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Juli 2004
Das schwarze Schaf
von Elsa Rieger

Während ich im Erdgeschoss unserer Wohnhauses auf den Hausmeister warte, um mich bei ihm über die Nachbarn zu beschweren, spaziere ich den Flur entlang. Immer werfen diese Herrschaften ihren Müll in meinen Abfallsack, und ich darf dann ihren Mist mit hinunterschleppen.
Ich bin alt, da und dort zwickt mich das Rheuma, aber Rücksicht ist ja heutzutage ein Fremdwort. Mein Mann hätte sich das nicht bieten lassen, als er noch lebte. Nie.
Nun ist er schon lange tot. Wie die meisten Bewohner des Hauses, mit denen mich Freundschaft verband. Damals haben wir hier Parties gefeiert. Die, die jetzt hier wohnen, grüßen noch nicht einmal, wenn sie mir im Treppenhaus begegnen. Ist aber völlig egal. Menschen gehen mir sowieso nur auf die Nerven, einschließlich mir selbst. Das Beste wäre ein rascher Tod.
Der Hausmeister lässt mal wieder auf sich warten.

Ich wohne schon lange in diesem Haus, seit meiner frühesten Kindheit.
Damals hatten wir einen Portier statt diesem Herrn Walter. Nun ja, alles wird schlechter. Doch der Gang war schon hier. Und er war immer so dunkel, wie er heute ist. Tastet man sich bis zu seinem Ende vor, stößt man auf eine Eisentür. Sie hat breite Flügel und einen schweren, verrosteten Riegel. Meistens vergesse ich, dass sie da ist, und was sich dahinter einmal befand.
Einst war in diesen Räumlichkeiten eine Hutfabrik. Heute trägt ja kein Mensch mehr Hüte, mich ausgenommen. Zumindest sehe ich nie jemanden mit Hut auf der Straße. Die Fabrik gehörte meinem Großvater.
Ich rüttle an dem Riegel. Quietschend gibt er nach. Ich schiebe einen der Türflügel ein Stück auf. Dicker Staub bedeckt den endlos langen Arbeitstisch. Mitten darauf liegt vergessen eine der Halbkugeln aus Holz, auf denen man die Hüte modellierte. Die eingekerbten Falten, die sich später auf die warmen Stumpen durchdrückten und zur Verzierung des Hutes dienten, sind randvoll mit dem grauen Staub. Angeblich wird demnächst ein Sportschuhgeschäft daraus werden, eine Unruhe wird das sein, ekelhaft.

Wenn Sommer war, stand die Tür offen, da sah man schwitzende Männer in Unterhemden hinter der Arbeitsplatte stehen und Filzstumpen über erhitzte stumpfe Kegel aus Eisen ziehen, bevor sie auf den Holzformen ihr endgültiges Aussehen erhielten. Wenn so ein Hut entstand, zischte es und dicke, weiße Dampfwolken pufften heraus in den Flur. Ich höre das Geräusch heute noch, sehe den Dampf vor mir. Plötzlich habe ich das Gefühl, wieder zehn Jahre alt zu sein und mit meinem kleinen Bruder dort zu stehen.

Wir hielten uns an den Händen und lugten mit klopfenden Herzen in die Fabrik hinein. Kaum erspähten wir das Holzbein, rannten wir wie vom wilden Affen gebissen davon, liefen ohne Verschnaufpause die Treppen hinauf in den fünften Stock und klingelten Sturm an unserer Wohnungstür. Mit von dem rasenden Lauf zitternden Beinen und dem Gefühl platzender Lungen warteten wir ungeduldig, dass uns endlich geöffnet würde.
„Wo wart ihr denn schon wieder?“‚ fragte die Großmutter, die bei uns lebte, wie das damals üblich war.
„Wir haben Fangen gespielt.“, antworteten wir dann unschuldig. Obwohl mein Bruder und ich oft stritten, gab keiner von uns je das Geheimnis preis. Dieses Abenteuer gehörte uns allein.
Wir setzten uns mit Himbeersaft und Butterbroten ins Kinderzimmer und erzählten uns die gräulichsten Geschichten über das Holzbein. Das Holzbein gehörte unserem Großonkel, der das schwarze Schaf der Familie war und gnadenhalber in der Fabrik seines Bruders als Hutmacher arbeiten durfte.

„Ein richtiges Kuckucksei, der Tommy!“, seufzte der Großvater oft bei Tisch, die anderen Erwachsenen nickten zustimmend.
„Der Onkel Tommy ist ein Kuckucksei? Aber geh, Opa! Der ist doch ein Mensch!“, sagte ich bei so einer Gelegenheit kichernd.
„Nein, der nicht! Der ist ein Verrückter!“, antwortete der Großvater.
„Ernst! Wie kannst du nur ... vor den Kindern!“ Meine Großmutter schlug mit der Hand auf den Tisch.
Dann wurden wir aus dem Zimmer geschickt. Mein Bruder legte sein Ohr an den Türspalt.
Später erzählte er Unverständliches. Onkel Tommy sei ganz ein Wilder in der Ehe mit einer Schülerin und sie würde nackt auf dem Tisch stehen. Außerdem soll er stur sein und diese blöde Arbeit in der Fabrik machen, weil er ein Sozi wäre und im Krieg gegen die Urgroßeltern.

Viel später erst verstand ich den Sinn der Worte. Dass Tommy gegen den Willen der Familie Kunst studiert hatte, enterbt wurde, sich für die soziale Gleichstellung der Arbeiter einsetzte und an Protestmärschen teilnahm. Er lebte in wilder Ehe mit einer zwanzig Jahre jüngeren Studentin, die für ihn Modell stand, wenn er seine Skulpturen bildhauerte.

Manchmal kam der Onkel in die Wohnung herauf, um mit dem Großvater zu reden. Wir schwankten ständig zwischen Angst und Bewunderung, wenn wir ihn ansahen. Er wusste das und es gefiel ihm. Je nach dem, in welcher Stimmung er war, erzählte er uns schaurige oder vergnügliche Erlebnisse aus dem Piratendasein, das er geführt hatte, bevor er in die Hutfabrik gekommen war.
Sein Haar war schwarzbraun, die Augen dunkel wie Kohlenstücke, und seine dichten Augenbrauen waren so lang, dass ich sie kämmen konnte. Ich tat das aber nur, wenn er von guten Taten erzählte. Zum Beispiel, wenn er von der schönen, hilflosen Prinzessin berichtete, die er noch blutrünstigeren Piraten als er einer war, wieder abnahm und sie ihrem dankbaren Königsvater zurückbrachte. Dann frisierte ich seine Augenbrauen. Entweder ich kämmte sie schräg nach oben und zwirbelte sie an den Enden auf, dann sah er wie ein Satan aus, oder ich kämmte sie wie einen kleinen Vorhang über die Augenlider abwärts. Auch das war nicht zu verachten, es gab ihm das Flair eines Zauberers.

Fragte ich ihn nach den Goldstücken, die er zum Dank für die Befreiung der holden Königstochter erhalten hatte, sagte er: „Die sind schon lange versoffen und verhurt!“ Unsere Großmutter schrie jedes Mal empört auf, wenn er solche Sachen sagte, aber wir Kinder fanden das herrlich.
Onkel Tommy war ein großer, schlanker Mann. Ich kannte ihn nur in karierten Hemden und Bluejeans. Darüber trug er eine lange, grüne Arbeitsschürze, die nur das untere Ende des Holzbeins sehen ließ. Es war braun lackiert, verjüngte sich wie ein Tischbein zum Boden hin und hatte einen großen, dicken Gummistoppel als Trittfläche. Eines Tages, als Großmutter beim Einkaufen war, bettelten wir, der Onkel möge uns das Bein doch ganz zeigen. Er zierte sich nicht und krempelte die Hose hoch – damals waren Bluejeans weite, bequeme Arbeitsbekleidung, nicht so obszöne, enge Röhren wie heutzutage. Das Bein reichte bis zum halben Oberschenkel und war mit einem komplizierten Riemensystem an das Fleisch geschnallt.
Er ging ohne Stock, drehte sich irgendwie aus den Hüften vorwärts. Der Oberkörper schwankte dabei stark hin und her. Und da fanden wir Kinder ihn am gefährlichsten. Wir stellten uns vor, wie er bei Sturm und Regen über die Schiffsplanken hinkte, den Säbel griffbereit und eine Flasche Rum im Arm.

Das war der Grund unseres Davonstürmens, sobald er uns an der Tür der Fabrik erblickte und auf uns zuschwankte, um uns zu begrüßen. Der Onkel machte das Spiel vorzüglich mit, rollte mit den Augen und brüllte: „Enterhaken bereit machen, Beute schanghaien!“ Und während wir die Treppen hochjagten, hörten wir ihn schallend lachen.

Ich erinnere mich daran, wie sehr ich ihn hasste, als er einmal erzählte, was er mit dem blinden Passagier gemacht hatte. Es ging um einen kleinen Jungen, der Seeräuber werden wollte und sich bis zum Auslaufen des Schiffes zwischen den Tauen verborgen gehalten hatte. Als er entdeckt wurde, hatten die Piraten ihn an die Spitze des Mastes gebunden und er musste ohne Nahrung drei Tage dort oben hängen bleiben. Als Onkel Tommy sah, wie sich mein Gesicht vor Wut und Kummer verdüsterte, erzählte er schnell von dem Schiffsjungen, der heimlich jede Nacht hinaufgeklettert war und das Kind mit Essen versorgt hatte. Er hatte den Schiffsjungen dafür verprügeln lassen, aber das machte mir weniger aus.

Das Bein verlor er bei einer wüsten Schlacht mit den Spaniern, als er und seine Kumpane im Auftrag des Königs die spanische Handelsflotte entern wollten. Die Piraten wurden jedoch überwältigt und gefangen genommen. Als sie sich den Weg freikämpften, traf das Schwert eines Soldaten das Bein des Onkels. Es wurde so schwer verletzt, nahezu abgehackt, dass es nicht mehr zu gebrauchen war. Er sagte, er hätte zehn Liter Rum getrunken und es sich dann eigenhändig abgesäbelt.

Ungefähr um diese Zeit lief ein Film in unserem Kino an. ‚Pirat im Dienst der Königin‘ hieß er. Mein Bruder und ich sahen ihn uns an. Es war die Lebensgeschichte des Sir Francis Drake, ein Held in unseren Kinderaugen. Allerdings gab mir der Film bezüglich Onkel Tommy sehr zu denken. Denn dieser Drake hatte vor zweihundert Jahren gelebt und damals genauso gegen die Spanier gekämpft, wie das mein Onkel angeblich noch vor kurzem getan haben wollte. Jedenfalls stand ich nach dem Kinobesuch seinen Geschichten doch etwas skeptischer gegenüber.

Es kam die Zeit der Freunde und Freundinnen. Mein Bruder und ich stritten weniger miteinander, trieben uns nicht mehr im Stiegenhaus herum. Es gab nun Wichtigeres zu tun. Wir gingen ins Kino, zu Partys, hörten Glenn Miller, und irgendwie verschwand der Onkel aus diesem neuen Leben.

Eines Tages erzählte die Großmutter, dass der Onkel nach Südamerika ausgewandert sei. Wir nahmen die Nachricht eher desinteressiert auf, wir hatten soviel anderes zu tun. Wir wurden erwachsen.

Ein paar Jahre später, als ich gerade das vierte Mal in meinem jungen Leben unsterblich verliebt war, hieß es, Onkel Tommy wäre wieder zurück. Damals wusste ich schon lange, dass er niemals Pirat gewesen war.
Nach seiner Rückkehr verdingte er sich als Pförtner in einem Schloss auf dem Land, um sein Auskommen zu haben, und schlug aus Marmor und Sandstein seine Skulpturen.

Ich blieb bei meiner vierten großen Liebe. Wir heirateten. Eines Tages machten wir mit dem neuen Auto einen Sonntagsausflug auf das Land. Als ich zufällig den Namen der nächsten Ortschaft auf unserer Strecke las, fiel mir ein, dass mein Onkel hier lebte.
Er erkannte mich sofort wieder. Hoch in den Achtzigern muss er damals gewesen sein, doch sein Haar war immer noch nicht grau. Die Augen glänzten ungebrochen unter den dunklen, buschigen Augenbrauen. Fast juckte es mich wieder, diese zu frisieren, wie damals.
Er kredenzte uns im Garten des Pförtnerhäuschens Wein und Brot mit Speck. Wir redeten viele Stunden, umringt von seinen Skulpturen, die er immer noch ‚nach der Natur’ modellierte, wie er zwinkernd sagte. Er sprach vom Amazonas, dem Regenwald, seinen Begegnungen mit den Indianern. Zwei Jahre lang hatte er bei einem peruanischen Indianerstamm verbracht, bis über beide Ohren in eine nougatfarbene Squaw verliebt.
„Aber ich hatte Pfeffer im Arsch.“, sagte er. Mit nichts in der Tasche außer einem Peso und der Rückfahrkarte, die er während der ganzen Zeit gehütet hatte, trat er die Heimreise per Schiff an.
Als er über die Planken an Deck humpelte, wollte er seine Pfeife anzünden. Er stolperte, die Zünder fielen ins Meer. Von seinem letzten Peso kaufte er ein Heftchen Zünder, der Onkel.
Wir redeten über meine Kindheitserinnerungen, über sein Piratenleben, die herrliche Angst vor ihm und seinem Bein.

Damals an diesem wunderschönen Sonntag, erfuhr ich auch, wie er wirklich zu seinem Holzbein gekommen war.
Die Familie lebte damals im Hochgebirge auf dem Land. Onkel Tommy war achtzehn und voller Tatendrang. Eines Tages beschlossen er und seine Freunde, etwas absolut Fantastisches zu machen. Sie warteten auf die nächste Neumondnacht und gingen wildern. Ein Vergehen, das streng bestraft wurde, aber die jungen Männer zitterten vor Abenteuerlust und dachten nicht weiter darüber nach. Sie erlegten einen Hasen und zwei Rebhühner, versteckten sie in einem Heustadel und feierten ihren Triumph bei einem Lagerfeuer. Es floss viel Schnaps, sie redeten über Mädchen und begannen schließlich zu streiten. Sie kämpften miteinander, prügelten sich, und dann war ein Messer da.
Die Wunde am Oberschenkel blutete stark, eigentlich hätte er zum Dorfarzt gehen müssen. Bloß war das unmöglich, weil das der Mann war, dem die Jagd gehörte. Die jungen Männer gossen Schnaps über die Wunde und hofften, sie würde von selbst heilen.
Eine Woche später war das Bein blau, verschwollen, und der Wilddieb fieberte. Das Bein war nicht zu retten.
Onkel Tommys schwarze Augen funkelten vor Begeisterung, während er erzählte.

Spät abends verließen wir ihn und ich sagte zu meinem Mann: „Er ist ein glücklicher Pirat. Was für ein Vorteil, schwarzes Schaf zu sein, nicht? Dieser Krüppel hat dem Leben mehr Freude und Lust abgerungen als die meisten gesunden Menschen.“
„Wir wollen das auch versuchen, Liebste.“ Mein junger Ehemann küsste mich.

Und jetzt, während ich auf den Hausmeister warte, um mich zu beschweren, und den dicken Staub der Hutfabrik atme, mich das Reißen in den Knochen plagt und ich vor einiger Zeit bemerkt habe, dass ich von Tag zu Tag unleidlicher werde, mich über die ganze Welt ärgere, fällt mir das alles wieder ein.
„Was gibt es denn schon wieder!“, seufzt der Hausmeister.
„Na, was wohl! Diese Leute nebenan, natürlich! Die denken glatt, ich bin zu senil, um zu merken, dass sie meinen Müllsack immer noch schnell voll stopfen, wenn er draußen steht zum runter tragen. Und Sie hören auf, den Blick zum Himmel zu richten, ich habe das gesehen!“ Er schlägt die Augen nieder, ich habe ihn kalt erwischt.
„Also? Was unternehmen wir nun? Ich lasse mir das nicht länger bieten“, sage ich.
„Frau Gruber!“ Seine Stimme zittert und das Gesicht ist rot. Ja, er soll nur verlegen sein, wenn er nicht imstande ist, meine Nachbarn zur Räson zu bringen, der Kerl.
„Sie miese, alte Schreckschraube!“, schimpft er auf einmal los. Er ist so laut, dass ich instinktiv zurückzucke und wie vom wilden Affen gebissen weglaufen möchte. Aber ich kann nicht, mein Körper verweigert das.
Also Wut, nicht Verlegenheit färbt seine Wangen so dunkel. Jetzt muss ich tatsächlich lachen. So etwas hat noch keiner zu mir gesagt. Überhaupt hat schon sehr lange niemand das Wort an mich gerichtet, ausgenommen Beschwichtigungsversuche.
„Lachen Sie mich nicht aus, Frau Gruber! Ich meine das ernst und ich werde mich nicht entschuldigen dafür, nein.“
„Ich lache Sie nicht aus, ach wo. Und Sie haben recht. Ich bin das.“
„Was?“, pfeift er mich irritiert an.
„Eine Schreckschraube. Eine miese, alte Schreckschraube bin ich geworden. Ich hatte einen Onkel. Er arbeitete seinerzeit in den Räumen da. Davor war er ein verwegener Pirat. Der Schrecken der Meere ... und ich, ich bin der Schrecken dieses Hauses.“
Er beißt sich auf die Lippen, um das Grinsen zu unterdrücken.
„Lachen Sie nur, Herr Walter, das ist in Ordnung.“
Verblüfft sieht er mir nach, als ich mich den Stiegen zuwende. Ich bemühe mich, das Kneifen in den alten Knochen zu ignorieren, und gehe aufrecht die Stufen hinauf.
Nachdem der Hausmeister immer noch zu mir hersieht, bleibe ich einen Moment stehen. „Hätten Sie Lust, mich heute Abend auf ein Glas Wein zu besuchen? So gegen acht?“
Sieht aus, als hätte es ihm die Sprache verschlagen. Nun gut, dann eben nicht. Ich gehe weiter.
Die alte Eisentür quietscht bis zu mir herauf, der verrostete Riegel scharrt in die Halterung zurück und der Hausmeister ruft mir durchs Stiegenhaus nach: „Ich komme gern!“


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