Ganz schön bissig ...
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Nominiertenliste für den Preis der Leipziger Buchmesse 2007 10.02.2007
Die Leipziger Buchmesse gibt die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse bekannt: Juryvorsitzender Martin Lüdke (SWR) zu den Nominierungen: „Wegen der vielen Einsendungen war die Jury-Arbeit in diesem Jahr sehr schwer, aber auch sehr befriedigend. Wir haben nicht nur einiges gelernt, sondern auch viel Freude gehabt.“

Kategorie Belletristik

• Werner Bräunig (gest. 1976): Rummelplatz (Aufbau Verlag)
• Wilhelm Genazino: Mittelmäßiges Heimweh (Carl Hanser Verlag)
• Wolfgang Schlüter: Anmut und Gnade (Eichborn)
• Ingo Schulze: Handy (Berlin Verlag)
• Antje Rávic Strubel: Kältere Schichten der Luft (S. Fischer Verlag)


Kategorie Sachbuch/Essayistik

• Saul Friedländer: Die Jahre der Vernichtung. Das Dritte Reich und die Juden 1939-1945 (Verlag C.H. Beck)
• Josef Haslinger: Phi Phi Island – Ein Bericht (S. Fischer Verlag)
• Günther Rühle: Theater in Deutschland 1887-1945. Seine Ereignisse – seine Menschen (S. Fischer Verlag)
• Bernd Stöver: Der Kalte Krieg. Geschichte eines radikalen Zeitalters 1947 - 1991 (Verlag C.H. Beck)
• Christina von Braun: Stille Post. Eine andere Familiengeschichte (Ullstein Verlag)


Kategorie Übersetzung

• Swetlana Geier: Der grüne Junge (Fjodor Dostojewskij) (Ammann Verlag)
• Gunhild Kübler: Gedichte (Emily Dickinson) (Carl Hanser Verlag)
• Rainer G. Schmidt: Clarel. Ein Gedicht und eine Pilgerreise ins Heilige Land (Herman Melville) (Jung und Jung)
• Hinrich Schmidt-Henkel: Ravel (Jean Echenoz) (Berlin Verlag)
• Andreas Tretner: Das heilige Buch der Werwölfe (Victor Pelewin) (Luchterhand Literaturverlag)


Der „Preis der Leipziger Buchmesse“ wird in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Zu den Juroren gehören Franziska Augstein (Süddeutsche Zeitung), Richard Kämmerlings (FAZ), Ulrich Greiner (Die ZEIT), Sigrid Löffler (LITERATUREN), Uwe Justus Wenzel (NZZ) und Michael Hametner (MDR). Die Auszeichnung der besten Frühjahrs-Bücher in den Kategorien „Belletristik“, „Sachbuch/Essayistik“ und „Übersetzung“ ist zu gleichen Teilen mit insgesamt 45.000 Euro dotiert. Unterstützt wird der „Preis der Leipziger Buchmesse“ durch den Freistaat Sachsen sowie die Stadt Leipzig. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB). Darüber hinaus konnte die Wochenzeitschrift „Die ZEIT“ in diesem Jahr als Medienpartner gewonnen werden.

Alle Titel sind unter www.literaturport.de hörbar. Die öffentliche Verleihung des Preises findet während der Leipziger Buchmesse am 22. März um 16.00 Uhr in der Glashalle statt.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de

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