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September 2004
Ein Mord
von Susanne Schubarsky

Sie kamen im Morgengrauen.
Der gesamte Haushalt hatte sich vor der Tür versammelt, als Magdalena von den beiden Schergen abgeführt wurde. Niemand sagte ein Wort. Tante Barbara wandte ihren Blick ab und trat nach dem Hund, der winselnd hinter der jungen Frau herlief. Sie hatte schon immer gewusst, dass ihre Nichte eines Tages so enden würde. Seit dem Tag, als sie das Mädchen in der Güte ihres Herzens bei sich aufgenommen hatte.
Der Bauer fragte gefasst: „Hexerei?“, und einer der Männer nickte schließlich zögernd, bevor er Magdalena mit einem Stoß in den Rücken zum Weitergehen zwang.
Die Hände hinter dem Rücken gebunden, stolperte sie durch die Stadt. Die Menschen in den Straßen hielten kurz in ihrer Arbeit inne und blickten ihr mit ausdruckslosen Gesichtern nach. Plötzlich traf sie ein Stein am Hinterkopf. „Zauberin!“, rief eine Stimme hinter ihr, gefolgt von einem weiteren Stein. Die Berntalerin hatte Magdalena nie verziehen, dass sie ihren fetten Sohn mit der Hasenscharte nicht heiraten wollte. Hatte sie ihr etwa auch diese Verhaftung zu verdanken? Trotzig hob sie ihren Kopf. Verleumdung würde der alten Fuchtel auch nicht helfen. Magdalena war unschuldig.

Der kleine Raum im Amtshaus stank nach Schweiß und Blut, nach Exkrementen, und nach Angst. Die fünf Männer an dem einfachen Holztischhatten noch keine Notiz von Magdalena genommen. Sie lag auf dem mit Sägespänen bestreuten Boden, wo sie nach einem abschließenden Stoß der beiden Büttel gelandet war.
„Auf mit Ihr! Sie blicke dem Gerichte entgegen!“ Der Mann am äußeren Ende des Tisches, zeigte mit seiner Schreibfeder auf sie und brüllte nochmals:„Auf die Beine, Angeklagte!“
Mühsam richtete sich Magdalena auf und stand endlich auf unsicheren Beinen vor ihren fünf Richtern – nur um sofort wieder von einem der Schergen auf die Knie gezwungen zu werden. „Keine Hexe steht aufrecht vor rechtschaffenen Bürgern. Auf die Knie!“
„Aber ich bin keine Hexe.“
„Das sagen sie alle, zuerst“, murmelte der fette Amtmann. Als mittlerer der fünf Männer führte er offenbar den Vorsitz. „Schreiber, Er lese uns die Anklageschrift.“
Der Angesprochene erhob sich und intonierte in lang praktiziertem Singsang: „An diesem vier und zwanzigsten Tag des Brachmonds anno domini 1687 steht die Beschuldigte Magdalena Ebenbergerin allhier vor diesem ehrenwerten Gericht zu Kleynsass. In Übereinstimmung mit der Gerichtsbarkeit Seiner Kaiserlich-Königlich Apostolischen Majestät Leopold des Ersten von Habsburg wird gegen die ebengenannte Magdalena Ebenbergerin der Vorwurf der Hinwendung zum Teufel und der schadensbringenden Verwendung von Zauberwerk und Hexerei vorgebracht.“ Er räusperte sich und spuckte auf den Boden. „Als Beweise wurden diesem Gericht bekannt gemacht ...“
„Genug“, unterbrach ihn der Amtmann mit einer ungeduldigen Handbewegung. „Die Beweise sind uns bekannt. Wir brauchen nur das Geständnis der Hexe und die Beschreibung ihrer Schandtaten.“ Er lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „So lasset uns in Gottes und des Kaisers Namen beginnen mit der gütlichen Befragung der Angeklagten. Kommissar, waltet Eures Amtes.“
Der pockennarbige Mann zur Rechten des Amtmanns erhob sich aus seinem Stuhl und schritt langsam auf Magdalena zu. „Magdalena Ebenbergerin, seit wann bist du eine Hexe?“
Magdalena hob ihren Kopf und blickte dem Mann ins Gesicht. „Ich bin keine Hexe.“
„Wie und warum hast du die Kühe des Joseph Kleinmeier verzaubert?“
„Ich habe nichts verzaubert.“
„Warum hast du im Wonnemond die Felder durch Hagel vernichtet?“
„Das habe ich nicht getan. Ich kann nicht Wetter machen.“
„Aha! Welche Zaubereien hast du dann gewirkt?“
Magdalena seufzte tief auf. Ihre Antworten schienen dem Kommissar gleichgültig zu sein. Aber ihr konnte nichts passieren. Sie war schließlich keine Hexe. Wieder antwortete sie: „Ich habe nichts verzaubert.“
„Welche Untaten hast du dann begangen? Hast du die Kirche mit schändlichen Worten und Taten entweiht? Hast du den Friedhof geschändet?“ Der Kommissar war immer lauter geworden, bis er ihr die letzten Worte direkt ins Gesicht schrie. Magdalena zuckte erschrocken zusammen.
„Seht, hohes Gericht. Sie kann die Nennung ihrer Schandtaten nicht ertragen. Sie ist schuldig!“
„Nein!“, rief sie empört. „Das ist nicht wahr! Ich ...“ Ein kräftiger Schlag ins Gesicht ließ sie verstummen.
„Erhebe niemals die Stimme gegen mich“, flüsterte ihr der Kommissar drohend zu, dann wandte er sich an den Amtmann und die beiden Schöffen, die bisher nicht zugehört, sondern sich über die Preise für Weizen unterhalten hatten. „Ich stelle fest, die Schuld der Angeklagten in diesem Casus ist eindeutig bewiesen. Sie ist eine Hexe.“
Der Amtmann nickte bedächtig. „Ja, das denke ich auch, aber wir haben kein Geständnis. So können wir sie nicht verurteilen“, fügte er bedauernd hinzu. „Doch das muss ich Euch nicht sagen. Ihr kennt den Malleus Maleficarum besser als ich. Außerdem habt Ihr sie noch nicht zum wichtigsten Punkt der Anklage interrogiert.“
Der Kommissar knirschte hörbar mit den Zähnen, nickte dann aber kurz wie zu sich selbst, und fuhr fort. „Wann und in welcher Gestalt kam der Teufel zu dir?“
„Niemals! Ich ...“ Der Kommissar hob seine Hand. „Wann hast du ihm beigewohnt?“
„Niemals!“
„Und doch bist du schwanger mit seiner Brut.“
Fassungslos starrte Magdalena auf den zufrieden grinsenden Kommissar. Woher wusste er? Ihre Zeit war nur einmal ausgeblieben. Niemand ahnte etwas davon, nur ihm hatte sie es sofort erzählt. Ihm. Matthias. Sie schloss ihre Augen. Matthias würde sie beschützen. Das hatte er versprochen. Niemals würde er sie alleine lassen.
Ihre Stimme zitterte nur leicht, als sie endlich antworten konnte. „Das ist nicht wahr.“
„Nun, ist es wahr, dass du mit einem Kinde gehst?“
Magdalena nickte schweigend und spürte, wie ihr die Tränen langsam über das Gesicht rannen.
„Und wer ist des Bastards Vater, wenn nicht der Vater der Lügen höchstselbst? Nenne uns seinen Namen.“
„Das kann ich nicht.“ Sie flüsterte nun.
„Sprich! Ist es der Teufel?“
„Nein.“ Kaum hörbar.
„Sie ist nicht verheiratet. Sie ist nicht versprochen. Niemand hat sie je mit einem Mann gesehen. Und doch ist sie schwanger. Wer anders als der Teufel kann unbemerkt die Kammer einer Maid betreten?“ Der Kommissar machte eine ausladende Handbewegung und verbeugte sich kurz in Richtung der Anwesenden. „Die Angeklagte ist schuldig der Unzucht mit dem Teufel.“ Der Amtmann nickte zustimmend.
Magdalena schluchzte laut auf. „Nein, Euer Gnaden, das ist nicht wahr.“
„Dann benenne den Vater des Kindes, wenn es nicht unnatürlichen Ursprungs ist.“
„Ich kann seinen Namen nicht nennen. Er ist einer anderen versprochen.“
„Lügen über Lügen.“ Der Kommissar verzog sein Gesicht zu einer Grimasse und schüttelte den Kopf. „Hohes Gericht, Ihr seht selbst, die Verstocktheit der Angeklagten macht die hochnotpeinliche Befragung notwendig.“
Die beiden Schöffen zeigten nun erstmals Interesse am Geschehen. „Der zweite Grad“, rief der Kaufmann aufgeregt und zog ein Spitzentuch aus der Tasche seiner Samtjacke, mit dem er sich die Stirn tupfte. „Ja, der zweite Grad ist hier wohl vonnöten“, brummte auch der Großbauer.
Magdalena begann am ganzen Körper zu zittern. Folter! Doch sie konnte Matthias nicht preisgeben. Sie liebte ihn. Sein Vater würde ihm nie verzeihen, wenn sein Name hier genannt wurde.
Der Amtmann stützte beide Hände auf den Tisch und sprach Magdalena zum ersten Mal direkt an. „Dem Teufel beizuwohnen ist ein crimen exceptum, das mit dem Tod durch Feuer bestraft wird. Gestehe deine Untaten, und ich werde Gnade gegen dich ergehen lassen.“
Der Kommissar schnaubte missbilligend, und auch die beiden Schöffen gaben Laute der Enttäuschung von sich, die jedoch rasch verstummten, als sich der Amtmann irritiert zu ihnen wandte.
„Ja, ja, Gnade vor Recht ergehen lassen, ja, sehr nobel, ja“, stotterte der Kaufmann mit hochrotem Kopf.
Der Amtmann räusperte sich. „Sprich, Magdalena Ebenbergerin.“
„Ich ...“, Magdalenas Stimme versagte. „Ich kann nicht gestehen, was ich nicht begangen habe.“
Der Amtmann schüttelte bedauernd seinen Kopf. „Nun, so sei es. Die hochnotpeinliche Befragung beginne. Bringet den Schinder.“
Magdalena sank in sich zusammen. Sie war unschuldig. Warum glaubte ihr das niemand? Verzweifeltes Schluchzen ließ ihren Körper erzittern.
Der Scharfrichter betrat den Raum. Nach einer schweigenden Verbeugung zum Richtertisch begann er mit den Vorbereitungen zur Befragung unter Folter. In die Decke des Raumes waren zwei Metallringe eingelassen, durch die er mit bedächtigen Bewegungen Seile zog. Ein Pfiff, und ein schmächtiger Junge schleppte einen Stein in den Raum, den er stöhnend unter den Seilen zu Boden fallen ließ.
Grob riss der Scharfrichter Magdalena in die Höhe und löste die Fesseln um ihre Hände. Ihr Schluchzen war in ein Wimmern übergegangen, und die Beine versagten ihr den Dienst. Auf ein Zeichen des Scharfrichters näherte sich der Junge und hielt Magdalena fest, während er selbst die Seile um ihre Hände band. Nachdem er sich vom festen Sitz der Fesseln überzeugt hatte, zog er so lange an den Seilen, bis Magdalena aufrecht in der Mitte des Raumes stand, die Arme nach oben gestreckt.
Der Amtmann erhob sich und trat zu ihr. „Magdalena Ebenbergerin, willst du deine Untaten gestehen?“
Sie biss sich auf die Lippen um einen Schrei zu ersticken. „Nein, ich kann nichts gestehen“, flüsterte sie.
„Schinder, walte deines Amtes.“
Mit einem kräftigen Ruck zog der Scharfrichter an den Seilen und Magdalena hing in der Luft. Sie stöhnte einmal auf.
Der Kaufmann schlug aufgeregt auf den Tisch, doch sie gab keinen weiteren Ton von sich.
Der Scharfrichter nickte seinem Gehilfen zu, der ein weiteres Seil aus seiner Tasche zog. Dieses schlang er mehrmals um den Stein, den er zuvor gebracht hatte, und befestigte die Enden an Magdalenas Füßen.
Als der Scharfrichter diesmal an den Seilen zog, erklang ein lautes Knacken. Ihre Schultergelenke hatten sich aus den Pfannen gelöst. Magdalena schrie.
Der Scharfrichter zog noch einmal, und Magdalena verlor das Bewusstsein. Er ließ etwas Seil nach, bis ihre Füße wieder den Boden berührten, dann hieb er ihr kräftig ins Gesicht, um sie zurückzubringen.
„Willst du nun gestehen?“, fragte der Amtmann.
Kopfschütteln.
Wieder wurde sie hochgezogen.
Unter ihren durchdringenden Schreien öffnete sich plötzlich die Tür. Der Amtmann sprang überrascht auf, als er die vornehm gekleidete Gestalt erkannte, die den Raum betrat. „Eure Durchlaucht!“, rief er unter Verbeugungen. „Ich dachte ...“ Er räusperte sich. „Wir führen Verhandlung gegen diese Hexe. Ihr ehrt uns mit Eurer Anwesenheit. Wollen Euer Gnaden den Vorsitz übernehmen?“
Der Fürst winkte ab. „Nein, nein, mein Guter. Fahrt fort.“ Mit einem Blick erfasst er die Situation. „Hat sie ihre Schuld bereits gestanden?“
„Nein, Euer Gnaden.“
„Hm. Bedeutet das, sie ist unschuldig, wenn sie auch unter Tortur nicht gesteht?“ Interessiert ließ sich der Fürst auf dem freien Stuhl des Amtmanns nieder. Der verzog sein Gesicht und blickte dann fragend zum Kommissar.
„Eine höchst interessante Frage, Euer Durchlaucht. Ich kenne keinen derartigen Fall, doch der Gelehrte Heinrich Institoris vertritt die Meinung, dass eine schuldige Angeklagte nur durch die Hilfe des Teufels höchstselbst der Qual der Tortur widerstehen kann.“ Mit einem vielsagenden Blick deutete er auf Magdalena.
„Seht selbst, Euer Durchlaucht. Nur der Beistand des Teufels macht solches möglich.“
Der Scharfrichter hatte beim Eintreten des Fürsten die Seile so weit nachgelassen, dass ihre Zehen wieder den Boden berührten, wodurch sie völlig aufrecht stand. Sie war bei Bewusstsein, doch ihr Blick ging geradeaus ins Leere.
„Aha.“ Nachdenklich blickte der Fürst auf das Mädchen. „Dieses Räsonnieren ist nur etwas für gelehrte Köpfe. Mir ist ein ehrliches Geständnis lieber. Versucht es noch einmal.“
Der Scharfrichter zog an den Seilen und Magdalena begann wieder zu schreien. Der Fürst stand auf, trat zu ihr hin und bedeutete dem Scharfrichter, die Seile wieder nachzulassen.
„Lautet dein Name Magdalena Ebenbergerin?“
Magdalena starrte ihn verständnislos an.
„Lautet dein Name Magdalena Ebenbergerin?“, wiederholte der Fürst.
Ein Flackern des Verstehens trat in ihre ausdruckslosen Augen, als sie ihren Namen erkannte. Sie nickte und flüsterte „Ja“.
Der Fürst nickte befriedigt. „Bist du schuldig der Hexerei und Zauberei?“
Auch diese Worte klangen vertraut. Wieder ein geflüstertes „Ja“.
Die beiden Schöffen begannen aufgeregt zu murmeln. Ihnen war ebenfalls ein ehrliches Geständnis lieber als die gelehrte Rederei des Kommissars.
„Hast du dem Teufel beigewohnt und gehst nun mit seinem Kinde?“, fuhr der Fürst fort in seiner Befragung.
Ihr Kind. Matthias’ Kind. Sie lächelte. „Ja.“
„Sie hat gestanden“ riefen Amtmann und Schöffen aufgeregt durcheinander. Der Fürst setzte ein ernstes Gesicht auf. „Dann verkündet das Urteil, Amtmann.“
Der Scharfrichter lockerte die Seile und Magdalena sank mit einem leisen Klagelaut auf dem Boden zusammen. Da der Fürst wieder auf seinem Stuhl Platz genommen hatte, verkündete der Amtmann im Stehen seinen Spruch. „An diesem vier und zwanzigsten Tag des Brachmonds anno domini 1687 befindet das ehrenwerte Gericht zu Kleynsass die Delinquentin Magdalena Ebenbergerin für schuldig der Hexerei und Zauberei und der Unzucht mit dem Teufel. Sie wird condemniert zum Tod durch das Feuer.“
Kein Laut war zu hören außer dem sanften Wimmern Magdalenas und dem Kratzen der Feder des Schreibers.
„Ihr williges Geständnis der Untaten bewegt uns allerdings zu einem Gnadenakt.“ Erstauntes Raunen der Schöffen, missbilligende Blicke von Fürst und Kommissar.
„Die Malefikantin Magdalena Ebenbergerin soll dem Feuer anheim gegeben werden, zuvor jedoch erdrossele sie der Schinder auf dem Scheiterhaufen.“
Der Fürst nickte zustimmend, und auch die beiden Schöffen gaben zögernd ihr Einverständnis.
„Die Vollstreckung des Urteils erfolge ohne unziemliche Verzögerung“, verkündete der Amtmann und warf einen letzten Blick auf Magdalena, bevor sie von den Bütteln aus dem Raum geschleift wurde.
Nachdem ihre Schmerzensschreie verklungen waren, wandte sich der Fürst an den Amtmann. „Ich bin sehr zufrieden damit, wie Ihr die Amtsgeschäfte hier für mich regulieret. Heute Abend habe ich zu einer Soiree geladen und würde mich freuen, Euch zu begrüßen.“
Der Amtmann strahlte über das ganze Gesicht, bedankte sich überschwänglich für die Einladung und verbeugte sich noch lange, nachdem der Fürst den Raum bereits verlassen hatte.

***

Nach dem Abendessen zogen sich der Fürst und der Amtmann in die Bibliothek zurück, begleitet vom Sohn des Fürsten.
„Ich bin Euch sehr dankbar für Eure Hilfe.“ Der Fürst zählte fünf Goldstücke in die schweißnassen Hände des Amtmanns. „Ihr habt die Aufgabe rasch und simpel bewerkstelligt.“
„Und du“, wandte er sich an seinen Sohn Matthias, „du passt besser auf, wo du deinen Schwanz hineinsteckst. Schätze dich glücklich, dass ich in der Zeit von diesem unseligen Bastardkind erfahren habe. Der Kaiser hätte deine Verlobung mit seiner Nichte sonst sofort wieder gelöst.
Wenn du herumhuren musst, dann geh in ein entsprechendes Etablissement, oder sieh zu, dass die Beweise das nächste Mal einfacher zu beseitigen sind.“

Kontakt: Susanne@Schubarsky.at

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