Dingerchen und andere bittere Köstlichkeiten
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Krimimarkt unter der Lupe 24.02.2013
"Der Krimi Deutschland ? cashcow oder Literatur?" lautet das Motto Titel der Fachtagung im Berliner Brecht-Haus am 12. und 13. April. Die Veranstaltung, die von Tobias Gohlis und Thomas Wörtche moderiert wird, soll eine kritische Bestandsaufnahme zur Lage der Kriminalliteratur liefern.

Seit Jahren werde knapp ein Drittel des Umsatzes an belletristischer Literatur mit Krimis gemacht, heißt es in der Ankündigung des Symposiums. Allein im deutschsprachigen Raum erscheinen jährlich etwa 1.800 bis 2.000 neue Krimis. In wenigen Jahren habe sich die Zahl der deutschsprachigen Kriminalschriftsteller, die in der Autorengruppe SYNDIKAT zusammengeschlossen sind, auf mehr als 800 verdoppelt. Doch bedeutet Masse auch Klasse? Geht der Krimiblase die Luft aus? ? so zwei Fragen, die auf der Fachtagung behandelt werden sollen.

Die unsubventionierte Spannungsliteratur müsse sich aus eigener Kraft auf dem Markt behaupten, rangiere in der institutionellen öffentlichen Wahrnehmung als "zweitrangiger Unterhaltungsstoff", so die Veranstalter. Andererseits wollen Verlage, Autoren und Übersetzer gute Krimiliteratur produzieren, auch im Sinne von Buchhändlern und Lesern. Aber: Kommen die Verlage diesen hehren Zielen nach? Erzwingen Rendite-Erwartungen und E-Book-Markt nicht die Orientierung auf Flachsinn?

Die Fachtagung soll eine kritische Bestandsaufnahme liefern. Im Literaturforum des Berliner Brecht-Hauses kommen am 12. und 13. April Lektoren, Marketingfachleute, Programmmacher aus Verlagen jeder Größe, Autoren, Übersetzer, Literaturagenten, Buchhändler, Marktbeobachter, Kritiker, Literaturwissenschaftler und nicht zuletzt Fans und Leser zusammen.

Auf Einladung von Tobias Gohlis (Sprecher der KrimiZEIT-Bestenliste) und Thomas Wörtche (Herausgeber crimemag bei culturmag.de, Begründer der Reihe Metro im Unionsverlag, ab 2013 Herausgeber der Reihe PENSER PULP bei Diaphanes) diskutieren die Teilnehmer folgende Themenkomplexe:

Die verlegerische Situation: Wie können kleinste, mittlere und große Verlage gute Krimis machen und verkaufen?
Krimi als Provinzposse versus internationaler Blockbuster
Die Glieder der Verwertungskette vor dem Zerreißen: Überlebens- und Marketingstrategien von Buchhandel, Autoren, Marktteilnehmern
Am Anfang und am Ende: Autoren und Übersetzer
Literaturkritik und Wissenschaft: belanglos und ohne Einfluss?

An dem Panel "Die verlegerische Situation", Freitag, den 12. April, nimmt auch Börsenblatt-Redakteur Michael Roesler-Graichen teil.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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