Ganz schön bissig ...
Ganz schön bissig ...
Das mit 328 Seiten dickste Buch unseres Verlagsprogramms ist die Vampiranthologie "Ganz schön bissig ..." - die 33 besten Geschichten aus 540 Einsendungen.
mehr ... ] [ Verlagsprogramm ]
 SIE SIND HIER:   HOME » MITMACH-PROJEKT » SCHREIBAUFGABE » Josef Th. Thanner IMPRESSUM
NEWSLETTER
Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Jetzt anmelden! ]

UNSERE TOP-SEITEN
1.) Literatur-News-Ticker
2.) Leselust
3.) Forum
4.) Mitmach-Projekt
5.) Schreib-Lust-News 6.) Ausschreibungen 7.) Wettbewerbs-Tipps
November 2004
T wie Tod wie Taxi
von Josef Th. Thanner

Nein, ich hatte keinen Fahrgastbeförderungsschein, aber genau genommen war es auch kein Taxigeschäft, das ich am Laufen hatte. Mein Jurastudium kostete ein Heidengeld, und Dad weigerte sich standhaft mich zu unterstützen (für ihn war Anwalt kein ehrbarer Beruf), also stellte ich mich nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Speeder vor irgendwelche Bars und wartete darauf, dass ein paar Besoffene meinen alten, verbeulten zitronengelben Selean G18 für ein Taxi hielten. Ich hatte meistens Glück und sie bezahlten gut. Ich blieb mit meinen Preisen immer unter den Tarifen der richtigen Beförderungsunternehmen, damit meine 'Kunden' zufrieden waren und es keinen Ärger gab.
Eines Tages jedoch — ich hatte gerade ein Gruppe von sieben, acht Nachtschwärmern, die die Helsinki-Bar verließen, ins Auge gefasst — knallte etwas hinten gegen meinen Speeder. Ich vernahm einen dumpfen Schlag und wurde in die Gurte gepresst. Dann wieder Stille.
Sekunden später riss jemand die Tür auf.
"Du hast sie wohl nicht mehr alle!"
Verdattert blickte ich in ein zorniges Gesicht.
"Das ist mein Gebiet!"
Ihre Lippen waren in dem lächerlichen Bestreben um jeden Preis aufzufallen unmöglich geschminkt: rot-gelb schräg gestreift. Und unter den Augen hatte sie mit Kajal lange schwarze Spitzen bis auf die Wangen hinab gezogen. Das Haar war auf der rechten Seite blau und lang, auf der anderen Seite blond und kurz geschoren. Ihr langer, schlanker Körper steckte in einem dieser neumodischen hautengen Schlangenhautanzüge und an jedem ihrer Finger prangte ein anderer billiger farbiger Kunstedelstein. Ihre Haut hatte die Spannkraft der Jugend verloren, obwohl sie im Großen und Ganzen recht ansehnlich war, und ihre Augen hatten einen gewissen abgeklärten Zug. Ich schätzte sie auf über vierzig.
Ein Blick in den Rückspiegel auf ihren Speeder zeigte mir, mit wem ich es zu tun hatte: zitronengelb mit einem riesigen schwarz umrandeten T auf dem Dach.
Ich konnte es mir nicht leisten, mit den hiesigen echten Taxifahrern Ärger anzufangen, schließlich lebte ich noch nicht lange in der Polis Noi. Also stammelte ich irgend eine Entschuldigung. Aus den Augenwinkeln sah ich die Leute von der Bar — ein ansehnlicher Brocken für einen kleinen Knapser wie mich — langsam zum Straßenrand wanken. Diese Leute waren die ideale Kundschaft für mich. Ich musste die Tussi loswerden, keine Frage. Aber wie?
"Sie sind mir doch nicht etwa hinten drauf gefahren?", brachte ich in der Hoffnung hervor, dass die Aussicht auf polizeiliche Präsenz die Frau zum Verschwinden bewegte.
"Ich gebe jedem Penner einen Tritt, der sich in meinem Gebiet breit machen will. Für welche Gruppe fährst du?"
"Ich ... äh ... bin freischaffend."
"Red' keinen Stuss! Für irgend eine Gruppe musst du fahren, sonst kriegst du den Schein gar nicht erst. He, wo ist dein Schein denn? Weißt du Hirndiele denn nicht, dass er frei sichtbar im Innern befestigt sein muss?"
Mist. Die Alte war mir auf den Fersen.
"Also ... ich äh ... sehen Sie die Leute dort? Die suchen nach einem Taxi. Sie könnten sie fahren."
Bevor ich noch irgend etwas sagen oder tun konnte, saß sie auf meinem Beifahrersitz und öffnete die Klappe meines Handschuhfachs.
"He! Was bilden Sie sich ein!"
"Halt' bloß die Klappe, Jungchen. Wo ist dein Schein? Zeig' ihn mir auf der Stelle, oder ich rufe die Bullen. Illegale Beförderung von Passagieren macht zwei Jahre Knast. Das ist kein Spaß."
Aus den Augenwinkeln sah ich, dass sich die Leute am Straßenrand miteinander stritten. Ich gewann dadurch Zeit; vielleicht gelang es mir, die Tussi los zu werden, bevor die Leute sich wieder beruhigt hatten und das Taxi brauchten.
"Also, hören Sie", sagte ich, "was Sie hier machen, ist auch kein Spaß. Sie rammen meinen Speeder, setzen sich einfach hier rein, beleidigen mich und kramen in meinem Handschuhfach herum. Was, wenn ich Ihnen sage, dass ich gar kein Taxifahrer bin? Oder haben Sie draußen vielleicht ein Taxischild gesehen? Ich warte auf meinem Freund, der in dieser Bar ..."
"Du kommst dir wohl sehr schlau vor, Bürschchen. Meinst du, dass ich dich heute das erste Mal hier sehe?"
Meine Wangen wurden heiß und ich sah schnell zur Frontscheibe hinaus. Mein Blick streifte den Rückspiegel.
Der Streit unter meinen potenziellen Fahrgästen hat sich zu einer handfesten Schlägerei ausgeweitet. Schreie erschollen.
Ich überlegte fieberhaft, was ich tun konnte. Die Frau aus dem Speeder stoßen und einfach davonfahren? Aber wenn sie mich früher schon gesehen hatte, hatte sie vielleicht auch meine Nummer. Und zitronengelbe Selean ohne Taxi-T fahren auch nicht sehr viele durch die Polis Noi. Ich war geliefert.
"Warum lassen Sie mich nicht einfach in Ruhe und fahren diese Leute da und alles ist gut?"
"Gar nichts ist gut. Typen wie du bringen uns jährlich um zwei Millionen! Du hast doch nicht etwa geglaubt, dass du der einzige bist, der auf so eine Idee kommt? Der Trick ist alt. Und dumm. Und wenn du gedacht hast, dass du damit durchkommst, bist du nicht nur ein Stümper, sondern auch ein Träumer."
In diesem Moment wurde die Hintertür aufgerissen und ein Mann sprang in den Speeder.
"Fahren Sie los!", brüllte er. Schweiß- und Alkoholgeruch drangen mir in die Nase. "Na fahren Sie schon!"
Im selben Moment gleißte draußen ein Schuss auf, abgegeben von einer Neuronenpistole, und beleuchtete die Umgebung mit bläulicher Farbe.
"Himmel!", entfuhr es mir.
Die Frau auf dem Beifahrersitz klappte die Handschuhfachklappe zu, dass es einen Schlag tat, und boxte mir auf die Schulter. "Hörst du denn nicht? Fahr' schon zu! Fahr' zu! Fahr'!"
Ein zweiter Schuss gleißte, traf die Heckscheibe. Splitter ergossen sich auf den Rücksitz, der Mann im Fond schreckte zusammen und fluchte.
Meine Hand zitterte zum Startknopf. Ein Brummen ertönte, ich drückte das Gaspedal durch und mein Speeder sprang aus der Parklücke.
Weitere Schüsse jagten uns nach, aber keiner traf. Ich raste die Hauptstraße entlang.
"Schlechte Reaktionszeit", sagte die Frau abfällig.
"Ich bin schließlich kein Taxifahrer!", empörte ich mich.
"Wohin wollen Sie denn?", fragte die Frau, sich nach hinten neigend, den Betrunkenen.
Der Fahrgast lallte irgend etwas Unverständliches.
"Sie sind Zeuge, dass ich gezwungen war, mit diesem Mann im Fond zu flüchten", sagte ich.
"He! Diese anderen Burschen haben meinen Wagen genommen und folgen uns", rief die Frau.
"Was ist denn überhaupt los?", fragte ich lahm.
"Was soll schon los sein? Das Übliche. Streit unter Drogenhändlern. Drogenhändler eins will Drogenhändler zwei umbringen. Drogenhändler zwei flüchtet. Drogenhändler eins verfolgt Drogenhändler zwei. In meinem Taxi!"
"Man sollte sein Taxi eben nicht unbeaufsichtigt zurücklassen", versetzte ich mit nicht gerade wenig Genugtuung in der Stimme, "und sich nicht in Angelegenheiten mischen, die einen nichts angehen."
"Bin kein Drogendealer", lallte der Mann im Fond.
"Was sollen wir jetzt nur machen?", fragte ich, während ich den Speeder um eine enge Kurve zwang und versuchte, die Kontrolle über ihn nicht zu verlieren. Parkende Speeder säumten den Straßenrand, Lichtreklamen warfen bunte Farben auf die Fahrbahn. Ein Blick in den Rückspiegel zeigte mir, dass mir die 'Freunde' unseres Fahrgasts immer noch auf den Fersen waren, außerdem kamen sie näher. Und noch etwas anderes musste ich feststellen: Ich war doch nicht der gute Fahrer, für den ich mich immer gehalten habe.
"Meine Güte", sagte die Frau auf dem Nebensitz, "wenn ich daran denke, dass ich mit meinem Freund Schluss gemacht habe, weil ich mehr Ruhe in mein Leben bringen wollte ... Da vorne links kommt gleich eine schmale, schlecht beleuchtete Straße. Da biegst du ein und schaltest sofort das Licht am Speeder aus. Nach wenigen Metern kommt nochmals eine Abzweigung, da nimmst du die linke Spur. Im Dunkeln. Schaffst du das?"
Ich war dankbar für ihren Tipp und nickte. Ich hielt meinen Blick angestrengt auf die Fahrbahn gerichtet und suchte nach der schmalen Einfahrt. Da kam sie, kaum sichtbar, zwischen zwei Kaufhäusern, aus deren Schaufenster kein Licht drang. Ich stieg auf die Bremsen und riss den Lenker herum. Mehr schlitterten als fuhren wir, aber ich schaffte es, den Speeder in die schmale Straße zu zwängen. Ich löschte das Licht.
"Gar nicht mal so übel, Junge."
Ich erwiderte nichts, sah nur konzentriert aus der Frontscheibe. Die zweite Abzweigung kam in Sicht. Im Rückspiegel sah ich, dass die Verfolger gerade im Schneckentempo einbogen. Aber da ich ohne Licht im Dunkeln fuhr, konnten sie uns so gut wie nicht sehen.
Die Frau deutete auf die Abzweigung.
"Fahr' jetzt da rüber, Bürschchen."
Ich tat es und sie schnaufte auf.
"Jetzt müssen wir noch ein paar Mal kreuzen, dann haben wir sie abgehängt. Der Witz ist, dass sie niemals mehr sicher sein können, ob wir eine Abzweigung genommen haben oder nicht, weil sie uns nicht mehr sehen können."
"Es wäre mir recht, wenn sich mich nicht mehr Bürschchen, Jüngelchen, oder so nennen würden. Ich heiße Nero Burger."
"Fein. Ich werde mir deinen Namen merken für die Bullen", sagte die Frau.
"Das ist nicht witzig."
"Hm, meinst du denn, dass ich dich laufen lasse, nur weil ich dir das Leben gerettet habe?"
"Sie mir? Ich sitze doch am Steuer."
"Ja, und das muss sich ändern. Ich kenne die Straßen besser als du. Fahr' dort in diese Einfahrt rein und wir wechseln."
Ich tat auch dies und trat auf die Bremsen. Dann hastete ich um den Speeder herum, während sie im Innern auf die Fahrerseite rutschte. Ich schaffte es kaum einzusteigen, da fuhr sie auch schon los.
"Ich bin Gee", lachte sie mir ins Gesicht, und plötzlich, hinter dem Steuer, wirkte sie zufrieden und ausgelassen wie ein junges Mädchen und glatt zehn Jahre jünger.
Sie fuhr kreuz und quer durch enge und dunkle Gässchen, bremste ab, wenn in der Dunkelheit Fußgänger auftauchten, bog schließlich ab auf eine Hauptstraße und schaltete das Licht wieder an. Überhaupt hatte sie Sträßchen gewählt, in denen nur sehr wenige Fußgänger unterwegs waren.
Ihre Hand tastete nach vorne, an die Armatur meines G18, und fuhr ins Leere.
"Mist."
"Was ist?"
"Kein Visofon."
"Tja ... tut mir leid, aber ich sagte schon, dass ich kein Taxi bin."
"Nero, du bist zwar ein netter Bursche, aber wenn du mich noch weiter ärgerst, melde ich dich wirklich den Bullen."
"Bitte nicht", flehte ich scherzhaft.
"He, ihr da vorne!", stammelte der Mann im Fond.
Ich wandte mich um und ...
... erstarrte. Der Mann hielt sich beide Hände vor die Brust. Zwischen den Fingern floss Blut heraus.
"Gee, der Mann ist schwer verletzt! Wir müssen ihn in ein Krankenhaus bringen."
"Nein ... kein ... kein Krankenhaus", röchelte er.
"Der Schuss durch die Heckscheibe hat ihn getroffen", sagte ich.
"Bringen Sie mich ... zum Raumhafen", sagt der Mann.
"Sie sind wohl nicht ganz bei Trost", sagte Gee, "in Ihrem Zustand kommen Sie nicht weit."
"Ich muss zum Raumhafen. Vor ihnen."
"Er spricht von seinen 'Freunden'", übersetzte ich Gee.
"Das kann ich mir selbst zusammenreimen", versetzte sie mit zynischem Tonfall. "Hat er viel Blut verloren?"
"Eine Menge. Der ganze Rücksitz ist voll. Und er ist ganz blass."
Der Kopf des Mannes war nach hinten gefallen, er lehnte auf der Kopfstütze. Durch den offenen Mund atmete er ganz flach. Seine Augen blickten mich glanzlos an.
"Halten Sie durch", sagte ich. "Wir bringen Sie ins Krankenhaus."
"Zum Teufel, nein ... ich muss zum Raumhafen. Zum Raumhafen."
"Ja, ist ja schon gut", rief Gee. "Ich fahr' Sie zum Raumhafen. Beruhigen Sie sich. Wir sind unterwegs."
Der Mann nestelte an seinem Mantel herum. Plötzlich hielt er seine blutverschmierte Hand in die Höhe, genau vor meiner Nase. Etwas blitzte metallen.
"Nehmen Sie das ... Schließfach 39/1010."
Ich nahm den Identifikator, wiederholte die Nummer, und er nickte.
"Bringen Sie alles mit, was in dem Fach ist."
Ich nickte nochmals, wandte mich dann wieder nach vorn. Meine Finger klebten zusammen. Etwas von seinem Blut war an meiner Hand.


Gee schoss durch die von bunten Lichtreklamen hell beleuchteten Straßen, bog dann auf den Zubringer der A9G3 ab, die zum Raumhafen hinaus führte. Über uns am Nachthimmel prangte mittels Laserplast-Technik eine riesige Budweiser-Werbung: ein überdimensionales, goldgelb gefülltes Bierglas, perlender Schaum, aufsteigende Kohlensäurebläschen, Wassertropfen. Das Ganze vermittelte den herrlichen, kühlen Eindruck, der nötig war, einem den Geschmack von Bier auf die Zunge zu legen — und genau das war die Absicht. Ich schluckte trocken und versuchte, an der Reklame vorbei zu sehen.
Der Atem des Mannes im Fond ging seit einiger Zeit nur noch stockend. Zu seinen Atemgeräuschen war ein Rasseln in seiner Brust gekommen.
"Ich glaube, er stirbt bald", flüsterte ich Gee zu.
Sie warf einen Blick in den Rückspiegel.
"Wir sind gleich da", sagte sie.
Der Speeder schoss auf den Parkplatz zu, raste quer über die leere Fläche und kam an einem freien Platz vor dem Eingang zur Wartehalle zum Stehen.
"Beeil dich", röchelte der Mann.
Ich sprang hinaus und rannte los.
Die Schließfächer waren in riesigen Blöcken im gesamten Wartebereich verteilt. Überall fanden sich welche. Ich musste mich zuerst orientieren. Block 39 fand sich am Ostende der Halle. Mit gezielten Schritten, so schnell wie möglich, ohne dass ich Aufmerksamkeit erregte, steuerte ich den Schließfachblock 39 an. Ich suchte Fach 1010. Ich ging die lange Reihe entlang. 920 ... 944 ... 973 ... Endlich!
Fach 1010 war ein Schließfach wie jedes andere: Verdreckt, abblätternder Lack, von irgendwelchen halbbesoffenen Straßenkünstlern vermalt. Ich steckte den Identifikator in die vorgesehene Buchse und ein Piepsen zeigte mir an, dass die Verriegelung gelöst wurde. Ich öffnete die Tür.
Was ich in dem Fach vermutet hatte, bestätigte sich. Ich meine, was sollte sonst in einem Schließfach stecken als ein Reisekoffer? Ich zog ihn heraus. Da fiel mir noch ein Buch entgegen, das unter dem Koffer gesteckt haben musste. Es besaß einen fleckigen Einband. Ich steckte das Buch in meine Jackentasche. Dann einen Blick in das Fach. Es war leer.
Ich griff mir den Koffer und eilte zurück auf den Parkplatz.
Gee hatte meinen Selean G18 ohne Licht in einer der dunkelsten Winkel des riesigen Geländes abgestellt. Ich brauchte zehn Minuten, bis ich sie gefunden hatte.
Ein paar Typen in langen Mänteln lungerten in der Nähe des Eingangs herum und rauchten. Ich beachtete sei kaum. Als ich an ihnen vorbeilief, spürte ich ein Ziehen an meiner Jacke. Ich wandte mich um.
"Was ...?"
In diesem Moment traf mich der Schlag ins Gesicht und verlor das Gleichgewicht. Ein weiterer Schlag traf meine Schulter. Jemand riss mir den Koffer aus der Hand. Mein Kopf schlug auf den Asphalt und ich sah eintausend Sternchen.
Sekunden? Minuten? Stunden? Als ich wieder klar wurde, waren die Burschen verschwunden. Ich spürte starke Kopfschmerzen und sah in die Richtung, wo ich Gee und meinen Selean G18 wusste. Ich sah in eine leere Parkbucht.
Ich erhob mich und taumelte über den Parkplatz. Mein verschwommener Blick huschte vorwärts, als ich das gequälte Aufheulen eines Speedermotors hörte. Ein zitronengelber Selean mit zerschossener Heckscheibe verließ gerade den Parkplatz durch Ausfahrt Z11. Zwei Speeder jagten hinter ihm her. Aus heruntergekurbelten Scheiben sah ich zwei Hände ragen, Neuronenpistolen gleißten auf, hinter meinem armen Selean her.


(Fortsetzung folgt)


Letzte Aktualisierung: 00.00.0000 - 00.00 Uhr
Dieser Text enthält 15153 Zeichen.

Druckversion

 LINKTIPPS: Naturwaren Diese Website wird unterstützt von:

www.mswaltrop.de
Copyright © 2006 - 2019 by Schreiblust-Verlag - Alle Rechte vorbehalten.