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Universität Augsburg erhält "Bibliothek der verbrannten Bücher" 25.07.2009
Der Vertrag über den Ankauf der Sammlung Georg P. Salzmann für die Universitätsbibliothek Augsburg ist heute in München unterzeichnet worden.

Die 'Bibliothek der verbrannten Bücher' (Büchersammlung Georg P. Salzmann) wird künftig als Ensemble in der Universitätsbibliothek Augsburg aufgestellt sein: Heute haben der Sammler Georg P. Salzmann, Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch, Alois Loidl (Vizepräsident der Universität Augsburg) und der Vorsitzende des Vereins Patenschaften für verbrannte Bücher Wolfram P. Kastner den Vertrag über den Ankauf der Büchersammlung unterzeichnet.

"Ich freue mich, dass die Sammlung Salzmann ihren Platz nun in der Universitätsbibliothek Augsburg gefunden hat", betonte Wissenschaftsminister Heubisch anlässlich der Vertragsunterzeichnung. "Als einmalige Quellensammlung, die einen repräsentativen Überblick über die in der NS-Zeit geächtete deutschsprachige Literatur bietet, ist sie sowohl für Forschung, Lehre und Studium als auch die politische Bildungsarbeit von großer Bedeutung. Mein Dank gilt dem Sammler Georg P. Salzmann und allen, die dazu beigetragen haben, dieses Zeitzeugnis für Wissenschaft und Öffentlichkeit in Bayern zu erhalten und zugänglich zu machen."

Georg P. Salzmann: "Mit der Übernahme meiner 'Bibliothek der verbrannten Bücher' durch die Universitätsbibliothek Augsburg ist ein weiterer Schritt getan, dass es den Nazis über 60 Jahre nach ihrem ruhmlosen Ende nicht doch noch gelingen könnte, den besten Teil der deutschen Literatur des 20. Jahrhunderts aus dem Gedächtnis der Deutschen zu tilgen. Dafür bedanke ich mich bei allen, die mitgeholfen haben, diese Bibliothek aufzubauen und zu bewahren."

"Die Sammlung Salzmann hat bei uns eine große Zukunft vor sich", sagte Ulrich Hohoff, Direktor der Universitätsbibliothek Augsburg. "Sie passt hervorragend zu unserem Bestand […]."

Finanziert wird der lange umstrittene Ankauf durch die Universität und die Stadt Augsburg, die Bayerische Landesstiftung, das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Landeszentrale für politische Bildung, Georg Haindl als privaten Mäzen sowie den Verein Patenschaften für verbrannte Bücher.

Die 'Bibliothek der verbrannten Bücher' umfasst eine Sammlung von rund 12.000 Bänden, die Georg P. Salzmann in privater Initiative in mehr als 30 Jahren systematisch aufgebaut hat. Sie konzentriert sich auf das Werk jener Autorinnen und Autoren, deren Bücher bei den Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 vernichtet wurden und während der NS-Zeit verboten waren. Es handelt sich nach Auskunft des Bayerischen Wissenschaftsministeriums um die weltweit umfangreichste Sammlung zu diesem Thema.

Quelle: Börsenblatt online

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www.boersenblatt.net

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