Sexlibris
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Hier hört der Fan 12.08.2012
e sind leidenschaftliche Hörbuchhörer, schaffen ein Pensum von bis zu 20 Titeln im Monat und bilden sich dazu ihre dezidierte Meinung, die sie auf ihren Seiten online stellen. Hörbuch-Blog-Betreiber sind meist recht fleißig.

Doch warum nehmen sie die Arbeit auf sich, wenn sie doch, wie in den meisten Fällen, keine Einnahmen damit erzielen? Der Wunsch, den Überblick über all die selbstgehörten Hörbücher zu behalten und der Impuls, anderen mit den eigenen Rezensionen Orientierung zu geben – das, so sagen die Blogger, motiviere sie zu ihrer "Öffentlichkeitsarbeit". Wie viele von ihnen sich im Netz tummeln, lässt sich kaum schätzen. Boersenblatt.net stellt einige dieser Blogs vor. Sie kennen weitere gut gemachte, unabhängige Hörbuch-Blogs und finden sie hier nicht wieder? Die Redaktion freut sich, wenn Sie die folgende Liste mit Ihren Hinweisen ergänzen.

www.hoerbuch-blog.com
Zu Sebastian Püschels Überraschung war die prägnante Domain „hoerbuch-blog“ noch zu haben, und so griff er zu und entwickelte 2010 unter dieser Adresse einen der wenigen unabhängigen, privaten Hörbuch-Blogs mit monatlichen Neuvorstellungen und Rezensionen. Ursprünglich wollte er den Überblick über all das behalten, was er schon gehört hat. So begann er vor zwei Jahren, seine Titel online zu archivieren. Mittlerweile hat Püschel fast 200 Titel rezensiert, der Schwerpunkt liegt auf Belletristik (hier vor allem Krimis) und Sachbüchern. Die Auswahl entspricht seinen eigenen Hörvorlieben. Wenn es die Zeit erlaubt, schreibt Püschel auch Artikel zu Hörbuchthemen und führt Autoreninterviews. Hoerbuch-blog.com hat, so schätzt Püschel, bis zu 1000 Zugriffe im Monat – Tendenz steigend.

http://hoerspiel-freunde.de/ und www.hergehoert.de
Krimis, Grusel, Mysterie - das sind die Genres, die Ronny Dohmen mag. Seit acht Jahren betreiben er und sein Freund Patrick Holtheuer das Forum http://hoerspielforum-freunde.de. Hier tauschen sich Hörbuchfans, Regisseure und Autoren aus, Hörbuchverlage stellen ihre Programme vor, registrierte Fans schreiben Rezensionen; im Forum geht es vorwiegend um Krimis, deshalb gibt es dort auch einen speziellen John-Sinclair-Bereich. Der Blog zählt derzeit mehr als 2700 Mitglieder. Um seine eigenen, recht ausführlichen Rezensionen systematisch sammeln zu können, rief Ronny Dohmen vor zweieinhalb Jahren seinen Blog www.hergehoert.de als reine Informationsseite ins Leben. Derzeit schreibt er fünf Empfehlungen im Monat, aber wenn der derzeitige berufliche Stress nachlässt, sollen es 20 und mehr werden. Durchschnittlich 7500 Zugriffe auf seine Rezensionsseite zählt er pro Monat.

http://gelderblom-arthur.de
Vorwiegend Thriller und Krimis rezensiert Myriam Gelderblom auf ihrem „Hexenritt-Blog“, der seit Juni vergangenen Jahres aktiv ist. Sie habe, sagt Gelderblom, selbst so viel von Hörbuchrezensionen profitiert, dass sie auch etwas von ihrem Wissen an die Hörbuchgemeinde zurückgeben wollte. Die Internetadresse http://gelderblom-arthur.de nennt den Namen ihres Mannes, Autor des Krimis „Hexenritt“, für den die Seite mit markantem Logo und Informationen zum Buch wirbt. Seit Bestehen hat Gelderblom mehr als 100 Rezensionen gepostet, ein Zehntel davon bezieht sich auf gedruckte Bücher, der Rest auf Hörbücher. Die Rezensionen sind locker-subjektiv formuliert und enden mit einer Punktezahl auf der Skala von eins bis zehn. Die Anzahl der Zugriffe auf ihre Seite beziffert Gelderblom auf 22000 pro Monat. Sie veröffentlicht ihre Rezensionslinks auch bei Twitter und Facebook – ein Grund für die hohe Reichweite der Zugriffe. Der „Hexenritt-Blog“ ist an das Audible-Rezensionsprogramm angeschlossen.

www.hoerspatz.de
Viele Hörbuchfans suchen offenbar lieber den Dialog über Twitter und Co., anstatt sich direkt auf den Hörbuchblogs zu äußern. Die Blog-Seitenbetreiber wünschen sich jedenfalls mehrheitlich, dass die Kommentarfunktion ihrer Seiten stärker genutzt wird. Stephanie Pelzer-Bartosch jedenfalls verzichtet auf die Kontaktfunktion. Ihre Html-basierte Seite „Hörspatz“ kann wie ein Archiv genutzet werden. Sie enthält rund 720 ausführliche Rezensionen, vorwiegend zu Krimis und Science Fiction. Die stattliche Zahl erklärt sich dadurch, dass es die Seite schon seit 2005 gibt. Viele der Rezensionen finden sich auch auf Foren wie „Hörspieltalk“ und „Hörgruselspiele“. Pro Monat wird ihre Seite 30000 mal angeklickt, berichtet die Betreiberin. Um den Kontakt zu ihren Lesern zu halten, hat Pelzer-Bartosch schon zweimal mit Unterstützung von Hörbuchverlagen ein Gewinnspiel auf ihrer Seite veranstaltet.

http://hoerbuchforum.wordpress.com
Im Hörbuchblog „Quodlibet“ von Ute Distel findet man auch Titel, die nicht dem Mainstream folgen. Mit ihren Rezensionen deckt sie eine beachtliche Bandbreite der Belletristik ab – von Krimis über historische Romane bis zu literarischen Klassikern. Auch Sach- und Jugendbücher finden Eingang in Distels Archiv. Nur Fantasy findet man hier eher selten. Die passionierte Hörbuchhörerin hat seit 2001 mehr als 910 Rezensionen geschrieben. Seit 2010 sind sie auf ihrem Blog zu finden. Ihre Rezensionen enden stets mit einer Bewertung von einem bis zu fünf Sternen. Wie der „Hexenritt-Blog“ ist „Quodlibet“ an das Audible-Rezensionsprogramm angeschlossen und entsprechend mit Audible verlinkt. Seit 2010 verzeichnet Diestel 23000 Zugriffe auf ihre Seite. Ihrem Block folgen 34 User – über Twitter und Facebook pflegt sie weitaus mehr Kontakte.

www.der-hoer-buch-blog.de
„Gnadenlos ohne Rücksicht auf Verlag oder Autor“ rezensiere sie in ihrem Blog, sagt Susanne Remm. Sie legt großen Wert darauf, sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen. Derzeit sind Krimi, Horror und Jugendbücher ihre bevorzugten Genres – was man an der Tag-Cloud ihrer Startseite gut nachvollziehen kann. Der Name „Hoer-buch-blog“ täuscht ein wenig, denn Remm, die als Rezensionsleserin und -hörerin für Audbible aktiv ist, stellt darin auch Buchrezensionen online. Ihren Blog, denn Remm auch über Twitter und Facebook bekannt macht, gibt es seit Dezember 2010; mehr als 90 Buch- und Hörbuchrezensionen sind dort inzwischen chronologisch – eben in Blog-Form – aufgelistet. Pro Monat kommen zwei bis fünf Rezensionen dazu. Unter diversen Schlagworten von „Zombie“ bis „leichte Frauenliteratur“ lassen sich alle Titel recherchieren.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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