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Alltagswissen, Kulturtechniken und Traditionen bewahren 01.05.2013
Am 3. Mai beginnt das Bewerbungsverfahren für das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Gruppen und Gemeinschaften, "die eine kulturelle Ausdrucksform praktizieren", können sich bis zum 30. November in ihrem Bundesland anmelden.

Die Bewerbungsunterlagen sind der Pressemitteilung der Kultusministerkonferenz zufolge auf der Webseite der Deutschen UNESCO-Kommission verfügbar. An dem mehrstufigen Verfahren sind die Bundesländer, der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Auswärtige Amt und die Deutsche UNESCO-Kommission beteiligt. In Deutschland tritt das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes am 9. Juli 2013 in Kraft.

"Der Beitritt Deutschlands zum UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes war von Anfang an ein Ziel der Kulturpolitik des Bundes", sagt Kulturstaatsminister Bernd Neumann. "Wir nehmen damit unsere Verantwortung für besondere Schutzbedürftigkeit von immateriellen Kulturformen und Kulturschätzen nachdrücklich und konsequent wahr. Seit Jahrtausenden werden Kenntnisse und Bräuche von Generation zu Generation weitergegeben und gewandelt. Durch eine stärkere Wertschätzung und die Auseinandersetzung mit dem immateriellen Kulturerbe werden wichtige Grundlagen für den gesellschaftlichen Dialog und Zusammenhalt geschaffen.“

Zum Verfahren

Jedes Bundesland trifft nach Ende der Ausschreibung eine erste Auswahl und übermittelt zwei Vorschläge an die Kultusministerkonferenz, so die Medieninformation. Ein unabhängiges Expertenkomitee der Deutschen UNESCO-Kommission prüft und bewertet dann die Dossiers nach fachlichen Kriterien. Die Kultusministerkonferenz und der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien bestätigen abschließend die Empfehlungen des Expertenkomitees. Die Einträge in das bundesweite Verzeichnis werden auf der Webseite der Deutschen UNESCO-Kommission veröffentlicht. Weitere Ausschreibungsrunden werden folgen. Das bundesweite Verzeichnis sieht für Einträge kein Limit vor.

UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes

Seit 2003 stellt die UNESCO von menschlichem Wissen und Können getragene kulturelle Ausdrucksformen in den Mittelpunkt internationaler Kooperation. Die Organisation will damit in allen Weltregionen überlieferte Traditionen und Alltagskulturen als Teil des Erbes der Menschheit erhalten und fördern. Bislang sind 151 Staaten dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes beigetreten. Die ersten internationalen Nominierungen aus Deutschland können frühestens 2014 bei der UNESCO in Paris eingereicht werden.

Weitere Informationen finden sich auf dem Webportal der Deutschen UNESCO-Kommission zum immateriellen Kulturerbe.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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