Der Cousin im Souterrain
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Schmetterlingsflügelleichtes Papier und Buchdeckel aus Ceran 19.10.2009
Beeinflusst die Haptik eines Buchs den Käufer? Allemal – so die einhellige Meinung der Expertenrunde, die sich Freitag bei einer Veranstaltung der Frankfurter Buchmesse für neue Wege in der Herstellung stark gemacht hat. Originelle Beispiele lieferten der Verlag Hermann Schmidt und der Buchhersteller Kösel.

"Bücher muss man begreifen", brachte Kösel-Geschäftsführer Michael Köhnlein sein Credo auf den Punkt. Die Stärken des gedruckten Buchs gegenüber elektronischen Angeboten dürften aber durch besondere Kniffe bei der Herstellung durchaus noch deutlicher herausgestellt werden: "Bücher müssen schöner werden!"

Vorbildliche Beispiele präsentierte Köhnlein mit Uthelm Bechtels Computerbüchern zu den Mac-Betriebssystemen Tiger und Leopard (Addison-Wesley). Als plüschiges "X" aus Kunstfell prangt die Versionsnummer der Software auf dem Cover – mit dem Effekt, dass man die Bücher am liebsten streicheln möchte. Beinahe ebenso beeindruckend: Der Titel zum neuen iPhone 3G S von Giesbert Damaschke (Markt und Technik), der sich mit Hochglanzeffekt und abgerundeten Ecken fühlbar dem Gegenstand seiner Beschreibung annähert. Alle drei Bücher sind laut Köhnlein echte Verkaufserfolge.

Für den Kunstband "Pachanga" der ecuadoranischen Designern Belén Mena hat man beim Hermann Schmidt Verlag "schmetterlingsflügelleichtes" Papier verwendet: Immerhin hat sich die Künstlerin für ihre Muster von den Zeichnungen der Nachtfalter im Cloud Forest bei Quito inspirieren lassen – da sollte es dann auch beim Blättern im Buch möglichst authentisch rascheln, so Geschäftsführerin Karin Schmidt-Friderichs. Das Einbandmaterial? Natürlich Seide.

Besonders gewagt erscheint indes ein anderes Experiment aus dem Hause Hermann Schmidt: Der Firmen-Festschrift "Schott. 1884-2009" spendiert man zum 125-jährigen Jubiläum des Ceran-Herstellers einen Buchdeckel aus eben diesem Material. Börsenvereins-Justiziar Christian Sprang soll dazu geraten haben, das Buch nur mit einem Warnhinweis auszuliefern, um Haftungsfallen zu vermeiden: "Bitte nicht fallen lassen!" Der Titel soll Anfang November in einer Auflage von 1.250 Stück auf den Markt kommen. Bei Hermann Schmidt arbeitet man zurzeit noch an der Bruchfestigkeit des Werks.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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