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Oktober 2002
Kampf um Cephos 5
von Fran Henz


Die weiße Sonne versank hinter der bizarren Felsformation, während sich gegenüber ihre purpurne Schwester erhob. Auf Cephos 5 wurde es nicht Nacht, sondern nur dämmrig. Mit der Dämmerung kühlte die Oberfläche merkbar ab und die Arg’thez krochen aus den Grotten und Höhlen, in denen sie sich während der glühenden Stunden der weißen Sonne verbargen.

Und dann war wieder Krieg.

Das Gewicht der Waffe drückte ihn zu Boden. Vorsichtig spähte er über den Tegan, der ihm Schutz vor den Angriffen der Arg’thez bieten sollte.

Die Arg’thez wollten das, was auch seine Regierung wollte: Quirillion, ein Element, das für den Antrieb der interstellaren Kreuzer unverzichtbar war. Das es nur auf Cephos in diesen Mengen gab.

Er hatte aufgehört, die purpurnen Perioden zu zählen, die er schon auf diesem Steinbruch am Ende der Galaxie zubrachte. Keiner aus seiner Generation konnte sich an eine Zeit ohne Krieg erinnern. Seine Brüder waren in diesem Krieg gefallen, sein Vater und die Brüder seines Vaters.

Dort drüben schien sich etwas zu bewegen. Die Angst schärfte seine Sinne. Er war noch nie einem Arg’thez nahe genug gekommen, um dessen ätzende Ausdünstung wahrzunehmen. Aber an der Akademie hatte man die Gefangenen seziert und den Rekruten jeden Teil ihrer Körper zur genauen Untersuchung vorgelegt. Sie mussten wissen, wie der Feind aussah und wo er am verwundbarsten war, sollte es zum Nahkampf kommen.

Ekel erfasste ihn schon bei dem Gedanken, eines dieser unförmigen Monster zu berühren. Die Verletzlichkeit des feuchten, schwammigen Körpers, der mit metallenen Panzern geschützt werden musste, ließ ihn rätseln, wie die Arg’thez es geschafft hatten, solange am Leben zu bleiben und sich so weit von ihrem Heimatplaneten zu entfernen.

In der Ferne reflektierte eines der zylindrischen Fahrzeuge das Sonnenlicht. Die Angreifer setzten sich in Bewegung.

Er gab seinen Gefährten das Zeichen, sich bereit zu machen. Bereit für einen weiteren Kampf mit den Arg’thez, die sich in ihrer Sprache Mensch nannten.

© Fran Henz

Letzte Aktualisierung: 00.00.0000 - 00.00 Uhr
Dieser Text enthält 2004 Zeichen.

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