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Suhrkamps neuer Berliner Sitz 13.08.2009
Der Suhrkamp Verlag wird nach dem Wegzug aus Frankfurt zum Jahresende zunächst am Prenzlauer Berg unterkommen. Dort hat der Verlag zwei Etagen eines Altbaus in der Pappelallee 78–79 gemietet. Voraussichtlich für eine Übergangszeit von ca. zwei Jahren werde der Verlag hier sein Domizil haben, sagte Sprecherin Tanja Postpischil, dann 2012, soll der eigentliche Verlagssitz, das Nicolaihaus, in Mitte bezugsfertig sein. Elisabeth Grün hat sich für boersenblatt.net in der Pappelallee 78–79 umgeschaut.

Die neue Residenz des Suhrkamp-Verlags liegt strategisch günstig mitten im jungen Szene-Kiez Prenzlauer Berg auf der Pappelallee 78/79. Gegenüber befindet sich das "Ballhaus Ost“ mit etlichen Veranstaltungsräumen für zwischen 50 und 250 Personen, der 1841 angelegte Friedhofspark der Freireligiösen Gemeinde Berlin, eine grüne Oase inmitten abwechslungsreicher Café- und Restaurantstruktur, unweit der Max-Schmeling-Halle und des Mauerparks, der an Sommerabenden von Herrscharen junger Menschen bevölkert wird, die Musiker, Jongleure und Mauersprayer genießen und „Party machen“. Hier stehen noch unrenovierte Häuser, leer und abrissreif eines direkt nebenan. Nur wenige Schritte sind es zur Kreuzung Danziger-/Eberswalder/Schönhauser Straße, wo die U2 malerisch oberirdisch fährt. Vor den Toren des Gebäudes zuckelt die Straßenbahnlinie 12 von Weißensee bis zur Humboldt-Universität.

Das Gebäude, ein fünfgeschossiger repräsentativer Bau mit Schleppgauben auf dem Dach, stammt aus dem Jahr 1915. Anfangs war hier eine Wäschefabrik untergebracht, im 2. Weltkrieg dienten die massiven Kellergewölbe als Luftschutzkeller, die SS hatte hier eine Kommandozentrale.

Die Nachbarn zucken bei Fragen nach der Historie und dem Eigner des Hauses ratlos die Achseln: man sei erst ein, zwei Jahre hier, ein Kommen und Gehen im Kiez, fast nur junge Menschen. Dann doch noch: Ein älteres Ehepaar lehnt, Ellbogen auf ein Kissen am Fensterbrett gebettet, am Fenster im ersten Stock eines der Häuser nebenan und erinnert sich. Eine Krankenkassenfiliale habe in dem Komplex ihren Sitz gehabt – das war die AOK noch vor dem Krieg, wie die spätere Internetrecherche ergibt – 1993 kam das "Finanzamt Friedrichshain/Prenzlauer Berg", nun ebenfalls Geschichte; heute müssen sich die Steuerzahler zwischen Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg entscheiden. Seit Januar 2009 steht das Gebäude leer. Die Nachbarn finden’s generell gut, dass nun etwas Kulturelles kommt. Beim Kreisverband der Grünen nebenan weiß man schon von Suhrkamp und schmunzelt. "Die Pappelallee", so eine Anwohnerin, „ist dafür prädestiniert, Kunst- und Literaturstraße zu bleiben. Es gibt überall im Kiez verschiedene kleine Orte für Lesungen und Veranstaltungen.“

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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