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Presseschau: Fantasy in Buch und Film, Günter-Grass-Ausstellung 23.09.2007
2007 ist das Jahr der Fantasy-Geschichten in Buchhandel und Kino, meint Wiland Freund in der WELT. Ebenfalls Thema: die neue Günter-Grass-Ausstellung in Lübeck.

Frankfurter Rundschau

"Wir werden uns noch wundern" - "Die Welt" schreibt über den Fantasy-Boom:

Wenn die Literaturhistoriker mehr Aufhebens um den Bestseller machen würden, als sie es tatsächlich tun, wenn sie als Mentalitätsdetektive durch die neuen Büchertempel streifen und dem Lesevolk beim Bücherkaufen auf die Finger sehen würden, dann hätte das Jahr 2007 die Chance, als ein 1959 der Fantasy in die Literaturgeschichte einzugehen. 1959 war das große Jahr der deutschen Nachkriegsliteratur, in dem unter anderem Grass' "Blechtrommel", Bölls "Billard um halbzehn" und Uwe Johnsons "Mutmaßungen über Jakob" erschienen. Und 2007, mag der Vergleich auch anstößig sein, könnte sich als das große Jahr der internationalisierten Fantasy erweisen. Zwei ihrer großen Erfolgsgeschichten gehen zu Ende, eine davon, ihrer Durchschlagskraft gemäß, gleich doppelt. Ende Juli läutete das weltweite Erscheinen des letzten "Harry Potter"-Bandes das fröhliche Treiben ein; am 28. September geht Cornelia Funkes "Tintenwelt"-Trilogie zu Ende, deren Bände eins und zwei es allein in ihren englischsprachigen Auflagen bislang auf über sieben Millionen Exemplare gebracht haben; und vier Wochen später ist dann der deutsche Potter an der Reihe: "Die Heiligtümer des Todes". Der Rest ist, einstweilen, Verwertung: die Verfilmung von Philip Pullmans "Der Goldene Kompass" aus der "His Dark Materials"-Trilogie im Dezember, der erste Tintenwelt-Film voraussichtlich im Frühjahr 2008. Es folgen der zweite "König von Narnia" frei nach C.S. Lewis und schier endlos so weiter. Grob geschätzt hat allein Hollywood in jüngster Zeit eine Milliarde Dollar in Fanatsy-Filme investiert.Dagegen mutet die Prophezeiung diverser Jugendbuchmacher, nun sei der Boom aber an sein Ende gelangt, beinahe seltsam an.


"Zurüstungen für den Achtzigsten" - Frank Pergande hat für die "FAZ" die neue Günter-Grass-Ausstellung in Lübeck besucht:

In Lübeck erreicht die wechselvolle Beziehung zwischen Günter Grass und der SPD gerade ihre letzte, ihre museale Stufe. Und sie gilt den Lübeckern als „glückliche Fügung“. Am Donnerstag wurde das umgebaute Günter-Grass-Haus wiedereröffnet. Am 18. Dezember wird das Willy-Brandt-Haus eröffnet, das im Wortsinn gleich um die Ecke liegt. Grass residiert in der Glockengießerstraße, Brandt in der Königstraße. Beider Häuser Hinterhöfe berühren sich im rechten Winkel. Beide Einrichtungen, hier die Lübecker Museen, dort die Berliner Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung, nutzen gemeinsam einen Gebäudetrakt auf dem Hof. Unter anderem auch als Veranstaltungsort, der, sozusagen naturgegeben, zum Nachsinnen über Politik und Kunst einlädt – unter besonderer Berücksichtigung der Sozialdemokratie. Künftig kann der Besucher von Brandt zu Grass gelangen und umgekehrt. Der schöne Hof mittendrin wurde ermöglicht durch das Geld der Lübecker Possehl-Stiftung. Aber auch durch Grass selbst, der zusammen mit seinem Galeristen die Plastik „Dreibrüstiger Torso“ spendete. Das Grass-Haus gibt es seit fünf Jahren. Der achtzigste Geburtstag des Nobelpreisträgers am 16. Oktober war Anlass, die Ausstellung komplett zu überarbeiten, in gerade einmal drei Wochen.
Eine Lehre aus der ersten Ausstellung, die jährlich 20.000 Besucher anzog, darunter vor allem Schulklassen, zieht die neue: Jetzt steht Grass’ populärstes Werk auch im Mittelpunkt, der 1959 erschienene Roman „Die Blechtrommel".

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.welt.de/welt_print/article1201445/Wir_werden_uns_noch_wundern.html
www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E59EF4C8A5CCA4DA99

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