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Hörbuch-Kampagne: Für Jogger, Pendler, Urlauber 25.06.2009
Der Arbeitskreis Hörbuchverlage geht in die Offensive. Mit einer Awareness-Kampagne sollen jetzt die vielen Millionen »Nichthörer« für das Genre gewonnen werden. In der vergangenen Woche wurden in Berlin die Ideen vorgestellt.

Knapp vier Millionen Menschen haben 2008 im deutschsprachigen Raum ein Hörbuch gekauft; mit 13 Millionen Hörbüchern wurden 180 Millionen Euro umgesetzt. Geht da noch was? Aber sicher! Schließlich stehen andere Unterhaltungsmedien wie Tonträger (1,6 Milliarden Euro), Kino (1,5 Milliarden Euro) oder DVDs (1,3 Milliarden Euro) ungleich besser da. Gemeinsam wollen die Hörbuchverleger jetzt den Abstand zu den übrigen U-Medien verringern, denn schon ein einziges Prozent mehr Hörbuchnutzer brächte der Branche 20 Prozent mehr Umsatz. »Ganz schön Hörbuch!« heißt die dafür entwickelte »Awareness«-Kampagne, die der Arbeitskreis Hörbuchverlage im Börsenverein auf seiner Jahrestagung am Mittwoch vergangener Woche in Berlin vorgestellt hat.

Auf Plakaten, in Rundfunk- und Kinospots soll das Besondere des Hörbuchs transportiert werden. Was können Hörbücher, was andere Medien nicht können? Die Botschaft: »double your time«. Hörbücher wirken nämlich, anders als Musik oder Radio, »fesselnd«, aber lassen den Nutzer »an der langen Leine«, wie Judith Behmer vom Kölner Medienforschungsinstitut Rheingold deutlich machte.

Perfekt ist diese Mischung zum Beispiel für Pendler (30 Millionen Deutsche), Jogger (17 Millionen) Fitnessstudiobesucher (4,8 Millionen) oder Urlaubsreisende (25 Millionen). Mit vereinten Kräften und gemeinsamem Budget sollen diese Zielgruppen für das Hörbuch gewonnen werden. Im Fokus der Kampagne steht das Medium – stellvertretend für alle Produkte, vom Sachhörbuch bis zum Original-Audiobook als Download. Die Umsetzung der Kampagne soll durch externe Agenturen abgewickelt werden.

Was fehlt? Die Finanzierung. Die Ideenfindung jedenfalls ist abgeschlossen, auch das Budget hat die Arbeitsgruppe Awareness-Kampagne bereits detailliert ermittelt: Rundfunkspots (100 ooo Euro), Plakataktion (15 000 Euro), Kinowerbung (63 000 Euro) und die eigene Internetseite (3 000 Euro) summieren sich nach diesen Berechnungen auf 181 000 Euro. Bei einem Volumen des Hörbuchmarkts von 180 Millionen Euro wären das 0,1 Prozent des Branchenumsatzes. Nun gilt es, das nötige Geld bei den Verlagen auch tatsächlich einzusammeln. »Zumindest die Kriegskasse muss stehen, bevor wir eine Agentur beauftragen können«, sagt Kai Schenker, der für die Audiolounge in der AG Awareness-Kampagne mitgearbeitet hat. Frankfurter Buchmesse 2009? Leipzig 2010? »Wir gehen nach der Präsentation in Berlin direkt in die nächste Runde und versenden über den Börsenverein an alle Hörbuchverlage Fragebögen«, sagt Schenker. Eine Prognose wagt er aber nicht.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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