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"Kaum eine Dimension, die nicht vorkommt" 16.08.2012
Die Favoriten sind ausgewählt: Die Jury hat 20 Romane für den Deutschen Buchpreis 2012 nominiert. Die Shortlist mit sechs Titeln folgt am 12. September – der Gewinner wird zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben.

"Am verblüffendsten an unserer Longlist ist wohl ihre Welthaltigkeit, kaum eine Dimension, die nicht vorkommt: die große Liebe und der avancierteste Kapitalismus, die Erfahrung des Heiligen so gut wie Schocks der Kälte und Einsamkeit. Unsere zwanzig besten Romane greifen aus: in den Jemen, nach Nordafrika, nach Polen und nach Argentinien, ins gänzlich Imaginierte sowieso. Und überraschend viele versuchen sich an geschichtlichen Bestandsaufnahmen der Bundesrepublik in den 50er, 60er und 70er Jahren. Der Jury fiel es nicht leicht, aus der großen Zahl starker Bücher ihre Auswahl zu treffen", sagt Jurysprecher Andreas Isenschmid (Neue Zürcher Zeitung am Sonntag). Und: "Die Jury diskutierte lang, kontrovers – und durchwegs freundschaftlich. Sie einigte sich auf eine Liste, auf der Alte Meister neben noch wenig bekannten, jüngeren Autoren stehen.“

In den letzten fünf Monaten wurden von den sieben Jurymitgliedern 162 Titel gesichtet, so die Pressemitteilung des Börsenvereins weiter, die zwischen Oktober 2011 und dem 12. September 2012 erschienen sind oder noch erscheinen.

Die nominierten Romane (in alphabetischer Reihenfolge):

Ernst Augustin: Robinsons blaues Haus (C. H. Beck, Januar 2012)
Bernd Cailloux: Gutgeschriebene Verluste (Suhrkamp, Februar 2012)
Jenny Erpenbeck: Aller Tage Abend (Knaus, September 2012)
Milena Michiko Flašar: Ich nannte ihn Krawatte (Wagenbach, Januar 2012)
Rainald Goetz: Johann Holtrop (Suhrkamp, September 2012)
Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt (Hanser, Februar 2012)
Wolfgang Herrndorf: Sand (Rowohlt.Berlin, November 2011)
Bodo Kirchhoff: Die Liebe in groben Zügen (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2012)
Germán Kratochwil: Scherbengericht (Picus, Februar 2012)
Ursula Krechel: Landgericht (Jung und Jung, August 2012)
Dea Loher: Bugatti taucht auf (Wallstein, März 2012)
Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss (Diaphanes, März 2012)
Sten Nadolny: Weitlings Sommerfrische (Piper, Mai 2012)
Christoph Peters: Wir in Kahlenbeck (Luchterhand, August 2012)
Michael Roes: die Laute (Matthes & Seitz Berlin, September 2012)
Patrick Roth: Sunrise (Wallstein, März 2012)
Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom Kiez (Galiani Berlin, Februar 2012)
Clemens J. Setz: Indigo (Suhrkamp, September 2012)
Stephan Thome: Fliehkräfte (Suhrkamp, September 2012)
Ulf Erdmann Ziegler: Nichts Weißes (Suhrkamp, August 2012)

Der Jury für den Deutschen Buchpreis 2012 gehören neben Andreas Isenschmid an: Silke Grundmann-Schleicher (Buchhandlung Schleichers, Berlin), Oliver Jungen (freier Kritiker), Dirk Knipphals (die tageszeitung), Stephan Lohr (Norddeutscher Rundfunk), Jutta Person (freie Kritikerin) und Christiane Schmidt (freie Lektorin).

Von den Titeln der Longlist benennen die Juroren in einem nächsten Schritt sechs Titel für die Shortlist, die am 12. September veröffentlicht wird. Erst am Abend der Preisverleihung erfahren die sechs Autoren, an wen von ihnen der Deutsche Buchpreis geht. Der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung vergeben. Partner sind Paschen & Companie, die Stiftung der Frankfurter Sparkasse, die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland. Die Preisverleihung findet am 8. Oktober 2012 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur übertragen die Preisverleihung live im Rahmen von "Dokumente und Debatten" auf den LW 153 und 177 kHz, der MW 990 kHz, als Livestream im Internet unter www.deutschlandradio.de sowie im Digitalradio DAB+.

Anlässlich der Nominierung der Longlist-Titel gibt die MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, eine Wirtschaftstochter des Börsenvereins, das "Lesebuch zur Longlist Deutscher Buchpreis 2012" heraus. Darin werden Leseproben und Hintergrundinformationen zu den auf der Longlist nominierten Romanen veröffentlicht. Es ist ab kommender Woche in vielen Buchhandlungen erhältlich.

Zudem finden bis Mitte September Blind Date-Lesungen mit den Nominierten statt. Ab Ende August steht eine kostenlose App mit Lese- und Hörproben der nominierten Titel der Longlist zur Verfügung. Und der Deutsche Buchpreis ist auf Facebook – mit Infos, Neuigkeiten und Geschichten rund um den Buchpreis.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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