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Verlegerpaar Groenewold fördert wissenschaftlichen Nachwuchs 11.01.2012
Zur Erschließung der Archivalien der Europäischen Verlagsanstalt (EVA), des Rotbuch-Verlags und Syndikat, die Sabine und Kurt Groenewold dem Mainzer Verlagsarchiv übergeben hatten, hat das Verlegerpaar nun ein Stipendium gestiftet. Diese Woche hat Sabine Groenewold die erste Tranche von 30.000 Euro an das Mainzer Institut für Buchwissenschaft übergeben.

Mit Hilfe der Stipendien sollen laut Pressemitteilung Studierende in die Lage versetzt werden, ihre Bachelor-, Magister- oder Doktorarbeiten zu den Beständen der seit 2009 in Mainz lagernden Archivalien zu verfassen. Im Mainzer Verlagsarchiv hat hierzu am 9. Januar die Verlegerin Sabine Groenewold die erste Tranche von 30.000 Euro an den Kanzler der Johannes Gutenberg-Universität, Götz Scholz, und den Leiter des Instituts für Buchwissenschaft, Stephan Füssel, übergeben.

"Die Erschließung der überaus wertvollen Archivalien, die u. a. Verlagskorrespondenz und Manuskripte der Literaturnobelpreisträger Herta Müller und Dario Fo umfassen, wird durch dieses großartige Stipendium deutlich gestärkt", erklärt Stephan Füssel. Die Studierenden bekämen die einmalige Gelegenheit, die Autoren-Verleger-Korrespondenz, die Manuskriptbearbeitungen, Planungen für Werbung, Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit und die Rezeption der verlegten Bücher zu studieren. "Die Tiefenerschließung der wertvollen Archivalien ist bereits in vollem Gang", so Füssel, "mehrere Magisterarbeiten und drei Dissertationen sind derzeit im Entstehen."

Erfreulicherweise stehen das Verlegerehepaar ebenso wie ehemalige Lektoren als Zeitzeugen zur Verfügung. "Auf diese Art und Weise kann das große Projekt einer Geschichte des Buchhandels der Bundesrepublik Deutschland als nächste zentrale Aufgabe des Mainzer Instituts für Buchwissenschaft bewältigt werden", so Füssel.

Eine Jury aus Verlegern und Wissenschaftlern unter Leitung von Stephan Füssel, wird die Stipendien zukünftig vergeben, so die Mitteilung. Da die drei Verlage, gemeinsam mit dem Rowohlt-Archiv, das auch in Mainz liegt, in den gesellschaftlichen Umbruchzeiten der 1968er Jahre und nach der Wiedervereinigung 1989 besonderes Profil entwickelten, sollen nach Wunsch der Stifter Arbeiten mit zeitgeschichtlichem Bezug bevorzugt gefördert werden.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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