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Zwischen Afrika und der Welt 21.01.2013
Die litprom-Bestenliste Weltempfänger veranstaltet – wie berichtet – am 25. und 26. Januar im Literaturhaus Frankfurt "Afrikanissimo – Afrikanische Literaturtage". Das Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) der Frankfurter Goethe-Universität bietet zwei Begleitveranstaltungen an – eine davor, ein danach.

Das ZIAF gehört zu den Sponsoren der "Afrikanischen Literaturtage", die litprom – Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika organisiert. Bereits am 22. Januar gibt es eine ZIAF Lecture 2013 mit dem nigerianischen Schriftsteller Helon Habila, der heute in den USA lebt – Thema: "How to Mix Oil and Water with Literature". Dabei geht es vor allem um seinen Roman "Öl auf Wasser" (2012; Verlag Das Wunderhorn), der sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Ölförderung im Nigerdelta befasst. In der litprom-Bestenliste Weltempfänger 16/2012 belegte er den ersten Platz. Ort: Goethe-Universität, Campus Westend, Raum 411. Beginn: 18 Uhr.

Am 29. Januar schließlich lädt das ZIAF zu einem Literarischen Workshop mit Patrice Nganang (Kamerun/Stony Brook University, New York) ein. Die Fragestellung hier "Was kann ein im Ausland lebender afrikanischer Schriftsteller (schon) erreichen?" Ort: Goethe-Universität, Campus Westend, Nebengebäude, NG 2.701. Beginn: 16.00 c.t.

Beide Schriftsteller sind auch auf den "Afrikanischen Literaturtagen" am 25. und 26. Januar vertreten, die sich vor allem ans Lesepublikum richten. Das litprom-Team hat zudem Autoren und Dichter aus Südafrika, Simbabwe, Senegal, Ghana, Äthiopien und São Tomé und Príncipe eingeladen: Mike Nicol, Chirikure Chirikure, Fatou Diome, Nii Parkes, Maaza Mengiste und Conceição Lima. Weiter sind die deutschen Autoren Ilija Trojanow und D.B. Blettenberg dabei, sowie der Jazz-Musiker Günter Baby Sommer. Der Kooperationspartner ARTE zeigt einige Filme zum Thema. Viele der jüngeren afrikanischen Autoren leben heute nicht mehr in Afrika, sondern vor allem im westlichen Ausland. Ein Aspekt, der in ihre Literatur einfließt. Was heißt das aber für die Rezeption? Wo werden die Texte gelesen? Hauptsächlich in Europa und den USA, oder auch in Afrika? Diese besondere Lebens- und Arbeitssituation wird unter anderem in den Werkstattgesprächen der Afrikanischen Literaturtage diskutiert, so litprom-Geschäftsführerin Anita Djafari. Ein Vorteil dieser "Transkontinentalität" sei es dass afrikanische Autoren in der westlichen Welt wieder stärker wahrgenommen würden, leichter Verlage finden könnten. Das Interesse großer Publikumsverlage an Werken afrikanischer Autoren habe zugenommen.

Dieses Interesse an afrikanischer Literatur beim Publikum weiter schüren, möchte das litprom-Team mit "Afrikanissimo" – 13 Veranstaltungen erwarten die Besucher. Im Literaturhaus Frankfurt wird ein Büchertisch aufgebaut. Das komplette Programm und Informationen zum Ticketverkauf finden Sie hier.

Zu den Unterstützern der Veranstaltung gehören neben dem ZIAF, der Deutsche Literaturfonds, die Stadt Frankfurt am Main, das Institut Français und die Frankfurter Buchmesse. Medienpartner sind die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" und Deutschlandradio Kultur.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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