Sexlibris
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November 2003
Ohne Titel
von Manuela Guspini


Immer wenn ich dieses Lied höre muss ich an die schöne Zeit denken die wir beiden miteinander verbracht haben. Es war wie ein Traum in dem du und ich die Hauptrolle gespielt haben. Dabei hat alles so wirr angefangen. Es war ja nur ein flüchtiger Blick eine kleine Berührung ein kurzes Wort, aber vielleicht war es genau das was ich in diesem Moment gebraucht hatte.
Du hast mich aus dem Käfig den ich zu dieser Zeit hatte, meine kaputten Beziehung, gerettet. Es war einfach nur der Gedanke der immer und immer wieder um die kreiste. Ich konnte noch tagelang von deinem Geruch zehren den ich seit der Party auf der ich dir so nahe kommen dürfte in mich aufgezogen hatte. Aufgefallen warst du mir ja schon viel früher, damals als du immer an meiner Arbeitsstellen vorbei gekommen bist, hatte ich mir jedes Mal gedacht was für ein wunderbarer Mensch das wohl ist, von Tag zu Tag würdest du für mich interresanter, und ich malte mir in meinem Kopf die schönsten Bilder mit dir aus. Wie es wohl wäre deine Stimme zu hören, deine Hand auf meinem Körper zu spüren; Allein diese Gedanken gaben mir jeden Tag wieder neue Kraft.
Als ich dich dann auf dieser Party vor mir stehen sah, sind mir so viele Dinge durch den Kopf gegangen das ich nichtmal mehr in der Lage war meinen eigenen Namen zu sagen. Viel zu schnell ging diese Abend vorbei und wir hatten so gut wie kein Wort miteinander geredet, dabei wollte ich dir doch so viel sagen, weil du mir doch vertrauter warst als du wusstest.
Tage später, ich hatte dich lange nicht mehr gesehen, aber noch dein Bild vor Augen hast du wieder meinen Weg gekreuzt.
Diesmal dachte ich mir, diesmal kommst du mir nicht aus. Trotz meiner Angst vor der Ablehnung von dir ging ich auf dich zu. Wieder so viele Gedanken in meinem Kopf, was sage ich bloß, wie sage ich was, riecht er immer noch so gut, wie hört sich deine Stimme an?
Als ich dann vor dir stand, war auf einmal meine ganze Angst wie weggeblasen, wow! Deine Augen, sie waren zum darin verirren, so dunkel und so warm. Mir wurde sogar ein wenig schwindlig, war es vor Angst oder vielleicht doch Glück? Irgendwie sind wir dann in ein Gespräch gekommen und konnten nicht einmal damit aufhören, du bist so wunderbar! Als wir so miteinander redeten, und du meine Hand gestreichelt hattest, ist für mich die Welt stehen geblieben, alles war so unwichtig, ich hatte kein Gefühl mehr für Zeit, alles war so egal.
Mir blieb auch nichts anderes übrig, als deiner Aufforderung, ob wir ein wenig spazieren gehen wollten, kam, ja zu sagen.
Mittlerweile war es schon recht spät geworden als du mich dann gefragt hattest ob ich noch auf ein Gläschen Wein mit hoch, zu dir kommen wollte.
Was war nur aus meiner Erziehung geworden, meine Mutter hatte mich immer vor Männern wie du es bist gewarnt, sie sagte immer gehe nie am ersten Abend mit einem Mann nachhause, aber nicht mal das könnte mich davon abhalten noch mehr von dir zu bekommen.
In deiner Wohnung angekommen, schlug mir wieder dieser gewöhnte Geruch den ich noch von der Party kannte, entgegen. Ich fühlte mich wohl. Immer wieder habe ich mir gedacht was ist nur los mit dir, keine Selbstkontrolle nichts was irgendwie als Schutz hätte da sein sollen, war noch in meinem Kopf, nur du. In diese Nacht sind wir und dann doch mehr oder weniger immer näher gekommen, es wahr einfach nur schön. Nachdem diese Nacht vorbei war, dachte ich schade, war es das jetzt? Ich hatte mich angezogen und wärend du noch tief und fest geschlafen hattest hab ich mich auf den Weg nachhause gemacht.
Irgendwie war ich glücklich und irgendwie ging es mir schlecht. Als ich so auf den Weg war und die ganzen Leute arbeiten gesehen habe, hab ich mir nur gedacht, wie können die arbeiten, die Welt ist doch stehen geblieben?
Einige Tage vergingen, ich hab dich nicht mehr gesehen. Als du eines Abends wieder vor mir standest. Hallo, wie geht’s, du hast mich angesprochen?! So kam es dazu dass wir uns regelmäßig abends getroffen haben. Am Anfang im Lokal und dann immer wieder bei dir. Haben guten Wein getrunken, Filme angeschaut uns gut unterhalten und uns gegenseitig verwöhnt. Das war die schönste zeit in meinem Leben. Vielleicht waren es diese Kleinen Momente von Glück die ich bei dir gefunden habe. Acht Monate voller Glück für mich, obwohl mir klar war das du mich nicht so lieben würdest wie ich dich. Wusste ich auch das diese Zeit die ich mit dir verbringen würde niemand ersetzen könnte. Oft genug hast u zu mir gesagt ich liebe dich nicht wie man jemanden liebt mit dem man ein Leben teilen will, aber genauso oft hast du zu mir gesagt, dass du mir nicht wieder stehen kannst. Diese Ehrlichkeit zwischen uns hat einfach nur gut getan.
Deswegen ist auch eine Welt für mich zusammen gebrochen als du dich dazu entschieden hattest in die Schweiz zu gehen damit du beruflich weiterkommst.
Ich glaube das ich sagen kann, dass du meine erste große Liebe warst und immer ein Teil meines Lebens seien wirst, und jedes Mal wenn ich Moonshadow von Cat Stevens höre, kommt ein wenig dieser wunderbaren Zeit zurück……danke!

Letzte Aktualisierung: 28.06.2006 - 10.37 Uhr
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