Madrigal für einen Mörder
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Ein Krimi muss nicht immer mit Erscheinen des Kommissars am Tatort beginnen. Dass es auch anders geht beweisen die Autoren mit ihren Kurzkrimis in diesem Buch.
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Kostenlos, aber nicht umsonst 18.05.2011
Erneut von Erfolg gekrönt war der 2. Gratis-Comic-Tag: In Deutschland stürmten Fans der Bilderliteratur Comic-Läden und Buchhandlungen, freuten sich über 300.000 eigens für diesen Tag produzierte kostenlose Hefte (44 Titel aus 29 Verlagen) – und kauften auch recht ordentlich. Stimmungsbilder und Erfahrungen:

Regelrecht gestürmt wurde die Bremer Comicmafia am vergangenen Samstag: 2?000 kostenlose Comics gingen über den Ladentisch, 200 aus dem Eigenbestand stellte das Fachgeschäft zusätzlich zur Verfügung. Dieselbe Anzahl fand in der Bäng Bäng Comic-Buchhandlung?in Aachen reißende Nachfrage - 600 Plakate und Anzeigen in mehreren Lokal-Zeitungen hatten dafür gesorgt, dass um 13.30 Uhr die Gratis-Comics vergriffen waren. 2012 will Bäng Bäng die doppelte Menge ordern.
"Dabei haben in diesem Jahr die Läden bereits durchschnittlich die doppelte Menge verteilt", resümiert Filip Kolek, Sprecher des Gratis-Comic-Tags. "Auch die Signierstunden liefen ausgesprochen gut." Die Händler hatten pro Heft 30 Cent bezahlt; wer teilnehmen wollte, musste 20 Grundpakete à 44 Hefte abnehmen, darüber hinaus konnten einzelne Titel in unbegrenzter Menge bestellt werden.
Mit rund 600 Besuchern hatte die Bremer Comicmafia so viele – meist auch zahlende – Kunden wie selten an einem Tag. Denn wer kam, wollte meist nicht nur Hefte umsonst einstecken, sondern brachte Zeit und Lust zum Stöbern mit. "Das "Der Umsatz war super", zeigt sich auch Wolfgang Strzyz von Frankfurts ältestem Comicladen X-tra-BooX zufrieden.
Bei ihm konnte sich jeder fünf Hefte mitnehmen ohne zu bezahlen. Strzyz nahm die Aktion aber zum Anlass, Frankfurts längste Comictheke aufzubauen und auf 20 Metern rund 1?500 Comicalben für einen Euro zu verkaufen, die weggingen wie warme Semmel. Was ihn besonders freute: "Jugendliche, die früher bei uns gestöbert haben, hatten jetzt Lust, sich wieder mit Comics einzudecken."
»Bei uns waren auch viele Leute da, die noch nie zuvor einen Comicladen besucht haben«, berichtet Heidi Ong vom Bonner Comic Laden, die ebenfalls gut verkauft hat. Sie hatte zuvor eigens mit Flyer und einem Blog auf ihrer Facebook-Seite auf den Tag und ihre Aktion aufmerksam gemacht.

Generell, so die Erfahrung vieler Händler, wurden mit dem Aktionstag neue Kunden angesprochen, während "die Stammkundschaft die Menge meidet, weil auch kein ordentliches Beratungsgespräch zu Stande kommt", so Peter Moser von der Münchner Comic Company, bei der sogar Zeichner Robert Platzgummer im Trubel unterging.
Verlief in Deutschland der Gratis-Comic-Tag recht erfolgreich, war in Österreich und der Schweiz die Nachfrage verhaltener. In der Comic-Galeria in Wien lief es laut Wolfgang Ritt zwar "nicht so schlecht", trotz Besuch von zwei Zeichnern sind jedoch Comics übrig geblieben. Obwohl Zeitungen und Newsletter kräftig Werbung gemacht hatten, wurden nur knapp 1?000 Comics verschenkt. Bei Analph in Zürich? war "die Nachfrage weniger stark als letztes Jahr, weil es wenig Werbung in der Zeitungen gab", analysiert Walter Wyder. Und dennoch: "Nächstes Jahr sind wir gerne wieder dabei."

Quelle: Börsenblatt online

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www.boersenblatt.net

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