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"Konzentration für die Literatur stärken" 30.03.2012
Das Festival "literaTurm" findet vom 2. bis 13. Mai in Frankfurt am Main und im Rhein-Main-Gebiet statt – unter dem Motto "Lakonie und Leidenschaft. Gefühlswelten im zeitgenössischen Roman". Heute wurde das Programm vorgestellt.

"Konzeptfestival", so lautete die Losung des Vormittages, an dem die Frankfurter Literaturreferentin Sonja Vandenrath gemeinsam mit dem Kulturdezernenten Felix Semmelroth das Programm für das Literaturfest "literaTurm" vorstellte. Größer ist "literaTurm" im Vergleich zu den Vorjahren geworden, und ins Umland ausgedehnt hat es sich auch: Rund 100 Mitwirkende bestreiten insgesamt 47 Veranstaltungen.

Der Schwerpunkt des Festivals liegt nach wie vor in Frankfurt am Main, doch wird es in diesem Jahr vom 2. bis 13. Mai auch Lesungen und Gespräche in Bad Homburg, Kronberg, Wiesbaden, Darmstadt und Hofheim geben. Die Eröffnung am 2. Mai wird im Kaisersaal des Frankfurter Römers stattfinden. Dann wird Felicitas von Lovenberg mit der Soziologin Eva Illouz und den Schriftstellern Michael Lentz und Sibylle Lewitscharoff über Gefühle reden. Natürlich nicht auf profanem Niveau. Denn "literaTurm" steht unter dem Motto "Lakonie und Leidenschaft. Gefühlswelten im zeitgenössischen Roman" und will die Frage verhandeln, wie Literatur abseits von Kitsch, Pageturnern und Schmonzetten mit Gefühlen umzugehen in der Lage ist. "Sie sind", schrieb Alexander Kluge, "überall, aber man sieht sie nicht." Nun will man ihnen auf die Spur kommen – in einem interdisziplinären Ansatz. "Es geht nicht darum", so Felix Semmelroth, "Zeitgeist-Erwartungen zu erfüllen." Das kuratorische Konzept von "literaTurm" sei "breit gefächert, aber nicht arbiträr."

Die Autoren, die eingeladen wurden, entsprechen dann auch nicht auf den ersten Blick den Erwartungen an ein Literaturfestival, das sich mit Gefühlen beschäftigt. Auch das gehört zum Konzept – das indirekt Vermittelte, das Verborgene, das Versteckte, das in den Wellen von Kapitalismus und Entindividualisierung Verlorengegangene aufzuspüren. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Thomas von Steinaecker, Felicitas Hoppe, Andreas Maier, John Burnside, Anna Katharina Hahn und Ralf Rothmann. Und auch wenn der Kulturdezernent versprach, nicht an skurrile Orte zu gehen und auch keine Autoren per Heißluftballon einfliegen zu lassen – der Hauptveranstaltungsort ist der Opernturm. Der ist normalerweise für Publikum nicht geöffnet. Und so äußerte Mathias Schulze-Steinen, der stellvertretend für die gastgebenden Anwaltskanzleien im Opernturm auf dem Podium saß, die Hoffnung, dass "der abgehobene Standort die Konzentration für die Literatur stärken kann."

Christoph Schröder

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.literaturm.de

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