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Blick auf die Bestsellerliste 18.04.2010
Welche Titel sich vergangene Woche am besten verkauft haben? Solche, in denen es um die Liebe ging, um Harmlos-Witziges, um Moral, Mord – und um die großen Sorgen dieser Zeit wie die Finanzkrise, die Wahrheit oder die Zukunft. Kino und TV heizen die Nachfrage an. Aber auch Print wirkt.
Zuerst ein Blick auf die Belletristik-Charts:

Nicolas Sparks hält auf der Hardcover-Liste Einzug auf Rang 3: Sein Liebesroman „Mit Dir an meiner Seite“ (Heyne) ist der Neuereinsteiger der Woche – so weit nach vorn schafft es keiner (was möglicherweise auch am Kinostart liegt: am 6. Mai). Erstmals auf der Bestsellerliste dabei ist auch Tania Carver: Die Autorin legte im März ihren ersten Thriller vor – „Entrissen“ (List); sie steigt auf Platz 16 ein.

Außerdem gab es noch zwei Titel, die – offenbar im Windschatten einer Kinopremiere – erneut in die Top 20 aufrücken konnten. Es geht um Rick Riordans Fantasy-Reihe „Percy Jackson“, die manche bereits mit dem Sensationserfolg „Harry Potter“ in Verbindung bringen. Doch ganz soweit ist es noch nicht. Seit 11. Februar läuft die Verfilmung des ersten Bandes („Diebe im Olymp“, Carlsen) der All-Age-Serie im Kino – mit indirekten Folgen für den Buchverkauf. Denn Band 1 ist auf der Bestsellerliste nicht zu finden, wohl aber die Folgen 2 und 3 („Im Bann des Zyklopen“ auf Platz 18 und „Der Fluch des Titanen“ auf Rang 23).

Jeweils drei Plätze gutgemacht haben die „Todesspiele“ von Karen Rose (von 13 auf 10; Droemer Knaur) und „Ein geschenkter Tag“ von Anna Gavalda (von 14 auf 11; Hanser).

Diese Woche hat Media Control zudem die neue Monats-Bestsellerliste für Belletristik-Taschenbücher vorgelegt (Erfassungszeitraum : 18. März bis 14. April). Überraschend kam es zum Wechsel: Stieg Larssons Lisbeth-Salander-Trilogie gleitet ab auf Rang 3 bis 5 (Vormonat: 1 bis 3). Neuer Spitzenreiter ist Carlos Ruis Zafóns „Das Spiel des Engels“ (Fischer Taschenbuch); Zafón springt von Rang 10 auf 1.

Höchster Taschenbuch-Neueinsteiger des Monats war Simon Becketts Thriller „Voyeur“ (Rowohlt) – auf Rang 2. Weitere Neueinsteiger:

* Platz 10, Lisa J. Smith „Rückkehr bei Nacht“ (cbt)
* Platz 17, Deborah Crombie „Wenn die Wahrheit stirbt“ (Goldmann)
* Platz 18, Christopher Paolini „Eragon. Die Weisheit des Feuers“ (Blanvalet)
* Platz 19, Gaby Hauptmann „Ticket ins Paradies“ (Piper)



Auf der Hardcover-Bestellerliste für Sachthemen herrscht deutlich mehr Bewegung als bei der Belletristik. Insgesamt sind fünf Titel diese Woche neu dabei (und drei wieder eingestiegen). Im Detail: Auf Platz 9 rangiert jetzt ein Survival-Guide für Männer ab 40; „Alter Sack, was nun?“ (Goldmann) von Kester Schlenz ist zwar bereits im Oktober 2009 auf den Markt gekommen, hatte es bislang aber nie in die Top 20 geschafft. Nun hat das Fernsehen scheinbar nachgeholfen – in Person des ZDF-Moderators Markus Lanz, der den Autor als unterhaltsamen Experten in seine Sendung „Klimawechsel – Turbulenzen in den Wechseljahren“ eingeladen hatte (lief am 6. April).

Weitere Neueinsteiger im Schnelldurchlauf:

* Platz 13, Peter von Matt (Hrsg.) / Max Frisch „Entwürfe zu einem dritten Tagebuch“ (Suhrkamp)
* Platz 16, Susanne Schmidt „Markt ohne Moral“ (Dromer Knaur)
* Platz 18, Jürgen Schmieder „Du sollst nicht lügen!“ (C. Bertelsmann)
* Platz 23, Gianluigi Nuzzi „Vatikan AG“ (Ecowin).


Die Wiedereinsteiger im Überblick:

* Platz 21, Richard D. Precht „Liebe. Ein unordentliches Gefühl“ (Goldmann; 22. Woche)
* Platz 22, Martin Rütter „Hund-Deutsch / Deutsch-Hund“ (Langenscheidt; 23. Woche)
* Platz 24: Helmut Schmidt / Giovanni di Lorenzo „Auf eine Zigarette mit Helmut Schmidt (Kiepenheuer & Witsch; 30. Woche)


Und beim Sach-Taschenbuch? Hier kletterte „Sorry, wir haben die Landebahn verfehlt“ (Ullstein) von Antje Blinda und Stephan Orth am höchsten – was gut passt. Die Sprüche der Piloten sind, nun ja, zum Abheben. Thomas Wieczoreks „Die verblödete Republik“ sackte ab – um fünf Plätze von 8 auf 3. Dafür startet sein Nachfolger „Die geplünderte Republik“ jetzt durch; der Titel schaffte es aus dem Stand von Null auf 3. Reichlich Gesellschaftskritik ist – neu – auch auf den hinteren Plätzen zu finden (siehe Liste, hier). Insgesamt konnten sich im vergangenen Monat sechs Titel neu platzieren.

Last not least ein Blick auf die Top10 für Kinder. Auch hier hat sich einiges bewegt – wohl durch das Ostergeschäft (Auswertungszeitraum von Media Control: 11. März bis 14. April). Insgesamt fünf Titel sind neu eingestiegen, darunter „Die schönsten Ostergeschichten für Erstleser“ (Loewe; Rang 2), „Ein Tag in der Häschenschule“ von Anne und Rudolf Mühlhaus (Esslinger Verlag Schreiber; Rang 6) und Joachim Krauses „Wo ist der kleine Osterhase?“ (ebenfalls Loewe; Rang 10). Angeführt wird die Liste diesmal von einem Klassiker aus dem Jahr 1924: „Die Häschenschule“ von Fritz Koch-Gotha und Albert Sixtus.

Quelle: Börsenblatt online

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