Honigfalter
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Überraschung | Februar 2009
So sieht man sich wieder ...
von Susanne Ulrike Maria Albrecht

„Geld her ... Das ist ein Überfall ... Oh, Mann! Fuck! - So eine verdammte Scheiße ... Sie sollen nicht ...“ Eckehard beugte sich über die Ohnmächtige und tätschelte ihr die Wangen. „Tut mir wirklich leid. Aber es geht nicht anders!“
Langsam kam sie wieder zu sich. Bei dem Blick auf die Waffe, sackte sie erneut in sich zusammen.
„Nein! Hören sie ... nicht wieder ohnmächtig werden!“ Abermals tätschelte er ihre Wangen. „Vertrauen sie mir! Alles wird gut!“ flüsterte er ihr ins Ohr. „Sie geben mir das Geld und ich hau ab!“
„Abhauen hört sich geil an ...“ stammelte sie. „Gehen sie weg von mir!“ die Fassung wiedergewinnend. „Und hören sie gefälligst auf mit der Waffe herumzufuchteln ...“
„Bevor sie wieder in Ohnmacht fallen ...“
„Bilden sie sich ja keine Schwachheit ein! Ich habe den ganzen Tag noch nichts gegessen, darum ...“
„Was?! Sie arbeiten in einem Tankstellenshop ... So weit das Auge reicht ... Snacks ...“
„Ich hasse Süßigkeiten ...“
„Papperlapapp! Heute wird mal eine Ausnahme gemacht!“ Eckehard griff in das Regal und reichte ihr einen Schokoriegel. „Schließlich werden sie auch nicht jeden Tag überfallen ...“
„Für den kleinen Hunger zwischendurch, wird es gerade reichen ... Ich meine den Inhalt der Kasse!“ sie biss in den Schokoriegel.
„Das lassen sie mal meine Sorge sein, schließlich ...“
„Apropos: Da kommt einer sehr zielstrebig auf den Eingang zu ...“
„Oh, Mann! Fuck!“ murmelte Eckehard und riss sich die Strickmaske vom Gesicht. „So eine verdammte Scheiße ... wären sie nicht in Ohnmacht gefallen, dann könnte ich schon über ...“
„Eckehard?!“ sie blickte ihn ungläubig an.
„Was?! Was faseln sie da?!“ hastig steckte er die Waffe in seinen Hosenbund. „Sind sie total übergeschnappt, oder was?!“ sein Blick war auf die Eingangstür gerichtet.
„Eckehard Hunold! - Wer hätte das gedacht ... So sieht man sich wieder ...“
„Ups! - Lasst euch nicht stören ...“
„Sie ist ohnmächtig geworden ... einfach so ... da musste ich ihr rasch zur Hilfe eilen ...“
„Ja! Und das beste daran ist, er ist mein ehemaliger Nachhilfelehrer ...“
„Verstehe! Prima! - Und wenn ihr mir rasch helfen wollt, holt mir mal eine Flasche Whisky!“
„Kommen sie nachher nochmal!“
„Vergiss es Kumpel, oder willst du das ich ohnmächtig werde?!“ er fächerte sich mit einem fünfzig Euro Schein Luft zu.
„Heute ist hier Selbsbedienung angesagt, also nehmen sie sich eine Flasche und ...“
„Und lassen sie ihr Geld stecken ... Heute wollen wir hier mal großzügig sein!“ sie grinste Eckehard an.
„Ihr seid schwer in Ordnung!“ hurtig schnappte der Kunde sich die Flasche. „Und weiterhin viel Spaß bei eurer Fete!“
„Ich weiß nicht, wer sie sind, und ich will es auch nicht wissen ...“
„Amalia! - Amalia Burkhard!“
„Amalia Burkhard? - Die Amalia Burkhard, die zwei Klassen unter mir war, der ich Nachhilfeunterricht gab? - Das Mädchen mit den dicken Brillengläsern, den langen Zöpfen und den vielen Pickeln?! Was für eine Überraschung! Aus dem hässlichen Entlein, ist doch tatsächlich ein schöner Schwan geworden!“
Sie nickte und lächelte ihn an.
„Amalia, ich kann mir das selbst nicht erklären. Das ist sonst nicht meine Art, bitte glaube mir. So etwas habe ich noch nie getan. Es tut mir wirklich leid! - Aber irgendwie muss ich die Löhne für meine Arbeiter bezahlen und ...“
„Nichts für ungut, Eckehard! - Aber so, kannst du nicht den großen Reibach machen! Da musst du schon zu einer Bank gehen und dort ...“
„Vergiss die Banken! Keine Bank gibt mir noch einen Kredit!“
„Ich dachte auch mehr an einen Banküberfall!“
„Was?!“
„Wir müssen die Sache im großen Stil aufziehen!“
„Wir?!“
„Du brauchst doch Hilfe, und da ich im Moment sowieso nichts besseres zu tun habe, hänge ich mich an dich dran und unterstütze dich tatkräftig! Ich glaube das wir schon immer füreinander bestimmt waren!“
„Dann treten wir also in die Fußstapfen von Bonnie und Clyde!“
„Ja! Und ich habe auch schon eine prima Idee ...“

Letzte Aktualisierung: 02.02.2009 - 08.30 Uhr
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