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Susanne Ruitenberg und Julia Breiten├Âder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Schreiblust-Autorin Monika Littau legt neuen Roman vor 15.04.2012
Der neue Roman von Schreiblust-Autorin Monika Littau ist im Bochumer Brockmeyer-Verlag erschienen: Vom Sehen und Sagen. Die Buchela, Ein Biografieroman. ISBN 978-3-8196-0848-3, Bochum 2012, kart. 312 S. 21 x 13. cm. EUR 16,90

Alles, was Buchela sich w├╝nscht und liebt, scheint ihr verloren zu gehen: Der Lieblingsbruder bei einem Unfall, der Vater im 1. Weltkrieg, das ersehnte Kind stirbt bei der Geburt, und w├Ąhrend des Nationalsozialismus wird ihre Familie wie alle Sinti und Roma als asozial und kriminell verfolgt. Die Mutter stirbt in Auschwitz. W├Ąre da nicht ihre Gabe, Buchela w├╝rde an diesem Leben verzweifeln. Doch ihre Vorhersage, dass Konrad Adenauer 1949 den Wahlsieg erringen wird, macht sie schlagartig ber├╝hmt. Madame Buchela wird zur Pythia von Bonn.

Zum Inhalt: Ende des 19. Jahrhunderts wird Margaretha S. unter einer Buche geboren. Das
zumindest behaupten die Eltern und deshalb geben sie ihr den Zigeunernamen Buchela. Die Buche, glauben sie, wird dem M├Ądchen Gl├╝ck bringen. Bald hat Buchela jedoch Zweifel, ob sie tats├Ąchlich so geboren wurde, wie es die Eltern beschrieben. Und das Gl├╝ck, das ihr dieser Name bringen sollte, scheint verschwunden: Der Tod ihres Lieblingsbruders bringt sie ins Waisenhaus, den Vater verliert sie im 1. Weltkrieg, ein ersehntes Kind stirbt bei der Geburt. Schlie├člich spitzt sich die Lebenssituation der Sinti-Sippe w├Ąhrend des Nationalsozialismus zu: Verfolgt und verschleppt als Asoziale oder Kriminelle werden Buchelas Mutter und die H├Ąlfte ihrer Sippe in Auschwitz umgebracht. Selbst die Stieftochter, leibliches Kind ihres im Krieg gefallenen Mannes, entgleitet ihr durch Alkoholkonsum. ├ťber all die Jahre ist ihr nur ihre Gabe geblieben, die schon die Mami, die Gro├čmutter, besa├č und die Buchela in der Nachkriegszeit schlagartig ber├╝hmt macht, als sie den Wahlsieg Konrad Adenauers 1949 voraussagt. Das Sehen und Sagen ist ihre Aufgabe - da ist Buchela sich sicher. Ihre Kundschaft kommt aus den besten Kreisen: Politiker, Schauspieler, Adlige, aber auch einfache Menschen, die stundenlang warten, bis sie zu ihr vorgelassen werden. Der Rundfunk bittet um Interviews, die Zeitungen fragen nach ihren Prognosen f├╝r das neue Jahr. Ihre Arbeit als Wahrsagerin bleibt jedoch nicht unangefochten. Durch ein verdeckt arbeitendes Filmteam der DDR wird sie der L├Ącherlichkeit preisgegeben. Im entstandenen Dokumentarfilm wird die ÔÇ×Bundeswahrsagerin" als Scharlatan und die westdeutsche Politik als mittelalterlich und auf Aberglauben fu├čend dargestellt. Die zunehmend verwirrte alte Frau wird gequ├Ąlt von Erinnerungen an die Toten in ihrem Leben. Da schickt ihr der gl├╝ckliche Zufall eine Gadsche-Frau ins Haus, die es gut mit ihr zu meinen scheint. Regelm├Ą├čig besucht sie die alte Dame und nimmt sie schlie├člich zu einem Besuch mit in ihr eigenes Haus.
Von diesem Ausflug kehrt Buchela nicht mehr zur├╝ck....

Erz├Ąhlt wird aus der Perspektive Buchelas in der Chronologie ihres Lebens (1899
- 1986)

MONIKA LITTAU wurde 1955 in Dorsten geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geografie und Musikwissenschaft in Bochum und M├╝nster arbeitete sie mehr als 20 Jahre in Forschung, Bildung und Kultur-/Literaturf├Ârderung, zuletzt im Kulturministerium Nordrhein-Westfalen. Sie lebt heute als freie Autorin im Ruhrgebiet und im Rheinland. Sie verfasst Lyrik, Prosa, Kinderliteratur, schrieb f├╝r H├Ârfunk und B├╝hne und ver├Âffentlichte Sachb├╝cher. Zuletzt erschienen das Kinderbuch Alphabetta in Alphabettanien (2007) und der Lyrikband beim ├╝berschreiten des taupunkts (2011). Vom Sehen und Sagen. Die Buchela ist ihr erster Roman. F├╝r ihre literarische Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet: Nominierung f├╝r den Deutschen und Internationalen Kurzgeschichtenwettbewerb in Arnsberg, F├Ârderpreis f├╝r junge K├╝nstlerinnen und K├╝nstler des Landes Nordrhein-Westfalen, Arbeitsstipendien des Landes Nordrhein-Westfalen und des International Writers and Translators' Center of Rhodes (iwtcr).

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