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Mehr Geld für Debütanten, muss das sein? 21.02.2011
Preisgelder werden selten angehoben. Mara Cassens hat es getan – und das, obwohl der nach ihr benannte Preis ohnehin schon als bundesweit höchstdotierte Auszeichnung für ein literarisches Debüt gilt. Statt 10.000 Euro erhalten prämierte Autoren also jetzt 15.000 Euro. Warum?
Mara Cassens:

Weil es wichtig ist. Schriftsteller brauchen Ruhe, um arbeiten zu können – auch Ruhe vor wirtschaftlichen Zwängen. Und da es nun mal so ist, dass alles teurer wird, habe ich mich entschlossen, das Preisgeld anzuheben. Einfach, damit die Ruhe etwas länger währt.

Viele Schriftsteller leben in prekären Verhältnissen, zu viele. Als ich 1990 den Preis von der Neuen Literarischen Gesellschaft in Hamburg übernahm, wollte ich einen Beitrag leisten, hier Abhilfe zu schaffen. Von öffentlicher Seite wird einfach zu wenig für Kultur getan – Hamburg zum Beispiel hat gerade einmal drei Prozent des Haushaltetats für Kultur reserviert...

Ehrlich gesagt hatte ich gehofft, dass mein Engagement Schule macht. Dass auch andere Literatur verstärkt aus privaten Mitteln fördern. Doch das blieb bislang aus, was ich sehr bedaure. Dabei gibt es nichts Schöneres, als Autoren, die noch am Anfang ihres Weges stehen, zu unterstützen.


Über den Preis und die Preisstifterin
Mara Cassens betreibt seit 1989 einen Biolandhof in der Nähe von Stade. 2006 gründete sie mit ihrem Mann eine Stiftung, die Mara und Holger Cassens Stiftung; gefördert werden zahlreiche Projekte – auch die Autorentheatertage in Berlin und Lessingtage in Hamburg.

Der Debütantenpreis wurde 1970 erstmals vergeben, zunächst von der Neuen Literarischen Gesellschaft (Hamburg), ab 1990 dann von Mara Cassens (zusammen mit dem Literaturhaus Hamburg). Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Zsuzsa Bánk (2002), John von Düffel (1999), Thomas Lehr (1994), Clemens Meyer (2006) und Marlene Streeruwitz (1997). Im vergangenen Jahr erhielt Sabrina Janesch die Auszeichnung.

Quelle: Börsenblatt online

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www.boersenblatt.net

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