Futter für die Bestie
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Gruselig geht's in unserer Horror-Geschichten-
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Bestseller: Die Sieger-Statistik für 2009 09.01.2010
Bestsellerlisten sind der Gradmesser für den Erfolg eines Titels. Überraschungen gab es 2009 kaum – dafür konnte man alte Bekannte wiedertreffen.

Sie locken mit bissfesten Liebesschwüren, mit Glücksversprechen und schnellen Diät-erfolgen – die Jahresbestseller in den Kategorien Belletristik, Sachbuch und Ratgeber.
Bei den nützlichen Büchern gibt es »Schlank im Schlaf«-Tipps in allen Variationen, kleine Tyrannen treiben mehrfach ihr Unwesen und Modetorten von A–Z wollen ebenso kreiert werden wie kleine Kuchen mit Kaiser Springform (20 cm!). In der Belletristik tummeln sich Stephenie Meyer und Cornelia Funke gleich mit mehreren Titeln in den Charts – und beim Sachbuch dominieren Eckart von Hirschhausen und Richard David Precht. An der ein oder anderen Stelle kommen die Listen auch einem Déjà-vu gleich, denn einige Autoren, die schon 2008 auf der Erfolgswelle schwammen, haben ihre Spitzenpositionen auch 2009 halten können. Aber der Reihe nach.

Absahner des Jahres in der Belletristik ist eindeutig der Carlsen Verlag. Elf Titel haben die Hamburger im Lauf der vergangenen 52 Wochen auf der Liste platziert – fünf davon schafften es in die Jahresauswertung. Dass der Erfolg des Verlags ganz klar auf das Konto von Stephenie Meyer geht, muss nicht extra erwähnt werden: Sie steht mit allen vier »Bis(s)«-Titeln und dem Buch »Seelen« unangefochten an der Spitze. Kein Wunder, dass Geschäftsführer Joachim Kaufmann ins Schwärmen kommt: »2009 war ein unglaubliches Jahr für Carlsen.« Mit Erfolgen à la Meyer könne man nicht rechnen. Als Carlsen den ersten Band eingekauft habe, »war das Ausmaß des Hypes nicht zu erahnen«, so Kaufmann. Dass der Verlag nach dem Abschluss
von Joanne K. Rowlings »Harry Potter«-Abenteuern nahtlos eine zweite Starautorin unter Vertrag nehmen konnte, kommentiert er ganz trocken: »Das Leben ist nicht immer gerecht.« Für die anderen, in diesem Fall.
Die »Bis(s)«-Absätze bewegen sich laut Kaufmann in Summe bislang bei rund sieben Millionen Exemplaren, allein Band 1 ist mehr als zwei Millionen Mal über die Verkaufstheken gegangen. Der vierte Teil habe es bislang auf 1,2 Millionen Exemplare gebracht. Den Boom führt der Carlsen-Chef auch auf die Filme zurück. Bis Ende 2008 seien mehrere Hunderttausend Exemplare der Vampirbücher ver­kauft worden, der große Run habe erst mit den Kino-Events in diesem Jahr eingesetzt. Dass die kommenden Monate ebenfalls noch »Bis(s)« haben werden, davon ist Kaufmann überzeugt. Weitere Filme und DVDs würden das Geschäft befeuern.
Er schätzt, dass die Bücher noch für siebenstellige Absatzzahlen sorgen dürften. Trotz der erfreulichen Entwicklung schwingt bei ihm auch etwas Wehmut mit: »Die Erfolge in den anderen Bereichen unseres Verlags gehen dabei fast ein wenig unter.« Für die nächsten Monate sieht sich Carlsen nicht nur dank Stephenie Meyer gut aufgestellt. »Wir haben noch andere Pfeile im Köcher«, betont Kaufmann. Und verweist unter anderem auf das neue Label Chickenhouse, von dem er sich »einiges« verspricht.

Quelle: Börsenblatt online

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www.boersenblatt.net

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