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September 2002
In Honigsoße
von Desireé Hoese


„Wer ist dieser Kerl?“
Gabries saß auf seinem Stuhl am Küchentisch und nippte an seinem Weinpokal. Er hatte sich zu Tosan in die Küche gesellt, der gefüllte Gans in Honigsoße kochte. Ein Gericht, das der Koch einfach nicht so gut hinbekam wie er selbst.
Gabries wirkte schläfrig und schien sich nicht für die Antwort, sonderm eher dafür zu interessieren, die dicke Holzplatte des Küchentisches mit der Spitze seines Messers zu verunzieren. Doch Tosan kannte seinen Herrn gut genug, um zu wissen, dass dieser Eindruck täuschte.
„Seine Schwester ist mit unserem Gärtner verheiratet.“
„So, mit unserem Gärtner.“
Gabries stand auf. Er war ein Riese von einem Mann; sein Haar war so rot wie das Feuer im Ofen, den Tosan gerade öffnete, um nach seiner Gans zu sehen. Mit Vorliebe trug Gabries bunte, geckenhafte Kleidung, heute zum Beispiel eine schreiend gelbe Hose und einen lindgrünen Überwurf. An seinen kräftigen Händen glitzerten zahlreiche Ringe mit großen Steinen, die das Feuer einfingen und reflektierten. Aber Tosan hatte noch niemals erlebt, dass sich jemand über den Geschmack seines Herrn lustig machte, und das aus gutem Grund: Gabries wirkte wie jemand, der einem solchen Spötter nachhaltig jegliches Interesse für Mode auszutreiben verstand.
Tosan dagegen war ein schmaler, dunkler Mann mit Obsidianaugen und schwarzen Haaren, und er zog düstere Farben vor.
„Und was hat unser Gärtner mit der Sache zu tun?“
„Er hat Dame Gundru gesehen - und vor allem gehört, was sie uns zu sagen hatte, als sie vorige Woche zu Besuch kam. Anscheinend haben wir vergessen, die Fenster zu schließen, unter denen er in den Blumenbeeten zugange war.“
„Wie leichtsinnig von uns“, pflichtete ihm Gabries bei. „Und wie ungezogen von ihm, zu lauschen.“
„Außerdem hat er uns vorgestern Nacht aufbrechen sehen. Gekleidet wie zwei Einbrecher, wie ich hinzufügen möchte.“
„Kunststück.“ Gabries füllte ihre beiden Pokale wieder und leerte seinen in einem Zug. Der Wein glitzerte in seinem Bart, und er wischte sich mit dem Ärmel über den Mund.
„Ich sollte meinen Leuten mehr Arbeit geben, dann hätten sie weniger Zeit, hinter mir herzuspionieren.“
Tosan nippte an seinem Wein, vorsichtig, denn es war Schädelwein. Das Billigste vom Billigen, und das, obwohl Gabries mit seinem Vermögen leicht die halbe Stadt hätte kaufen können. Aber im Augenblick liebte Tosans Herr das Gesöff, das die Diebe und Halsabschneider in den Kneipen Graskons tranken, also hatte Tosan den empörten Koch angewiesen, immer einen großen Vorrat davon im Haus zu haben.
„Wie wäre es mit diesen schwarzen Rosen?“
Unruhig wanderte Gabries in der Küche auf und ab. Als er sich anschickte, den Deckel der Salatschüssel zu lüften, schob Tosan ihn zur Seite.
„Später“, mahnte der Diener. Als er den Salat vor Gabries in Sicherheit gebracht und noch einmal nach seiner Gans gesehen hatte, genehmigte er sich einen weiteren Schluck Wein.
„Ich darf daran erinnern, Herr, dass die Vorlieben der schwarzen Rosen ein wenig exotisch sind; immerhin gedeihen sie nur, wenn man sie mit Blut gießt.“
„Mir fielen auf Anhieb zwei Dutzend Bewohner dieser lauschigen Stadt ein, die ich mit Freuden als Rosenfutter verwenden würde.“
„Nur zwei Dutzend, Herr? Du bist heute großzügiger Stimmung.“
Tosan entschied, dass es Zeit war für die Ente, und er eilte in den Speisesaal, um den Tisch für Gabries und sich zu decken. Die anderen Diener im Hause schliefen schon lange, doch seit dieser alten Geschichte mit dem Fluch litt Gabries unter schlimmen Alpträumen, und die verkürzten seine und zwangsläufig auch Tosans Nächte erheblich. Also vertrieben sie sich die Zeit - zum Beispiel mit Gänsebraten.

Gabries half Tosan, die Sachen ins Speisezimmer zu tragen. In Tosans Abwesenheit hatte er sich natürlich über den Salat hergemacht, aber Tosan sagte nichts dazu.
Nach dem Essen setzten sie in Gabries’ Arbeitszimmer. Dort steckte sich Gabries seine Pfeife an und paffte gemütlich einige Züge.
„An die Arbeit“, seufzte er. „Lass uns überlegen, was wir in diesem Fall unternehmen.“

Zwei Tage später trafen sich Tosan und Gabries mit dem Schwager des Gärtners. Als Treffpunkt hatten sie eine der miesen Spelunken gewählt, in denen Gabries sich so wohl fühlte. Tosan betrachtete den Mann, einen dürren Kerl, der sich so offensichtlich unwohl in seiner Haut fühlte, dass er Tosan fast - fast! Leid tat. Inzwischen war ihm wohl aufgegangen, dass es klüger gewesen wäre, den Mund zu halten. Gabries hatte einen recht speziellen Ruf in der Stadt, und wenn man ihn vor sich sah, glaubte man unbesehen alle Geschichten, die über den Hünen im Umlauf waren.
Bis jetzt gab sich Gabries sehr freundlich, fast jovial. Er hatte Wein bestellt, wieder Schädelwein, stieß mit dem Schwager des Gärtners an und trank am Ende sogar auf sein Wohl. Der Kerl hatte wohl beschlossen, dass es die beste Taktik war, Gabries bei Laune zu halten, und so hielt er kräftig mit, als der große Mann Becher um Becher leerte.
Endlich rülpste Gabries’ Gast und fiel von seinem Stuhl. Gabries lachte und erhob sich. Er packte den Bewusstlosen und richtete ihn auf. Keiner der anderen Gäste sah auch nur in ihre Richtung, als Gabries und Tosan den Mann aus der Kneipe schafften, obwohl gewiss keinem der Halsabschneider auch nur die geringste ihrer Bewegungen entging. Aber niemand mischte sich ein.

Der Gärtner war fast ebenso groß wie Gabries, doch das fiel nicht sofort auf, denn der Mann ging stets gebeugt, und seine Bewegungen waren so langsam und bedächtig wie die eines alten Mannes. Aber er war noch jung, und er hatte sich bis zu diesem Tag immer vorbildlich um die Blumen gekümmert. Gabries wollte ihn ungern verlieren.
Sie saßen in Gabries’ Arbeitszimmer. Tosan saß abseits in einer Ecke und war sich sicher, dass Gabries die Aufmerksamkeit des Gärtners voll und ganz ausfüllte und der Mann seine Anwesenheit bereits vergessen hatte. Aber das war ihm ganz recht.
Der Gärtner war in seinem Sessel zusammengesunken und knetete seine Mütze. Wenn er aufsah, mied er Gabries’ Blick und starrte stattdessen sehnsüchtig zur Tür. In seinen Augen stand Hoffnungslosigkeit. Seit der Gärtner ins Zimmer gekommen war, hatte Gabries noch kein Wort gesprochen, doch der große Mann hatte sich bereits aufgegeben.
„Du fragst dich sicher, wo der Bruder deiner Frau geblieben ist?“ erkundigte sich Gabries freundlich.
Der Gärtner schüttelte stumm den Kopf, sah aber nicht auf.
„Das solltest du aber“, rügte Tosans Herr. „Immerhin ist er dein Verwandter und durch dich in Schwierigkeiten geraten.“
Der Gärtner krümmte sich.
„Du hast die Blumen beschnitten“, soufflierte Gabries, „und einiges gehört, was nicht für deine Ohren bestimmt war.“
Der Gärtner schüttelte den Kopf, doch Gabries unterbrach ihn mit einer ärgerlichen Handbewegung, noch ehe der Mann mit seinen Unschuldsbeteuerungen beginnen konnte.
„Dein werter Schwager war tollkühn genug, uns zu erpressen, und du bist der Einzige, von dem er seine Informationen gehabt haben kann. Mit ihm sind wir fertig, jetzt kommt es nur noch auf dich an, ob deine Frau demnächst allein in ihrem Bett schläft oder ob sie dich weiter an ihrer Seite hat.“
„Ich wollte es doch nicht“, brach aus dem Gärtner hervor. „Er hat nur wieder so schrecklich angegeben, von wegen, was er alles weiß und wo er überall eingeweiht ist.“
„Und da wolltest du mitziehen?“ meldete sich Tosan zu Wort.
Der Mann nickte. „Aber ich hab es sofort bereut und ihm auch nicht viel gesagt, aber Terik wusste, wie man mich rumkriegt. Er spendierte mir Wein und tat ganz freundlich und machte sich auch nicht lustig über mich, wie sonst immer und da ... und da ...“
„Da hast du ihm doch alles erzählt.“
Der Gärtner nickte. Er war sehr blass und hatte seine Mütze inzwischen bis zur Formlosigkeit zwischen seinen großen Fäusten verdreht.
Gabries erhob sich. „Mir fehlt leider die Zeit, mich weiter mit dir zu beschäftigen, denn ich erwarte heute Abend den Besuch einer hohen Dame. Was deinen Schwager angeht, so hatte ein befreundeter Kapitän noch Bedarf an Ruderkräften, und ich habe ihm ausgeholfen. Solltest du mich noch einmal hintergehen oder mir nachspionieren - oder gar meine Angelegenheiten ausplaudern - dann wirst du dir wünschen, neben deinem Schwager zu sitzen. Aber dein Schicksal wird ein Schlimmeres sein, und du kennst mich inzwischen gut genug, um zu wissen, dass ich keine leeren Drohungen ausspreche.“

„Das war Nummer Zwei“, sagte Gabries, als der Gärtner den Raum verlassen hatte. „Glaubst du, er wird uns noch Schwierigkeiten machen?“
Tosan schüttelte den Kopf. „Der wird so schnell nicht mehr lauschen. Obwohl ich befürchte, die richtige Strafe wird ihn ereilen, wenn er seiner Frau erklären muss, dass ihr Bruder eine längere Seereise unternimmt.“
„Errätst du, wer unsere hochgestellte Besucherin ist?“
„Dame Gundru“, sagte Tosan sofort.
„Bist du so freundlich, noch einmal deine Gans in Honigsoße zu kochen?“
„Für die Dame Gundru? Das dürfte nicht ganz nach ihrem Geschmack sein.“
„Umso besser.“

Dame Gundru war viel zu wohlerzogen, um nicht von der Gans zu essen, auch wenn sie keinen Nachschlag verlangte. Gabries, dem es Spaß machte, andere Leute zu bewirten und der es mochte, wenn sie ihr Essen genossen, tat es in der Seele weh, sie in der leckeren Gans herumstochern zu sehen. Er wurde immer gereizter und wusste deshalb, dass er es rasch über die Bühne bringen musste. Gabries’ Temperament war für ihn selber manchmal furchteinflößend, und er ahnte, wenn er sich das magenkranke Gesicht der Elbin noch lange ansehen musste, würde ein Unglück geschehen.
„Wie mundet Euch der Wein, Dame Gundru?“ sagte er laut. „Ausgezeichneter Jahrgang, nicht wahr?“
Tosan versteckte sein Lächeln hinter einem Hüsteln hinter vorgehaltener Hand. Der ausgezeichnete Wein war wahrscheinlich der erste Schädelwein, den Dame Gundru zu kosten bekam.
„Lassen Sie uns zur Sache kommen.“
Die Elbin stellte ihren Kelch ab und musterte Gabries kalt. Sie konnte nicht einmal etwas dafür; jemand wie sie konnte jemanden wie Gabries nur verabscheuen. Allein seine Kleidung, seine Art sich zu bewegen und vor allem, dass ihm trotz seiner steten Missachtung aller Regeln nie etwas geschah. Das ihm das Schlimmste bereits zugestoßen war, wusste sie natürlich nicht, und Gabries würde es ihr auch kaum unter die Nase binden. Dass auch die Elbin die Gesetze nicht immer in Gold aufwog, oder dass sie genau das tat und das Gold anschließend in ihre eigenen Taschen wandern ließ, zählte nicht. Nicht für sie.
„Ich habe gehört, dass Ihnen in der letzten Zeit etwas Geld abhanden gekommen ist.“
Die Miene der Elbin wurde noch verkniffener. Bei dem bisschen Geld handelte es sich um tausend Goldstücke. Dass Gabries davon wusste, hieß, dass er mit ihrem Verschwinden zu tun hatte, denn offiziell gab es das Geld nicht. Es war Schmiergeld, Schweigegeld, und sie hatte es von Gabries erhalten, um gewisse Einzelheiten aus seiner Vergangenheit nicht an die große Glocke zu hängen.
„Sie haben ...“
Ihre Stimme war ein Fauchen, und sie hatte ihre Augen zu schmalen Schlitzen zusammengezogen. Es sah aus, als wolle sie Gabries jeden Moment an die Kehle fahren.
„Wir haben es uns zurückgeholt“, gestand Gabries gleichmütig.
„Das werden Sie bereuen! Ich werde Sie vernichten.“
„Ich glaube kaum, dass das in Ihrer Macht steht. Mein Ruf ist nicht der beste; ich fürchte, selbst Ihre kleinen Enthüllungen könnten ihn nicht wirklich schädigen.“
„Und doch haben Sie gezahlt.“
„Ich erkenne durchaus die wirtschaftliche Bedeutung von Schmiergeld in Graskon an. Wahrscheinlich kann es in einer Stadt, in der der Hauptsitz der Diebesgilde steht, gar nicht anders sein. Doch alles hat seine Grenzen; Sie sind mir einfach zu gierig geworden, Teuerste.“
„Dann wollen Sie es drauf ankommen lassen und nicht zahlen?“
„Nein - Sie werden zahlen.“
„Ich!“ Die Elbin sprang auf. Von dem Schwung kippte ihr Stuhl um. Tosan, der die beiden bediente, beeilte sich, ihn wieder aufzustellen.
„Kein Kupferstück bekommen Sie von mir, Sie arroganter, selbstherrlicher Mistkerl! Ich werde morgen die nötigen Schritte unternehmen. Diebstahl, Mord - das wird nicht jeder so harmlos finden wie Sie, Gabries. Man wird Sie an den Pranger stellen und auf die Galeeren schicken, oder Sie verrotten im Kerker.“
„Das sind alles höchst charmante Vorstellungen, aber ich fürchte, Ihre Träume werden sich nicht erfüllen. Tosan und ich haben nämlich nicht nur mein Geld wiedergefunden, sondern einen höchst unterhaltsamen Briefwechsel zwischen Ihnen und den Kaufleuten. Ah, ihrer Gesichtsfarbe entnehme ich, dass Sie sich erinnern. Ich habe die Briefe mit Interesse gelesen; wissen Sie, ich habe mich damals wie alle anderen gewundert, dass die Ruinen des Gursan-Tempels nicht mehr heilig sind, weil das vorvorletzte Oberhaupt des Tempels den Grund zu ungeweihter Erde erklärt hatte. Ein verschollenes Dokument, gerade rechtzeitig wiedergefunden, um den Kaufleuten ein ehrgeiziges Bauprojekt zu ermöglichen.“
Die Elbin war totenbleich geworden. Tosan ging hinüber zur Anrichte und holte ihr einen kleinen Becher Schnaps. Sie leerte ihn in einem Zug.
„Ich fürchte nur“, fuhr Gabries fort, „der Tempel fände die ganze Sache nicht ganz so amüsant wie ich. Er reagiert doch immer ziemlich drastisch, und wünsche wirklich niemand eine öffentliche Hinrichtung, und dann auch noch auf so scheußliche Weise.“ Gabries schüttelte sich und schenkte dann der Elbin ein strahlendes Lächeln. „Aber so weit muss es ja nicht kommen. Für, sagen wir mal, fünfhundert Goldstücke bin ich bereit, diesen Briefwechsel gut zu verwahren.“
Die Elbin hatte verloren, und das wusste sie auch.

Tosan brachte Dame Gundru zur Tür und kehrte dann zurück zu Gabries, der immer noch im Speisesaal saß und sich eine Pfeife angezündet hatte.
„Das hat doch gut geklappt“, sagte er und versetzte Gabries’ hochgelegten Füßen im Vorübergehen einen Stoß, so dass sie von der Tischplatte rutschten. Er nahm neben seinem Herrn Platz, zog seine reich bestickte Dienerjacke aus und rollte die Ärmel hoch.
Gabries blickte versonnen dem Rauch seiner Pfeife hinterher, der in einer dünnen Säule zur Decke stieg.
„Glaubst du, man hätte uns wirklich verurteilt? Stell dir vor, Tosan - wir beide auf einer Galeere, oder im Kerker. Das wäre doch einmal etwas ganz anderes.“
„Das wäre es wohl tatsächlich“, bestätigte Tosan.
„Aber nein, sie würden uns laufenlassen. Zwar würden sie mich ausnehmen wie eine Mastgans und mich zu einigen Zugeständnissen in dieser und jener Sache zwingen, aber ich bin viel zu mächtig, um einfach so in einem Kerkerloch zu verschwinden. Die einzige Möglichkeit wäre wohl, sich mit dem Tempel anzulegen, und so verrückt bin selbst ich nicht. Die kleine Elbin sollte besser gut achtgeben. Sie spielt ein gefährliches Spiel.“
Tosan sah den Funken der Begeisterung in den Augen seines Herrn bereits wieder verlöschen. Folgen würden wieder Tage, und wenn sie Pech hatten, Wochen voller Melancholie, wenn Gabries in die Leere zurückfiel, die in seinem Inneren herschte. Wenigstens hatte ihn die Sache mit der Elbin einige Tage Aufregung gebracht.
„Noch einen Schluck Wein?“ fragte er. Gabries nickte, und Tosan goss ihre beiden Pokale voll.
An diesem Abend fügten sie den Weinvorräten des Kochs einen ernsthaften Schaden zu, und am nächsten Morgen erkannten sie, dass der Schädelwein seinem schlechten Ruf voll und ganz gerecht wurde.


(c) Desiree Hoese 2002

Letzte Aktualisierung: 00.00.0000 - 00.00 Uhr
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