Der himmelblaue Schmengeling
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Glück ist für jeden etwas anderes. Unter der Herausgeberschaft von Katharina Joanowitsch versuchen unsere Autoren 33 Annäherungen an diesen schwierigen Begriff.
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Februar 2003
Zwergenaufstand im Marschland
von Monique Lhoir


„Moin, Oma Hansen, schon so früh auf den Beinen?“
„Moin, Herr Kommissar.“
„Ich bin immer noch nicht Kommissar“, sagte Carsten Petersen lachend, stieg von seinem Dienstfahrrad und kam an den Gartenzaun. „Leider. Ich glaube, die wollen mich in der Großstadt nicht haben.“
Carsten Petersen kannte Oma Hansen schon ewig. Ewig heißt, seitdem er denken konnte, und ewig wohnte sie auch schon in ihrem kleinen Häuschen in St. Margarethen an der Elbe. Oma Hansen blickte kaum auf und harkte verbissen tiefe Furchen in ihr Erdbeerbeet.
„Was machen die Erdbeeren?“, fragte Carsten Petersen.
„Die wollen dieses Jahr nicht so recht was werden. Zu wenig Sonne, nur Regen, nichts als Regen. Das kommt bestimmt von dem da“, und sie zeigte zum Kernkraftwerk Brokdorf, das unheilvoll wie eine uneinnehmbare Festung in der flachen, kargen Landschaft stand.
Carsten Petersen wusste, alle Bewohner der Region fühlten sich nicht mehr so recht wohl in ihrer Haut, seitdem es eingerichtet worden war, aber kaum einer war weggezogen. Sie waren eben alles alte Marschländer und da lässt man sich nicht so einfach vertreiben.
„Na, ich muss los“, sagte Carsten Petersen und stieg wieder auf sein Fahrrad. „Kuddel wartet bestimmt schon auf mich.“
Er legte die restliche Strecke bis nach Wilster zurück.
„Moin, Kuddel“, sagte Carsten Petersen mit hochrotem Gesicht. Er hatte immer gerötete Wangen, wie die meisten Norddeutschen, die Wind und Wetter gewohnt waren.
„Gut, dass du kommst, hier ist heute der Teufel los. Schon dreimal hat das Telefon geklingelt.“
„Dreimal?“, fragte Carsten Petersen erstaunt. An manchen Tagen klingelte es nicht ein einziges Mal. „Haben wir endlich mal einen Mord?“
„Mord!“ Kuddel lachte verächtlich. „Wir haben es hier wohl eher mit einem Irren zu tun.“
„Nun spuck schon aus, was gibt es?“
„Drei Anrufe wegen Diebstahls. Du musst sofort raus und die Tatorte besichtigen sowie die Protokolle aufnehmen. Ich weiß gar nicht, wie wir das schaffen sollen. Die ganze Zeit überlege ich, ob wir Verstärkung anfordern sollten.“
„Na, lass mal stecken, Kuddel. Ich erledige das schon.“ Carsten Petersen kannte seinen alten Kollegen, der kurz vor der Pensionierung stand und seit Jahren diesen Job machte, ohne dass irgendetwas Wesentliches passiert war. Und nun drei Anrufe an einem einzigen Morgen. Das musste ihn ja umhauen.
„Jo, da musst du zuerst nach Fockendorf, dann nach Dammfleth und zum Schluss nach Stördorf. Sogar den Hinnack hat man beklaut, meinen alten Freund von der freiwilligen Feuerwehr. Unverschämtheit!“
„Ich mach mich mal auf den Weg“, sagte Carsten Petersen beruhigend und war froh, endlich aus der Einöde des Alltags herauszukommen. Es war ein schöner Maitag. Ein paar kleine Fahrradtouren waren eine willkommene Abwechslung, jedenfalls besser, als den ganzen Tag bei Kuddel in der Amtsstube zu sitzen.
Fockendorf war klein, nur ein paar Einwohner, nicht mehr. Die Leute kannten sich alle von klein auf. Sogar Carsten Petersen war hier bekannt, alle kannten sich in dieser Gegend, was sollen sie auch sonst machen.
„Moin, Hinrich“, grüßte Carsten Petersen freundlich und betrat das alte Haus von Familie Ahrens.
„Moin, Herr Wachtmeister“, sagte Hinrich aufgeregt. „Das ist ja wohl eine Sauerei“, schimpfte er dann gleich los. „Da hat man mir doch heute Nacht alle meine Gartenzwerge geklaut!“ Er führte Carsten Petersen vor sein niedriges Haus und zeigte auf die leeren Stellen im Rasen.
„Alle weg. Einfach weg. Und das direkt vor meinem Schlafzimmerfenster.“
Hinrich war sichtlich empört und einem Herzinfarkt nahe.
Carsten Petersen zückte seinen Bleistift und den Block.
„Dann wollen wir mal. Wie viele waren es?“, fragte er.
„Na, zehn Zwerge hab ich gehabt. Nun sind sie alle weg.“
„Also zehn Gartenzwerge. Jetzt brauch ich noch eine Beschreibung der Zwerge. Wie sahen sie aus?“
„Da muss ich mal genau überlegen. Also Willi hatte jedenfalls eine blaue Hose und einen weißen Wanst. Natürlich eine rote Zipfelmütze, ist ja klar, und in der linken Hand eine Pfeife. Karl trug eine rote Hose, das weiß ich genau und ...“
Carsten Petersen hielt sich mindestens zwei Stunden bei Hinrich auf, bis er alle Angaben über die Gartenzweige fein säuberlich notiert hatte. Dann fuhr er weiter nach Dammfleth. Auch hier waren, wie bei Hinrich, Zwerge verschwunden, sogar ein Frosch und ein Reh waren dabei. Was ihn in Stördorf bei Hinnack erwarten würde, konnte er sich schon denken. Hier handelte es sich neben den sieben Zwergen auch noch um das Schneewittchen, das entführt worden war.
„Und meine Frau hat sie immer so gut gepflegt“, sagte Hinnack empört. „Jedes Jahr hat Schneewittchen einen neuen Anstrich von ihr bekommen.“
„Schon gut“, sagte Carsten Petersen beruhigend. „Die Täter werden wir bald haben. In unserer Marsch geht so schnell nichts verloren.“
Erst am späten Nachmittag war er wieder auf der Wache. Kuddel saß gemütlich an seinem Schreibtisch und las Zeitung, wie schon seit mindestens vierzig Jahren. Für ihn schien die Welt wieder in Ordnung zu sein.
„Na, was hast du erreicht?“, fragte er, als Carsten Petersen seine Mütze auf den Tisch warf. Der zog seinen Block aus der Tasche und setzte sich Kuddel gegenüber.
„Insgesamt entführt wurden dreiundzwanzig Gartenzwerge, ein Schneewittchen, ein Frosch und ein Reh. Von den Opfern habe ich jeweils die genaue Beschreibung. Ich schlage vor, dass wir alle Bewohner der umliegenden Dörfer befragen, ob sie in der Nacht etwas Verdächtiges gesehen oder gehört haben.“
„Das kann ja Tage dauern.“ Kuddel wurde nervös und hektische rote Flecken zeichneten sich auf seinem Gesicht ab. „Da benötigen wir Verstärkung. Gleich morgen werde ich einen Antrag auf Nachschub stellen.“
Carsten Petersen hatte endlich Dienstschluss. Er schnappte sich sein Fahrrad und fuhr in Richtung St. Margarethen. Als er am Haus von Oma Hansen vorbeikam, war diese immer noch in ihrem Garten und harkte.
„N’abend, Oma Hansen“, rief er zu ihr hinüber und fuhr am Gartenzaun vorbei.
„N’abend, Herr Kommissar“, murmelte sie, ohne aufzublicken.

Als Carsten Petersen am nächsten Morgen die Wache betrat, lief ein völlig aufgelöster Kuddel durch das Amtszimmer.
„Schon wieder vier Diebstähle“, sagte er und sein Atem ging flach und schnell. „Und die Polizeiwache in Itzehoe will uns keine Verstärkung schicken. Die haben mich ausgelacht und gesagt, sie hätten genug zu tun und könnten nicht auch noch Gartenzwerge suchen. Ich soll mich an das Bundeskriminalamt in Wiesbaden wenden. Unverschämtheit ist das!“ Kuddel tobte. So etwas war ihm in seiner vierzigjährigen Dienstzeit noch nicht vorgekommen.
Also setzte sich Carsten Petersen wieder auf sein Rad und fuhr diesmal die Orte Hochfeld, Rotenmeer und Beidenfleth ab. Wie schon am Vortag waren auch hier Zwerge aus den Gärten der Anwohner gestohlen worden.
Am Abend auf der Wache zählte er zusammen.
„Nun haben wir insgesamt siebenundvierzig verschwundene Zwerge, ein Schneewittchen, drei Frösche, ein Reh, vier weiße Gänse, fünf Enten und zwei Schildkröten.“
Kuddel stöhnte. „Das ist ein Skandal sondergleichen. So groß angelegte Diebstähle hatten wir noch nie. Und das in meinem Bezirk. Hier herrscht seit vierzig Jahren Zucht und Ordnung. Das waren bestimmt die Zugereisten. Diese komischen Alternativen. Ich hab gleich gewusst, dass mit denen was nicht stimmt.“

Am nächsten Morgen fuhr Carsten Petersen wieder von St. Margarethen nach Wilster. Als er an Oma Hansens Gartenzaun vorbeikam, harkte sie ihr Blumenbeet.
„Moin, Oma Hansen. Wie immer schon so früh auf den Beinen?“
„Moin, Herr Kommissar. Man muss sich bewegen, um nicht einzurosten.“
„Oma Hansen, hast du hier in St. Margarethen schon etwas davon gehört, dass Gartenzwerge entführt wurden?“
„Gartenzwerge, Herr Kommissar? Nein, habe nichts davon gehört.“
„Hast du nicht auch ein paar Gartenzwerge?“, fragte Carsten Petersen weiter.
„Die habe ich noch nicht rausgeholt“, erwiderte Oma Hansen abweisend. „Zuviel Regen. Zuviel Schmutz in der Luft. Alles geht kaputt und zerfällt. Die Blumen wollen nicht wachsen und die Erdbeeren werden nicht rot. Das liegt nur an dem da!“, und sie zeigte wieder nach Brokdorf, zum Kernkraftwerk.
„Na, wenn du was hörst, kannst du mir ja Bescheid geben.“ Carsten Petersen radelte los.

Kuddel saß schon in seinem Büro. „Moin Kuddel, schon wieder neue Anzeigen?“, fragte Carsten Petersen.
„Nein, bis jetzt noch nicht. Das Telefon schweigt. Es ist vielleicht kaputt?“ Er nahm den Hörer ab und horchte. „Scheint zu funktionieren“, sagte er irritiert. „Vermutlich haben die Täter sich jetzt auf andere Orte verlegt, so dass wir nicht mehr zuständig sind.“ Er schien erleichtert und widmete sich seiner Zeitung.

Mittags betrat aufgeregt Hinnack, Kuddels Feuerwehrfreund, die Wache.
„Kuddel, Carsten, ihr müsst sofort ausrücken und wir sollten die freiwillige Feuerwehr benachrichtigen. Ratet mal, was ich gefunden habe. Es ist unglaublich. Ich bin ja Deichläufer und heute lief ich das Stück zwischen St. Margarethen und Brokdorf ab. Und ...“
„Ja, nun berichte schon, was du gefunden hast. Etwa eine Leiche?“
„Viel schlimmer. Mindestens fünfzig Zwerge und anderes Getier, fein säuberlich in Reih und Glied mit den Füßen im Deich eingebuddelt. Jeder hier weiß, dass man im Deich nicht buddeln darf. Das ist strafbar.“
„Das ist ja ein Ding.“ Kuddel war fassungslos. „Und ich dachte schon, der Hein hätte mal wieder zuviel von dem St. Margarethener Damenlikör geschluckt, als er mir gestern in der Kneipe erzählte, er hätte nachts eine schwarze Gestalt auf einem Fahrrad mit Kiepe über den Deich fahren sehen.“
Dann wurde er hektisch: „Heute nehmen wir mal den Dienstwagen.“ Aufgeregt rannte Kuddel raus.
„Hinnack, du kommst mit zum Tatort. Vielleicht gibt es Fußspuren oder andere Hinweise.“
Kuddel quetschte seinen dicken Bauch hinter das Lenkrad und schaltete das Blaulicht ein. Etwas, was er schon seit fünf Jahren nicht mehr gemacht hatte und das letzte Mal auch nur, weil Frau Paulsen Geleitschutz in die Klinik brauchte, da ihr Jüngster es zu eilig hatte, auf die Welt zu kommen.

Als sie an der Stelle ankamen, die Hinnack beschrieben hatte, stiegen sie über den Deich. Es war ein schönes Fleckchen Erde. Die Elbe floss hier breit und ruhig Richtung Nordsee. Ein paar Deichschafe grasten ruhig vor sich hin und die kleinen Lämmchen liefen eiligst hinter ihren Müttern her. Nur das Kernkraftwerk störte, das in diese friedliche Landschaft einfach nicht reinpasste und zudem einen unheimlichen Charakter hatte. Wie eine Bedrohung stand es dort und die Brokdorfer blickten jeden Tag besorgt dahin.
Am Elbufer angekommen, bekam Carsten Petersen fast einen Lachkrampf. Kuddel schaute ihn strafend an. Da standen sie tatsächlich, mindestens fünfzig Zwerge, dazwischen Schneewittchen sowie auch die Gänse, Enten, Frösche, Schildkröten und das Reh. Fein säuberlich steckten sie mit ihren Füßen im Deich.
„Wir müssen den Tatort fotografieren“, sagte Kuddel ernst und lief zurück, um die Kamera aus dem Auto zu holen.
Carsten Petersen umkreiste inzwischen die Zwerge.
„Eigenartig, eigenartig“, redete er mit sich selbst.
„Was ist eigenartig?“, fragte Hinnack.
„Schau dir das mal genau an. Alle Zwerge und die Tiere blicken in eine einzige Richtung, nämlich zum Kraftwerk. Das muss doch eine Bedeutung haben. Und noch etwas. Hier stehen mehr Zwerge, als bei uns vermisst gemeldet wurden. Entweder hat der Täter eigene Zwerge dazu gestellt oder ein Opfer hat keine Vermisstenanzeige gestellt.“
„Hast du einen Verdacht?“, fragte Hinnack.
Schnaufend kam Kuddel wieder über den Deich gelaufen und fotografierte den Tatort von allen Seiten.
„Und wie bekommen wir die Zwerge nun hier weg?“, fragte Hinnack. „Ich will mein Schneewittchen und die sieben Zwerge wiederhaben.“
„Ich würde sagen“, warf Carsten Petersen ein, „dass wir vorsichtig die Zwerge ausgraben, damit wir sie nicht beschädigen.“
Die drei Männer machten sich an die Arbeit, bis endlich alle Figuren im Polizeiwagen untergebracht waren. Dann fuhren sie zurück nach Wilster und brachten sie in die einzig vorhandene Arrestzelle. Kuddel setzte sich an den Telefonapparat und rief die Geschädigten an. Sie sollten sich ihre Zwerge wieder abholen, aber nur, wenn sie diese eindeutig beschreiben und identifizieren könnten, dass heißt, Farbe der Kleidung, Größe und so weiter. Am besten wäre es allerdings, wenn die Geschädigten ein Foto von ihren Zwergen hätten, das würde die Arbeit erleichtern.

Am Abend standen nur noch fünf Zwerge in der Zelle, die niemanden zu gehören schienen.
„Was machen wir nun mit denen?“, fragte Kuddel und sah die kleinen Wichtel missmutig an, die seit ein paar Tagen seinen geregelten Tagesablauf empfindlich gestört hatten.
„Ich werde sie mitnehmen“, sagte Carsten Petersen. „Ich denke, ich weiß, wem sie gehören.“
Statt seines Dienstrades fuhr Carsten Petersen mit dem Polizeiauto Richtung St. Margarethen. Vor Oma Hansens Haus hielt er an. Sie war nicht in ihrem Garten. So nahm Carsten Petersen einen der Wichtel, stieg aus und läutete. Sie öffnete nicht. Er versuchte es noch einmal. Nach einer Weile wurde die Tür vorsichtig aufgesperrt. Oma Hansen stand vor ihm. Statt ihres Kopftuches trug sie ein altertümliches kleines Hütchen und hatte sich in ihr bestes Sonntagskostüm gequetscht.
„Wir können gehen, Herr Kommissar“, sagte sie.
„Wohin?“
„Ins Staatsgefängnis natürlich“, erwiderte sie.
„So schnell geht das auch nicht.“ Carsten Petersen verkniff sich ein Lächeln. Oma Hansen führte ihn in die kleine Küche und setzte sich resigniert hin.
Carsten Petersen stellte den Gartenzwerg auf den Tisch.
„Das ist doch deiner, nicht wahr?“ Oma Hansen nickte.
„Wurde er dir entwendet?“ Sie schüttelte mit dem Kopf.
„Wie kam er dann zu den anderen gestohlenen Zwergen?“
„Ich habe meine Wichtel als Verstärkung zu den anderen gestellt. Auch sie sollten mithelfen.“
„Zu welcher Verstärkung und wobei sollten sie helfen?“
Oma Hansen stand auf, holte eine alte Zeitungsnotiz aus der Küchenschublade und reichte sie Carsten Petersen rüber. Der las laut:
„Eine Front zur Befreiung der Gartenzwerge macht mobil. Die Gartenzwerge Frankreichs sollen aus ihrer Jahrhunderte alten „Versklavung“ befreit werden – Kidnapping inclusive.“
Irritiert schaute er Oma Hansen an.
„Und was hat das mit uns zu tun?“, fragte er.
„Aber, Herr Kommissar. Das ist doch ganz einfach. Seitdem „die“ das Kraftwerk gebaut haben, wächst in unseren Gärten nichts mehr. Alles geht ein. Wofür brauchen wir da noch diese kleinen, lieben Gesellen? Nun habe ich sie von ihrem Leiden befreit und sie vor das Werk gestellt. Sie sollen „die“ daran erinnern, was „sie“ uns und den Wichteln angetan haben. Vor ein paar Jahren haben andere für uns gekämpft, nun tut niemand mehr etwas. Man hat uns einfach vergessen. Und die Erdbeeren werden auch nicht mehr rot.“
„Ja, Oma Hansen, Recht hast du.“ Carsten Petersen schaute resigniert zu Boden.
„Nun, Herr Kommissar, bringst du mich jetzt ins Staatsgefängnis?“
„Ich bin nur Wachtmeister, Oma Hansen. Und ins Staatsgefängnis wirst du wohl nicht kommen. Und nun bringe ich dir noch die restlichen vier Zwerge rein, damit der hier nicht so allein ist.“

© Monique Lhoir

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