Burgturm im Nebel
Burgturm im Nebel
"Was mögen sich im Laufe der Jahrhunderte hier schon für Geschichten abgespielt haben?" Nun, wir beantworten Ihnen diese Frage. In diesem Buch.
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Abwärts | Mai 2010
Anonymes Bekenntnis eines Anunnaki
von Farida e Gianpaolo

Wir schreiben das Jahr 2014. Wir Menschen haben ein turbulentes Jahr hinter uns gebracht. Überschwemmungen und Erdbeben haben sich ereignet. Viele Seelen, die diesen großen Moment der Wende miterleben wollten, haben sich nun völlig neuen Erfahrungs-Horizonten zugewandt, während wir beschlossen haben hierzubleiben. Nach der drastischen Erhöhung unserer Schwingungsfrequenz, hat sich das Aussehen unserer Mutter Erde sehr gewandelt. Es gibt keine Städte mehr. Wir sind uns alle darin einig, dass die Erde zu dem geworden ist, was wir in der Vergangenheit als den Garten Eden beschrieben hätten. Die Erde bietet Nahrung im Überfluss und es herrscht ein gleichbleibend mildes Klima. Wir leben in Harmonie miteinander.

In einem Gewölbe nahe des schwarzen Meeres haben wir einen schriftlichen Bericht entdeckt, den wir unseren Nachkommen als geschichtliches Dokument hinterlassen möchten. Wir haben es „Das Bekenntnis“ getauft und möchten es an dieser Stelle für die kommenden Generationen zu Papier bringen...

***

Lange vor meiner Geburt begann es, zuerst kaum merklich, aber nichtsdestotrotz unaufhaltsam und stetig, mit der Menschheit abwärts zu gehen.

Dazu muss ich klärend erwähnen, dass ich, wie alle meinesgleichen, der Zeitrechnung, die auf der Erde herrscht, nicht unterliege. Unsere Lebensdauer in Erdenjahren ist das Vielfache eines Menschenlebens. Wenn unsere leibliche Hülle nicht mehr von Nutzen ist, besetzen wir direkt einen neuen Körper, der lediglich einige hervorstechende Merkmale aufweisen muss; aber das tut nichts zur Sache! Der wesentliche Unterschied zu den Menschen ist, dass wir im Gegensatz zu ihnen nicht zurückkehren, woher wir kamen. Die Menschen hinterlassen ihren Körper und erleben sich für einige Zeit, als das, was sie sind, hochentwickelte göttliche Seeleneinheiten. Dann kehren sie nach einiger Zeit wieder auf die Erde zurück, um ihre innere Vielfalt durch äußere Vielfalt zum Ausdruck zu bringen und ihre Göttlichkeit zu erproben und zu erfahren. In den ersten Monaten ihres Daseins als Menschen vergessen sie jedoch nahezu alles, was ihre wahre Herkunft betrifft. Für das Löschen verbliebener Erinnerungen sind wir zuständig.

Wir haben zu diesem Zweck ein gut ausgeklügeltes, lückenloses System entwickelt, das uns eine annähernd hundertprozentige Erfolgsrate garantiert. Das ist lebenswichtig für uns. - Die Menschheit ist eine unserer Schöpfungen, die wir mit Hilfe komplizierter Genmanipulationen erschaffen haben. Ursprünglich benötigten wir dringend arbeitstaugliche Wesen, die uns schwere körperliche Verrichtungen abnehmen sollten. - Dieses System sieht eine ganze Reihe von Beeinflussungen vor, der wir die Menschheit seit Hundertausende von Jahren unterziehen. Sie haben alle den Zweck, den Menschen von der Erkenntnis seiner wirklichen Herkunft abzulenken und dadurch seine Fähigkeiten und sein Bewusstsein einzuschränken, die unsere Machtherrschaft gefährden könnten.

Wir werden Blaublütler genannt und sind im Vergleich zu den Menschen eine verschwindende Minderheit. Dennoch ist die Macht auf der Erde in unseren Händen. Menschliche Wesen, denen wir gelegentlich gestatten, Machtpositionen einzunehmen, müssen bedingungslos unseren Konzepten folgen, ansonsten werden sie beseitigt. Das System, das wir uns hierbei zu Nutze machen, ist bereits seit Jahrtausenden durch gewisse Wertbegriffe untermauert. Sie machen den Menschen für uns so gefügig, dass wir ihn uneingeschränkt für unsere Zwecke einsetzen können.

Eltern überliefern dabei ihren Kindern die Wertmaßstäbe, die wir für nützlich erachten. Da die Erde gegenwärtig einen ganz besonderen Moment durchläuft, wo die Konstellation der Planeten ein Erwachen der Menschheit gefährlich begünstigt, sind wir dazu übergegangen, die Menschen dazu zu erziehen, dass sie ihre Kinder schnellstmöglich aus den Händen geben, damit staatliche Einrichtungen die letzten Ansätze unerwünschter Sichtweisen der Welt ausradieren und sie somit vor gefährlichen Erleuchtungen bewahren. Mit dieser Intention haben wir beispielsweise auch die Unerlässlichkeit zweier arbeitender Eltern in vielen Gesellschaften auf dieser Erde kreiert. Wir haben dafür gesorgt, dass Eltern immer mehr Kinderkrippen forderten und dann ihren Nachwuchs in Kindergärten, Schulen, Horten, Universitäten unterbrachten, Umstand, der uns eine umfassende Indoktrinierung sichert.

Das System sieht eine Reihe von Religionen vor, die sich nur augenscheinlich voneinander unterscheiden. Die Unterscheidung ist insofern von Nutzen, als sie trennend auf die Menschheit wirkt, wie wir das auch für die Sprachenvielfalt auf der Erde gehandhabt haben. Auf diese Weise erschaffen wir Feindbilder, die den Menschen von den eigentlichen Erkenntnissen fernhalten. Alle Religionen dienen dazu, den Menschen durch eine Vielzahl von Gesetzen intensiv zu beschäftigen. Das gibt ihm nur wenig Gelegenheit, den Blick vom Irdischen aufwärts zu heben. Ein weiterer Zweck der Religionen besteht darin, den Menschen derart von Schuldgefühlen zu zerfressen, dass seine Energien durch innere Blockaden am Fließen gehindert werden und jegliche Erleuchtung oder innere Befreiung ausbleiben müssen.
Wir haben den Menschen gelehrt, dass nur das Geld der Maßstab aller Dinge ist. Tatsächlich trachten die Menschen hauptsächlich nach dem Erwerb materieller Dinge, vernachlässigen dadurch ihre Kinder, investieren ihre gesamten Lebensenergien dafür, beuten die Erde aus, berauben sich des für ihresgleichen lebenswichtigen Kontaktes zur Natur.

Wir beherrschen das Banksystem. Wir erschaffen Geld, das nur virtuell existiert und verlangen dafür Zinsen, für deren Zahlung, Menschen ein Leben lang arbeiten müssen. Dadurch bereichern wir uns, beschäftigen zur Gänze den Geist des Menschen und legen ihm die Zwangsjacke an, die ihn für uns berechenbar und ungefährlich macht.

Der Mensch tut mittlerweile alles nur noch für Geld. Das bringt mit sich, dass kein Mensch mehr einen Beruf ergreift, der seiner Berufung entspricht. Die Erfahrung, der Welt seinen unverwechselbaren und einzigartigen Beitrag zu erbringen, ist äußerst erhebend für den Menschen und öffnet ihn zu höheren Einsichten, die wir unbedingt unterbinden müssen.

Für die kurzen Zeitspannen, in denen wir keine vollkommene Kontrolle über den Menschen haben und dieser beunruhigende Emotionen entwickeln könnte, haben wir die Medien. Das Fernsehen besänftigt und schafft Aufruhr, je nach unseren momentanen Erfordernissen; es wirkt ausgleichend bei fehlenden persönlichen Erfahrungen, es zerstreut die Frustration des Menschen wegen mangelnder Lebensqualität. Wir erreichen nahezu die ganze Erdbevölkerung über die Medien, die ausnahmslos das berichten, was wir für günstig befinden.

Mit Hilfe der Medien haben wir den Menschen davon überzeugt, dass er sich auf dem Höhepunkt des Wissensstandes auf dem Gebiete der Medizin und Technik befindet, was keinesfalls der Wahrheit entspricht. Unzuträgliche Kenntnisse haben wir schrittweise okkultiert. Die weisen Frauen fielen den Hexenverbrennungen zum Opfer, Projekte zur alternativen Energiegewinnung haben wir beschlagnahmt, bis die Erschließung der Erdölvorkommen nicht mehr rentabel für uns ist. Der Einsatz unserer Treibstoffe bewirkt einen fortschreitenden Verfall der Umwelt, was die Lebensbedingungen für den menschlichen Organismus erschwert. Auf diese Weise können wir mit einer Redimensionierung der bedenklichen Überzahl der Menschen rechnen.

Die Menschheit hat sich ungeplanterweise sehr viel stärker fortgepflanzt, als das je unsere Absicht gewesen ist. Das bringt zusätzliche Risiken mit sich, an denen wir gezielt arbeiten. Wir haben die Menschheit physischen Angriffen ausgesetzt, deren Wirkung wir jedoch als einschneidender prognostiziert hätten. Die Resultate waren in der Tat befremdlich. Ihr Organismus hat unseren Impfkampagnen widerstanden, er hat sich größtenteils unserer Behandlung durch Fluor und Silberamalgam und anderen pharmazeutischen Produkten angepasst und scheint sogar unseren gegenwärtigen Dezimierungsversuchen durch das Versprühen von Giften in die Atmosphäre standzuhalten. Diese Evolution war in unserem gentechnologischen Projekt nicht vorgesehen.

Es gibt jedoch noch weitere Aspekte, unter denen sich die Spezies Mensch ganz unvorhergesehenermaßen zu entwickeln scheint. Es gibt Individuen, die angefangen haben zu verstehen, dass sie mit Geld nicht das kaufen können, was ihre Art benötigt. Andere beginnen zu durchschauen, dass alles, was in den menschlichen Gesellschaften ausschließlich für Geld erstellt, produziert, getan wird, wegen des atemberaubenden Mangels an Liebe nicht funktioniert oder von äußerst kurzer Lebensdauer ist. Ja auch jemand aus unseren Reihen behauptet, konstatiert zu haben, dass alle unsere Projekte angesichts der Fülle an Licht, das jetzt auf die Erde einfällt, in sich zusammenzufallen beginnen oder sich doch ganz entgegen unseren Erwartungen entwickeln werden. Auch unsere Bestrebungen, das Licht durch Sprühflüge zu mildern, scheinen nicht die geplante Wirkung zu zeigen.

Wir haben die Lieblosigkeit gesät und haben jahrtausendelang sehr gute Resultate verzeichnet, wir haben Kriege angezettelt, haben dann an dem Waffenverkauf auf beiden Seiten verdient, wir haben gemordet und das adrenalinschwangere Blut unserer Opfer getrunken, wir haben erdrückt, beschränkt und Angst verbreitet; wir nähren uns von den negativen Emotionen der Menschen; diese sind es, die uns seit jeher erregen und energetisch aufladen.

Und nun kommt dieses Licht, das die außergewöhnliche Nähe der Erde zur Sonne mit sich bringt und das alles in diese unerhörte Schwingung versetzt, von der auch ich - wie ich an dieser Stelle gestehen muss - mich gelegentlich erfasst fühle. Auch ich habe in gewissen Momenten ein verschwommenes Gespür dafür, dass das Stillen meines Macht- und Blutdurstes nicht das ist, was mich noch tausende von Erdenjahren befriedigen wird.

***

... Gedankt sei Dir, allmächtiger Schöpfer, dass nun das goldene Zeitalter seinen Anfang genommen hat!

Letzte Aktualisierung: 22.05.2010 - 15.36 Uhr
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