Der Tod aus der Teekiste
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Sympathisch und geheimnisvoll 29.05.2013
Für nur wenige Termine ist Dan Brown in Europa unterwegs, einer davon ist in Deutschland: Heute Abend präsentiert er seinen Thriller "Inferno" in Köln (auch per Livestream auf der Lübbe-Website zu sehen). Vorher sprach er mit Journalisten.

Gut gelaunt kam Dan Brown zur Pressekonferenz, und das, obwohl das Schaulaufen nach dem Erscheinen eines Romans eigentlich nicht sein Ding ist. "Meine Frau und ich leben sehr zurückgezogen", erklärte er und betonte, dass sie das genauso wollen. Trotz mangelnder Übung war es ein professioneller und sympathischer Auftritt des 48-Jährigen, dem sein großer Erfolg insbesondere mit "Illuminati" und "Sakrileg" offensichtlich nicht zu Kopf gestiegen ist, auch nicht die Verfilmungen mit Tom Hanks. "Wir haben uns ein schönes Haus gegönnt", sagte er. "Aber noch drei Jahre nach dem Erscheinen von 'Sakrileg' hatte ich dasselbe Auto wie zuvor: einen alten Volvo. Und auch unsere Freunde sind dieselben geblieben."

So begeistert und kompetent, wie er von den Themen erzählt, die in seinen Thrillern eine große Rolle spielen, glaubt man ihm: Es sind nicht Geld und Glamour, die ihn fesseln, sondern Kunst und Kunstgeschichte. Aber hier gibt es dann doch etwas, was ihm sein großer Ruhm bietet: "Wenn ich jetzt für meine Bücher recherchiere, bekomme ich überall Zutritt, in Archiven oder auch in Museumsräumen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Nur der Vatikan ist eine Ausnahme", sagte er mit Bezug darauf, dass der Kirchenstaat sich verärgert zeigte über "Sakrileg": den Thriller, der sich mit Jesus, Maria Magdalena und der katholischen Kirche befasst.

Brandneu: Inferno-BändeBrandneu: Inferno-Bände© picture-alliance

Mit viel Aufwand und sehr genau hat Dan Brown wie für die Vorgängerbände auch für "Inferno" recherchiert. Er ist alle Wege gegangen, über die er den Symbologen Robert Langdon in seinem neuen Abenteuer scheucht. Wieder geht es um ein Rätsel, das sein Held lösen muss, dieses Mal vor allem in Florenz, schließlich auch in Venedig und Istanbul. Die Hinweise für das Rätsel finden sich in Dantes "Göttlicher Komödie".

Dan Brown will seine Leser unterhalten, er will aber auch Einblicke in die Kunst- und Literaturgeschichte geben. Mehr noch: Im neuen Thriller setzt er sich eindringlich mit einem aktuellen, sehr ernsten Thema auseinander, der Überbevölkerung der Erde. Eine Botschaft will er nicht vermitteln, erklärte er, aber seine Leser zum Nachdenken anregen und möglichst auch zum Handeln.

Auch "Inferno" wird verfilmt. Ob Tom Hanks wieder die Hauptrolle spielen wird, wollte Dan Brown aber nicht verraten. Auch nicht, wohin es Robert Langdon im nächsten Thriller führen wird, an dem der Autor schon arbeitet. Morgen wird er sich den Kölner Dom anschauen, und vielleicht inspiriert der den Autor aus Neuengland zu einem deutschen Schauplatz. "Möglich ist alles", sagte er diplomatisch und blieb bei seiner Linie: Geheimnisse sind und bleiben sein Lieblingsstoff.

Sabine Schmidt

Quelle: Börsenblatt online

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