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Susanne Ruitenberg und Julia Breitenöder haben Geschichten geschrieben, die alle etwas mit Frankfurt zu tun haben.
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Premiere als Ehrengast – deutschsprachige Länder in Prag 09.05.2007
526 Aussteller aus 35 Ländern und Regionen feierten auf der 13. BookWorld in Prag vom 3. bis 6. Mai die tschechische Verlagsbranche und den internationalen Literaturaustausch.

Rund 30.000 Besucher (davon 4.000 Fachbesucher) kamen im Laufe der Messe in die Jugendstilhallen, 2006 waren es 26.000 gewesen. „Die 13. BookWorld ist eine der größten in der Geschichte der Messe – hinsichtlich der internationalen Beteiligung, der Ausstellerzahl und des Rahmenprogramms“, berichtete Buchmessedirektorin Dana Kalninová.

Unter dem Motto „Die Zukunft erlesen“ hat sich die deutschsprachige Literatur und Buchbranche auf 100 Quadratmetern erstmals gemeinsam als Ehrengast einer Messe präsentiert und ein begeistert angenommenes Literatur- und Fachprogramm organisiert. Insgesamt 264 deutschsprachige Verlage, davon 19 aus Österreich, 15 aus der Schweiz und 230 aus Deutschland waren mit ihren Verlagsprodukten vertreten. „Ein deutschsprachiger Gemeinschaftsstand ist sinnvoll, das Konzept könnte auch auf weitere internationale Buchmessen übertragen werden“, zog Tanja Szabo vom Hauptverband des Österreichischen Buchhandels über den gemeinsamen Ehrengastauftritt der deutschsprachigen Länder Bilanz. Helmut Elfenkämper, Deutscher Botschafter in Prag, sagte: „Der Ehrengastauftritt auf der BookWorld ist eine Gelegenheit, dem ohnehin schon sehr regen literarischen Austausch zwischen der Tschechischen Republik und den deutschsprachigen Ländern neue Impulse zu geben. Dabei sollte das Interesse nicht nur der Tradition gelten, sondern auch neuen Namen und neuen Autoren.“ Organisiert wurde die Präsentation von der Frankfurter Buchmesse, dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels (HVB) und dem Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband SBVV. Das Auswärtige Amt unterstützte finanziell den deutschen Part der Präsentation.

Independents und Hörbuch

Der deutschsprachige Stand war gleichzeitig auch Anlaufstelle für alle Branchenvertreter (z.B. ars Edition, Diogenes, Picus) und Autoren, die nach Prag mitgereist waren. Schriftsteller wie etwa Eleonore Frey, Bodo Kirchhoff und Paulus Hochgatterer waren der Einladung des Goethe-Instituts Prag gefolgt, sich am literarischen Rahmenprogramm zu beteiligen. Darüber hinaus veranstaltete die Frankfurter Buchmesse zusammen mit der BookWorld eine Reihe von Fachbeiträgen zum Thema Kinderbuch, Multimedia, Hörbuch und Independent-Verlage. „Um sich in der nationalen und internationalen Verlagslandschaft, zum Beispiel bei der Vergabe von Lizenzen, zu behaupten, reicht es für die so genannten Independents nicht, einfach nur besonders gute Bücher zu machen“, sagte Manfred Metzner, Verleger von Das Wunderhorn und Vorsitzender der Kurt-Wolff-Stiftung zur Förderung einer vielfältigen Verlags- und Literaturszene. Öffentliche Auftritte und internationale Vernetzungen seien für unabhängige Verlage wichtige Bestandteile, um diese wunderbaren Verlagsprogramme ins Gespräch zu bringen. Stephan H. Ehlers (AudioBooks on Demand, Hamburg) gab als Vertreter des in Deutschland boomenden Hörbuch-Segments zuversichtliche Prognosen auch für den tschechischen Hörbuchmarkt ab, der im Vergleich zu den deutschsprachigen Ländern noch in den Kinderschuhen stecke.

Diskussion um die Nationalbibliothek

Auch insgesamt fand die Vielfalt der auf der BookWorld gebotenen Debatten, Autorenlesungen und Verlagspräsentationen viel Beachtung. Zum Messethema wurde – wie vorauszusehen – der Entwurf für die neue Nationalbibliothek und Präsident Václav Klaus' zur Messe platzierte markige Stellungnahme: „Wenn nötig werde ich mich mit dem eigenen Körper anketten lassen, um den Bau der neuen Nationalbibliothek nach dem Entwurf Jan Kaplickýs zu verhindern!“ Bereits einige Wochen lang hatte der aus einem internationalen Architekturwettbewerb hervorgegangene, grün-lilafarbene, raumschiffartige Gebäudeentwurf die Öffentlichkeit polarisiert und den Tageszeitungen als farbenfroher Aufmacher beziehungsweise Aufreger gedient.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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