Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten
Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten
In diesem Buch präsentiert sich die erfahrene Dortmunder Autorinnengruppe Undpunkt mit kleinen gemeinen und bitterbösen Geschichten.
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Dezember 2003
Eliza
von Klaus Eylmann


Auf der ‘Pleonasmus’ gingen die Lichter an. Mühsam löste sich Eliza aus ihrem Traum und öffnete die Augen. Wo war sie? Was für ein Traum! War sie in ihm doch auf dem Heimflug nach Merope gewesen.
“Hallo, Eliza.” Eine sanfte Frauenstimme kam von nirgendwo her, war einfach da. Traum und Wirklichkeit stimmten überein. Sensoren lösten sich von ihrem Körper. Der Deckel der Stasiswabe schob sich zur Seite. Eliza beobachtete, wie die Kabel in der Kabinendecke verschwanden.
“Wo sind wir?”
“In den Plejaden”, antwortete das Schiff. “Einen Erdtag von Merope entfernt. Wir nähern uns dem Asteroidengürtel.”
“Ich möchte etwas essen.”
Als Tochter des Präsidenten von Mannis, der Erdkolonie auf Merope, war Eliza gewohnt, Anordnungen zu treffen. Im Nachhinein war sie erstaunt gewesen, wie leicht es ihr gefallen war, sich den Regeln der Dunbar Universität zu unterwerfen. Sie hätte es nie für möglich gehalten, dass sie Künstliche Intelligenz als Autorität anerkennen würde. Computer, Frauen, Männer. Die soziale Hierarchie auf der Erde hatte nichts mit der auf Merope gemein. ‘‘Pleonasmus’’ zum Beispiel. Es war der Zentralcomputer, der dem Passagierraumer in einer seltsamen Art von Humor diesen Namen gegeben hatte. Eliza hatte den Roboter gesehen, der von einem Stahlgerüst aus eine Flasche Sekt auf den Bug des Schiffes schleuderte.


There was an old lady who lay
With her legs wide apart in the hay,
Then, calling the ploughman,
She said, "Do it now, man!
Don't wait till your hair has turned gray"

Limmericks unter der Dusche. Unter dem Rauschen des Wassers traute sie sich Unaussprechliches hinaus zu schreien. Limmericks. Auf Merope wären sie der Zensur zum Opfer gefallen. Wohl deshalb hatte sie diese mit dem gleichen Eifer gelernt wie den Lehrstoff zu den interplanetarischen Beziehungen. Eliza erschrak. Konnte das Schiff auch hier mithören? Sie kam unter dem Wasserstrahl hervor. Warmluft trocknete ihre Haut. Eliza schlüpfte in ihren Overall. Sie baute darauf, dass das Schiff ihre Entgleisung nicht den Autoritäten von Mannis melden würde. Künstliche Intelligenzen gaben ungern zu, dass Neugier eine ihrer hervorragenden Eigenschaften war.
Eliza kämmte sich das Haar in die Stirn. Blaue Augen fragten sie aus dem Spiegel heraus, wie sie sich nach vollendeter Mission fühle. Ihr breites rundes Gesicht, ihre kompakte Gestalt strahlten Selbstvertrauen aus. Sie dachte an ihre hyperschlanken Freundinnen auf der Erde, dann an die Männer. Bemitleidenswert. Drohnen im Bienenstock, auf der untersten Stufe der sozialen Skala, in einer evolutionären Nische. Ihr verkümmertes Y-Chromosom, die schwindende Anzahl ihrer Spermien beraubten sie ihrer biologischen Berechtigung. Der Zentralcomputer hatte geholfen, ein Verfahren des reproduktiven Klonens ohne Zuhilfenahme männlicher Samenzellen zu entwickeln. Seine Aussage, dies sei vorübergehender Natur, ließ die Menschen aufhorchen. Was verstand ein Computer unter vorübergehend? Welche Lösung hatte er danach parat? Das Verfahren männerloser Zeugung hatte die Einstellung der Frauen gegenüber ihren Partnern verändert. Männer, die ihre Selbstachtung behalten wollten, heuerten auf Sternenschiffen an.

Mannis auf Merope im Sternenhaufen der Plejaden, etwa 126 Parsec von der Sonne entfernt, war eine Bauernkultur. Patriarchalisch. Doch auch dort hatten Männer einen schweren Stand. Zu wenig Kinder kamen auf die Welt, und in dem Maße, in dem Frauen das Handwerk der Männer erlernten, wurden diese entbehrlicher. Noch wussten sie es nicht, aber sie waren nur zu Einem nütze. “Besorge uns das Reproduktionsverfahren von der Erde” hatten Meropes Frauen Eliza aufgetragen. Sie hatte die Aufzeichnungen im Gepäck.
Es klopfte. Der Steward trat ein und stellte ein Tablett mit dem Frühstück auf den Tisch. Er lächelte nicht zurück.
Eliza ahnte, sie wirkte auf ihn wie ein lebender Kleiderschrank. Die größere Schwerkraft auf Merope hatte den Kolonisten die kompakte Statur verliehen, die es ihnen ermöglichte, sich mit der gleichen Agilität zu bewegen wie die Menschen auf der Erde. Während sie aß, blickte Eliza aus dem Kabinenfenster. Zerklüftete Himmelskörper zogen an dem Schiff vorbei. Dunkle Schemen, die für einen kurzen Moment Gestalt annahmen. Kosmische Trümmer im Sternenreigen.

Die Mehrzahl der Passagiere waren Frauen von der Erde, geschäftlich unterwegs, und Frauen von Merope auf dem Heimflug. Landete dort ein Erdschiff, zogen die Menschen der Erde es vor, ihre Verhandlungen mit den Kolonisten auf dem Schiff zu führen. Einige von ihnen, die ins Land reisen mussten, kamen jedes Mal erschöpft von der Schwerkraft zum Raumer zurück und waren auf dem Rückflug wieder an Bord.
Hinter einem Asteroiden kroch ein Schatten hervor. Grünlichgelb irisierende Lichtbälle quollen aus ihm heraus und schossen auf die ‘Pleonasmus’ zu. Heftige Schläge erschütterte das Schiff. Dort, wo die farbigen Strahlen entstanden, glänzte es metallisch. Dann materialisierte sich die ‘Gute Hoffnung’. Die Kastenform mit ihren zackigen Aufbauten. Eliza kannte deren Umriss aus dem Schulunterricht. Das Schiff, das die Kolonisten Generationen zuvor von der Erde nach Merope gebracht und Jahrhunderte im Hangar auf seinen Einsatz gewartet hatte. Der Beschuss hörte auf. Ein Beiboot löste sich und flog an die ‘Pleonasmus’ heran.
Die Klimms. Elizas gefror in ihrem Sessel. Sie bewegte sich auch nicht, als die sanfte Stimme des Schiffes die Kabine ausfüllte.
“Wir wurden von der ‘Gute Hoffnung’ angegriffen und geentert. Bitte bleiben Sie ruhig. Wir haben die Zusicherung, uns wird nichts passieren.” Die Stimme des Schiffes zeigte keine Regung. “Wir werden auf die Station der Klimms geleitet. Weitere Verhandlungen sind dort vorgesehen.”
Die Klimms. Wir haben sie zu Piraten gemacht. Eliza spürte, wie ihre gute Laune verschwand. Kolonisten hatten ihre Chance vertan, mit den Ureinwohnern Meropes zusammen zu leben. Nach einer Viertelstunde meldete sich das Schiff erneut: “Alle Passagiere werden aufgefordert, sich in der Messe einzufinden.”

Eliza sah, der Stachelkamm hatte begonnen, sich rot zu färben. In zwei Wochen begann für Klimms die Paarungszeit. Vier Arme hingen von Schultern, Brust und Rücken. Hände mit Saugnäpfen umspannten den Waffengürtel. Die Passagiere standen um den Klimm herum und sahen ihm ins Auge. Er besaß vier davon. Und vier Ohren. Eines auf jeder Seite seines viereckigen Kopfes.
Die Frauen von der Erde betrachteten den Krieger wie ein lästiges Insekt, während die von Merope sich beklommen ansahen und unruhig von einem Bein aufs andere traten. Elizas Magen war voll flügelschlagender Schmetterlinge.
Paarungszeit. Vier Wochen, zweimal im Jahr. Eliza sah auf die hagere, mit grünem Flaum überzogene Gestalt und auf seinen Lendenschurz. Eines seiner Augen blickte in ihre Richtung. Eliza hatte sich oft gefragt. Nur zweimal im Jahr. Wie halten die das aus? Röte überzog ihr Gesicht.
Vier Augen, vier Ohren, vier Arme. Als junges Mädchen war sie um einen Klimm herumgegangen, der jeden Tag auf dem Markt von seiner Frau gewobene Matten verkaufte. Eliza hatte sich vorgestellt, er würde zur gleichen Zeit in alle vier Richtungen pinkeln können. Wie enttäuscht war sie gewesen, dass es nicht so war.

“Wir haben das Schiff geentert”, knarrte seine Stimme. “Widerstand ist zwecklos.” Arme zeigten in vier Richtungen. Klimmsoldaten standen an jeder Seite des Saales und hielten ihre Blaster auf die Passagiere gerichtet.
“Das Schiff wird zu unserem Hauptquartier geleitet und unter folgenden Bedingungen freigegeben:

Wiederherstellung unserer Souveränität auf Merope
Verzicht auf kriegerische Handlungen.”

Fair genug, nach allem, was wir ihnen angetan haben. Klimms, Opfer ignoranter Kolonisten. Eliza war in ihre Kabine zurückgekehrt. Dabei, so wusste sie, hatten die Ureinwohner Meropes, nachdem sie den Menschen über Generationen Zeit gelassen hatten, sich auf dem Planeten einzuleben, nur höflich bei den Kolonistenfrauen angefragt, ob sie sich mit ihnen paaren könnten. Als Antwort begannen die Männer sie abzuschlachten.
Es gab keine Ethnologinnen auf Merope. Wissenschaftler hatten es bis auf ein paar Ärztinnen vorgezogen, auf die Erde zurückzukehren. Eliza konnte es ihnen nachfühlen. Sorgten doch Computer für intellektuelle Stimulation, ließen Wissenschaftler an ihren Forschungen teilhaben. Die Kolonisten hatten es abgelehnt, sich beim Aufbau von Mannis von Künstlichen Intelligenzen helfen zu lassen. Von den verdammten Maschinen los zu kommen, war, wie sie sagten, einer der Gründe zu ihrem Aufbruch in den Weltraum gewesen. Nur hätten ihnen diese berichten können, dass es unter den Klimms üblich war, zu allen Frauen zu gehen, die imstande waren, Kinder zu bekommen, und sie zu fragen. Es war ihre Methode, den Genpool zu versorgen.
Klimms, die vor dem Gemetzel fliehen konnten, raubten das Kolonistenschiff und zogen sich damit in den Asteroidengürtel zurück. Sie wurden zu Piraten. Nur, fragte sich Eliza, wer hatte ihnen die Waffen besorgt, mit denen sie Raumschiffe überfielen, die in den Plejaden von Sonnensystem zu Sonnensystem flogen? Und wer flog die ‘Gute Hoffnung’? Klimms, Sumpfbewohner, die im Mondschein tanzten, deren Frauen Matten flochten. Wer hatte sie zu Piraten gemacht? Sie wollten wieder nach Merope zurück, das wussten alle, und die Kolonisten aus den anderen Sonnensystemen, von Pleone, Atlas, Alkyone, die miteinander Handel trieben, deren Schiffe unter den Attacken der Klimms zu leiden hatten, übten diplomatischen Druck auf die Regierung von Mannis aus, die Klimms wieder auf Merope zurückkehren zu lassen.

Die ‘Pleonasmus’ schob sich tiefer in den Asteroidengürtel. Die ‘Gute Hoffnung’ klebte an ihrer Flanke. Das Kolonistenschiff, ein Piratenraumer.

“Schiff. Hast du die Koordinaten der Klimms an die Erde durchgegeben?”
“Ja.”
“Was wird der Zentralcomputer unternehmen?”
“Nichts.”
“Warum nicht?”
“Wir sind gegen jede Form von Gewalt.”

Die ‘Gute Hoffnung’ ging auf einem der Felsbrocken nieder. Fünfzig Kilometer Durchmesser schätzte Eliza. Wieso hatte die ‘Pleonasmus’ nicht das Weite gesucht? Ihr Antrieb war moderner. Leicht hätte sie sich davon machen können. Eliza spürte, wie das Raumschiff aufsetzte. Ein Trupp Klimm-Soldaten verließ das Schiff in Raumanzügen. Die Arme der Krieger schwangen hin und her, als sie sich den Gefährten anschlossen, die aus der ‘Gute Hoffnung’ herausquollen. Wer hatte ihnen die vierarmigen Raumanzüge beschafft? Dann stakste ein Roboter aus diesem Schiff und Eliza ahnte, es war der Pilot. Ein Transportfahrzeug nahm sie auf und verschwand hinter einem Felsmassiv.

Welchem Gefühl sollte sie nachgeben? Elizabeth war sich unschlüssig. Dem Heimweh oder dem Drang, den Klimms zu ihrem Recht zu verhelfen?
“Schiff. Wurden die Bedingungen der Klimms an die Regierung von Mannis übermittelt?”
“Ja.”
“Wann denkst du, bekommen wir Antwort?”
“Nach Ablauf der Paarungszeit.”
Machte das Sinn? Sicher. Würden doch sonst die Klimms sofort wieder auf die Höfe der Kolonisten kommen und nach den Frauen fragen.
Die Sonne trat hinter den Felsen hervor, die lange Schatten über staubbedeckte Ebenen warfen. Auf dem Flugfeld blitzte es metallisch auf. Ein weiteres Raumschiff, und es trug die Insignien der Erde.

Die Passagiere blieben in ihren Kabinen. Als sie nach einigen Tagen wieder in die Messe befohlen wurden, war der Stachelkamm des Klimm zur Hälfte gerötet. Er stand seitlich zu ihr und sah sie über seine Schulter hinweg an. Nur noch eine Woche, dachte Eliza. Sie blickte zu den anderen Frauen hinüber. Die grazilen Frauen der Erde fixierten den Klimm mit kühlem Blick, während die Meroper Frauen zu Boden sahen. Was ist mit uns?, fragte sich Eliza. Kräftiger als Erdfrauen, und doch sind wir verzagt.

Die Normalität der Tagesabläufe auf der ‘Pleonasmus’ verwirrte die Passagiere. Die Klimms ließen sich nicht blicken. Reisende bewegten sich frei im Passagiertrakt. Wie eine unsichtbare Wolke schwebte die Ungewissheit über ihnen. Das Schiff ein Gefangener. Es war sicher nur die halbe Wahrheit. Durch das Fenster sah Eliza auf das andere Erdschiff, dass sich silbern vor dem Felsmassiv abhob.
“Eliza,” unterbrach das Schiff ihre Gedanken. “Eliza, warum hast du die Aufzeichnungen über das reproduktive Klonen mit auf das Schiff genommen?”
Eliza erschrak. Die Computer haben es die ganze Zeit gewusst. Sie brachte kein Wort über ihre Lippen.
“Klonen ist schädlich, wenn es über einen längeren Zeitraum gemacht wird. Es kann nicht von Dauer sein, bedient es sich doch ständig der gleichen Gene. Es wird die Menschen in ihrer Entwicklung zurückwerfen. Wir wünschen das nicht. Die Menschen laufen Gefahr auszusterben. Wir wünschen das nicht.”
“Sprich weiter”. Eliza drückte sich tiefer in ihren Sessel hinein.
“Gibt es Rassen auf der Erde?”
“Rassen?”, fragte Eliza verwirrt.
“Intelligente Wesen, die in ihrer Hautfarbe voneinander abweichen. Auf der Erde gab es braune, gelbe, weiße.”
“Und wo sind die jetzt?”
“Sie sind in einer aufgegangen.”
“Worauf willst du hinaus?”
“Es gibt Klimms und Menschen auf Merope.” Das Schiff machte eine Pause. “Sollten sie nicht dem Beispiel der Erde nacheifern?”
“Wenn wir Frauen uns nicht mit ihnen paaren wollen?”
“Ist niemand unter den Kolonisten auf die Idee gekommen, dass ein einfaches ‘Nein’ genügt hätte?”
“Ohne Klimms würden die Menschen aussterben?”
“So ist es.”
“Habt ihr Maschinen den Klimms Waffen für ihre Piratenzüge verschafft?”
“Ja.”
“Und du hast uns freiwillig in die Hand der Klimms gegeben?”
“Das war unser Plan.”
“Was willst du von mir?”
“Dass du die Situation überdenkst.” Das Schiff ließ Eliza mit ihren Gedanken allein.

Das Schiff täuschte sich. Woher hätte es auch wissen können, dass die Kolonisten von Mannis auf die Wünsche der Klimms nicht eingehen würden. Unter keinen Umständen. Abweichende Hautfarbe. Eliza legte sich aufs Bett und starrte gegen die Decke. Wenn das alles wäre. Aber ein quadratischer Kopf mit vier Augen und Ohren, dazu ein Körper mit vier Armen, Hände mit Saugnäpfen. Dies ging über die Definition einer Rasse hinaus. Klimms waren eine andere Spezies. Das hätte auch das Schiff erkennen müssen. Die Leute auf Mannis hatten gut daran getan, keine Künstlichen Intelligenzen mit nach Merope zu nehmen. Können Computer lügen? Sie traute dem Schiff nicht mehr.
‘Wir sind gegen jede Form von Gewalt’, hatte es gesagt und im gleichen Atemzug zugegeben, den Klimms Waffen geliefert zu haben.

Jeden Abend fragte das Schiff.
“Eliza. Wie hast du dich entschieden?”
“Ich denke darüber nach.”

Eliza spürte die Leere in sich. Es war so unwirklich. Das Leben an Bord verlief, als sei nichts geschehen, doch waren sie Geiseln auf einem Asteroiden. Es war nur eine Frage der Zeit, und die männlichen Klimms würden an ihre Türen klopfen. Eliza suchte die anderen Frauen auf. Das Schiff hatte auch mit ihnen gesprochen.

“Eliza,” fragte das Schiff. “Du warst bei den anderen Meroper Frauen. ‘Herstellung der natürlichen Ordnung’. Was bedeutet das?”
Eliza antwortete nicht.

Hellrot und geschwollen war ihr Stachelkamm, als sie an die Kabinentüren der Frauen klopften. Es gab keine unter ihnen, die dem Klimm nicht öffnete und ihn im Handumdrehen entwaffnete. Erleichtert und erstaunt blickten sich die Meroper Frauen an. Es war ihnen gelungen, Kraft aus ihrer Schwäche zu schöpfen.
Eliza packte den grünen Gesellen, der in ihre Kabine hatte kommen wollen und drehte ihn herum, stieß ihm dessen Blaster in den Rücken, blickte ihm ins Auge und rief:
“Zu den Raumanzügen und dann zu Euren Frauen, um sie auf ihre neue Position in Eurer Gesellschaft vorzubereiten. Wir wünschen nicht, dass ihr an unsere Türen klopft.”
Sie trieben die Klimms vor sich her. “Und du Schiff,” rief sie ins Leere. “Du hältst dich da raus.”

Das war der Anfang. Sie würden die ‘Gute Hoffnung’ kapern, die Klimms an Bord nehmen und nach Merope fliegen, ihre eigenen Männer entwaffnen. Es war an der Zeit, auf Merope die natürliche Ordnung herstellen. In einem waren sie mit den Männern einig: Die Künstlichen Intelligenzen hatten keinen Platz in ihr.

Limmerick von einem unbekannten Autor

Letzte Aktualisierung: 28.06.2006 - 16.13 Uhr
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