt, war zu hören auch nicht mehr notwendig, von überall das Versprechen ihn nicht zu vergessen. Er sitzt an die Wand gekauert, mit einer seltsamen Leere im Kopf, nachts weint er manchmal.

©08.08.2002 Sebastian Spengler

Letzte Aktualisierung: 00.00.0000 - 00.00 Uhr
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