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Die Fantasy haben wir in dieser von Alisha Bionda und Michael Borlik herausgegebenen Anthologie beim Wort genommen. Vor allem fantasievoll sind die Geschichten.
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Ohne geistiges Eigentum keine Informationsgesellschaft 15.05.2007
Der VS – Verband deutscher Schriftsteller, das P.E.N.-Zentrum Deutschland und der Börsenverein forderten gestern bei einer Pressekonferenz in Frankfurt von der Bundesregierung ein durchdachtes Konzept für eine sinnvolle Stärkung des Schutzes schöpferischer Leistungen im 21. Jahrhundert.

In der gemeinsamen „Frankfurter Mahnung“ verlangen die Vertreter der Autoren, Verleger und Buchhändler ein politisches Zeichen: Die öffentliche Hand müsse mehr Geld in die Wissensbereitstellung und -aufbereitung investieren, nur so könne das berechtigte öffentliche Bedürfnis befriedigt werden, an der Kultur- und Wissensgesellschaft teilzuhaben.

„Der Erfolg führender Kultur- und Bildungsnationen zeigt sich da, wo sich schöpferische Phantasie mit dem Respekt vor ihr trifft – beim geistigen Eigentum“, so Gottfried Honnefelder, Vorsteher des Börsenvereins. „Kreativität zählt zu den wertvollsten Rohstoffen unseres Landes, ein Garant für Erhalt und Mehrung kulturellen Reichtums, absolut schützenswert“, sagt Imre Török, Vorsitzender des VS – Verband deutscher Schriftsteller. „Ein demokratischer Staat, der auf die Intellektuellen und kreativen Köpfe angewiesen ist, darf die wirtschaftlichen Interessen einer Wachstumsbranche nicht über das Urheberrecht stellen“, so Sigfrid Gauch, Vize-Präsident des P.E.N.-Zentrums Deutschland.

Derzeit behandelt der Deutsche Bundestag zwei größere Novellen des Urheberrechtsgesetzes, das „Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft“ (sogenannter „Zweiter Korb“) und die Umsetzung der Enforcement-Richtlinie der Europäischen Union in deutsches Recht. Über die strittigen Punkte in diesen Gesetzesvorhaben hinaus – wie beispielsweise die Neuregelung bei unbekannten Nutzungsrechten, die Privatkopie und der Auskunftsanspruch gegenüber Internetserviceprovidern – mahnen VS, P.E.N. und Börsenverein ein langfristiges Konzept für einen verbesserten Schutz geistig-kultureller Leistungen an.

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Quelle: Börsenblatt Online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.boersenverein.de

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