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Heinrich Droege ist tot 06.11.2011
Der Frankfurter Autor und Verleger Heinrich Droege ist am 2. November einem längeren Krebsleiden erlegen. Das teilt der Verband deutscher Schriftsteller (VS) in Hessen mit, in dessen Landesvorstand Droege viele Jahre vertreten war.
Heinrich Droege verstarb danach am 2. November im Alter von 78 Jahren in Frankfurt am Main. In Frankfurt wurde er auch am 6. August 1933 geboren und verbrachte dort sein ganzes Leben – in vielen seiner Bücher machte er die Stadt am Main zum literarischen Schauplatz. Als Schüler erlebte er den Zweiten Weltkrieg und die Nachkriegszeit, von der er in seinem Buch "Leben, nur leben!" (Aarachne-Verlag, 1996) mit ungeschönter Offenheit und abgeklärter Heiterkeit erzählte, schreibt der VS den Autor in seinem Nachruf.

Droege absolvierte eine Werkzeugmacherlehre, arbeitete drei Jahre in diesem Beruf, wurde dann Fernmeldetechniker und ab 1990 freier Schriftsteller. Seit 1948 war er gewerkschaftlich organisiert, ab 1991 betrieb er zusammen mit Ernst Petz den Aarachne-Verlag. Er war Bundesvorsitzender des Werkkreises Literatur der Arbeitswelt, Gründungsmitglied und erster Vorsitzender der Literaturgesellschaft Hessen und arbeitete viele Jahre im hessischen Landesvorstand des VS mit.

Zu seinen Veröffentlichungen zählen Romane, Erzählungen, Reportagen, Essays und Hörspiele, unter anderem "Ihr habt nicht zu viel Zeit" (Büchergilde Gutenberg, 1983), "Begegnung mit Arno Schmidt" (BrennGlas Verlag, 1985), "Tage ohne Hosen" (Aarachne-Verlag, 1992) und "Opernbrand" (Aarachne-Verlag, 2001). Außerdem gab er unter anderem die Anthologien "Tatort Arbeitsplatz" (S. Fischer, 1984), "Leben gegen die Uhr" (S. Fischer, 1985) und "Faulheit adelt. Texte gegen das herrschende Arbeitsethos" (Aarachne-Verlag, 2000) heraus.

"In Heinrich Droeges Leben und Werk verband sich die Beschäftigung mit gesellschaftlichen, politischen Anliegen, vor allem solchen der Arbeitswelt, auf äußerst unterhaltsame, niemals prätentiöse, dafür immer leidenschaftliche Art und Weise mit den elementaren Themen Liebe, Tod und Sexualität. 'Von mir darf man keine Literatur für Feierstunden erwarten, keine Literatur, mit der die Herrschenden sich schmücken können', lautete sein literarisches Motto", so der VS in seiner Würdigung.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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