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Das Hörbuch wächst – aber nicht im Sortiment 17.06.2011
Zum Auftakt des Treffens der Hörbuchverleger in München sind die Produzenten mit dem Buchhandel in Dialog getreten. Fazit: Im Sortiment gehen die Umsätze zurück, abhaken will man das Thema aber noch nicht. Die Gegenprobe bei den Verlegern ergibt wachsende Umsätze – wobei sich die Vertriebswege weiter in Richung Download und Mediamärke verschieben.
Christoph Stampfl von der Münchener Hugendubel-Filiale am Marienplatz sprach die Umsatzrückgänge im Handel sehr deutlich an, warnte aber davor, das Hörbuch vorschnell aufzugeben. Auch Marc Schürhoff (Lehmkuhl, München) musste in den vergangenen Jahren erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen - und sieht für das Medium zumindest im stationären Buchhandel keine großen Potenziale mehr. Er stellte in München den Aspekt der Qualität in den Vordergrund - für die Klaus Sander steht, Inhaber des Labels supposé. Sander setzt auf Langlebigkeit. "Ich will eigene Hörbuchformen entwickeln, der Verkauf ist erstmal sekundär", sagt er. Ein supposé-Hörbuch verweise auf das andere. Offenbar ein durchaus erfolgreiches Konzept. Marc Schürhoff: "Ich kann nur empfehlen mit supposé mal ein Fenster zu machen, es geht alles weg". Leider funktioniere das nur mit supposé, so Schürhoff.

Die auf dem Podium vertretenen Hörbuchverlage mochten von Umsatzrückgängen nichts wissen. Lübbe Audio etwa hat den einst wachsenden Markt durchaus wieder schrumpfen gesehen - statt 120 Titel pro Saison in den besten Zeiten sind es heute nur noch 60 - im Vergleich zum Vorjahr sei der Umsatz aber nach Angabe von Kerstin Kaiser von Lübbe Audio wieder leicht gewachsen. Geändert haben sich nur die Vertriebswege, und zwar Richung Download und Mediamärke. Bei Lübbe Audio etwa macht der digitale Vertrieb nach Angabe von Kerstin Kaiser ein Fünftel vom Gesamtumsatz aus. Der DAV hat gute Erfahrungen mit produktspezifischem Marketing gemacht während supposé sein ausschließlich aus Eigenproduktionen bestehendes Programm sehr homogen sieht und auf "Wiederholungstäter" setzt.

Die in München gesammelten Wünsche an die Hörbuchverlage: bessere Ausstattung bei hochpreisigen Titeln, Warentransfer optimieren (Erstverkaufstag einhalten), Marketingkampagnen fürs Hörbuch verbessern, weniger austauschbare Hörbücher und ein schöneres Wort für gekürzte Lesungen.

Unter der Moderation von Henning Stumpp (Deutsche Weiterbildungsgesellschaft, zuvor Argon) diskutierten Yvonne de Andrés (DAV), Kerstin Kaiser (Lübbe Audio), Henning Rudat (Edel), Klaus Sander (supposé), Marc Schürhoff (Buchhandlung Lehmkuhl) und Christoph Stampfl (Hugendubel München / Marienplatz) über die Chancen des Hörbuchs.[...]

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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