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Bremer Literaturpreis für Friederike Mayröcker 16.11.2010
Friederike Mayröcker erhält den Bremer Literaturpreis 2011. Die Jury der Rudolf-Alexander-Schröder-Stiftung sprach der Wiener Autorin den mit 20.000 Euro dotierten Literaturpreis für ihr 2010 im Suhrkamp Verlag erschienenes Buch "ich bin in der Anstalt. Fusznoten zu einem nichtgeschriebenen Werk" zu.
Die Jury begründet die Vergabe:

"Der Bremer Literaturpreis 2011 geht an Friederike Mayröcker für ihr Buch "ich bin in der Anstalt. Fusznoten zu einem nicht geschriebenen Werk", in dem die Sprache der Dichterin sich in Prosa verwandelt und ein Lebensjahr in allen seinen Facetten in sich aufnimmt: die Gedanken und Geräusche, die Toten und die Lebenden, die Bücher und die Bilder, die Traumreste und die Tabletten. Selten finden die Physiognomik des Alltags und die philosophisch inspirierte Reflexion so selbstverständlich zusammen wie in diesen Fragmenten."

Friederike Mayröcker wurde 1924 in Wien geboren, wo sie auch heute lebt. Schon Ende der Dreißiger Jahre begann sie mit ersten literarischen Arbeiten. Seit 1956 arbeitet sie als freie Autorin und schreibt Gedichte, Prosa, dramatische Texte für Bühne und Hörfunk sowie Kinderbücher. Friederike Mayröcker wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. Zuletzt erhielt die Büchner-Preisträgerin den Horst-Bienek-Preis für Lyrik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Den mit 6.000 Euro dotierten Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2011 hat die Jury Andrea Grill für ihren 2010 im Otto Müller Verlag erschienenen Roman "Das Schöne und das Notwendige" zugesprochen. Der Förderpreis wird seit 2005 von der ÖVB - Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert.

Die Jury begründet die Vergabe:

"Der Förderpreis geht an Andrea Grill für den Roman "Das Schöne und das Notwendige". Mit großer Fabulierlust, koboldhaftem Witz und lexikalisch inspirierter Phantasie erzählt sie, haarscharf neben der Wirklichkeit, von dem, was man in Krisenzeiten am dringendsten braucht: eine tragende Geschäftsidee. Ein Schelmenroman über die Kunst, aus Dreck Gold zu machen."

Andrea Grill, geboren 1975 in Bad Ischl, studierte Biologie und Sprachen in Salzburg, Thessaloniki und Tirana und lebte mehrere Jahre in Cagliari, Sardinien. Sie promovierte über die Evolution der Schmetterlinge Sardiniens und veröffentlichte anschließend in diversen Zeitungen und Zeitschriften. Dazu arbeitet sie als Übersetzerin aus dem Albanischen. Sie war Stipendiatin am Literarischen Colloquium Berlin und auf Schloss Wiepersdorf. Andrea Grill lebt in Salzburg, Amsterdam und Neuchatel.

Der Jury gehören an:
Dr. Gudrun Boch, Dr. Roman Bucheli (Zürich), Richard Kämmerlings, Barbara Lison, Dr. Lothar Müller, Michael Sieber, Dr. Daniela Strigl (Wien) sowie die beiden Preisträger 2010, Hauptpreisträger Clemens J. Setz und Förderpreisträger Roman Graf.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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