Burgturm im Nebel
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Nobelpreisträger solidarisieren sich mit Pussy Riot 22.08.2012
Am 12. Dezember wollen die Literaturnobelpreisträger Elfriede Jelinek und Mario Vargas Llosa in einer gemeinschaftlichen Lesung Texte der russischen Punkband Pussy Riot vortragen und gegen deren Inhaftierung protestieren.

Die Veranstaltung wurde vom Internationalen Literaturfestival Berlin initiiert. Autoren und Kulturschaffende aus aller Welt "verneigen sich vor Nadeschda Tolokonnikowa, Jekatarina Samuzewitsch, Maria Alechina", so so Festivalleiter Ulrich Schreiber. Die Frauen hätten mit ihrer Protestaktion der Welt gezeigt, "dass es ein anderes Russland gibt, das sich weder von dieser Kirche noch von der politisch herrschenden Klasse die Art und Weise ihres Ausdrucks verbieten lässt", heißt es im Aufruf.

Im Rahmen des kommenden Internationalen Literaturfestivals Berlin wird am 8. September eine Benefiz-Veranstaltung für Pussy Riot im Haus der Berliner Festspiele stattfinden. Die teilnehmenden Künstler (unter anderem Marion Brasch, Jakob Hein, Wladimer Kaminer und Janne Teller) wollen laut ilb auf ihre Gagen verzichten, die Einnahmen werden Pussy Riot zur Verfügung gestellt.

Hintergrund:
Die drei Musikerinnen, die in einer orthodoxen Kirche in Moskau mit Strumpfmasken auf dem Kopf gegen Präsident Putin protestiert hatten, waren letzten Freitag wegen Rowdytums zu zwei Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Die Anwälte der jungen Frauen wollen Berufung gegen das umstrittene Urteil einlegen, das weltweite Proteste auslöste. Ein Gnadengesuch an den russischen Präsidenten lehnten die Musikerinnen ab.

Währenddessen meldet der Focus, dass Ermittlungen gegen weitere Bandmitglieder laufen sollen. Außerdem soll Schachweltmeister Garri Kasparow eine mehrjährige Haftstrafe drohen. Der Kreml-Kritiker habe aus Solidarität mit Pussy Riot während einer Protestaktion einen Polizisten ins Ohr ins Ohr gebissen.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.literaturfestival.com/news/literaturnobelpreistraeger-unterstuetzen-aufruf-des-ilb-fuer-pussy-riot

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