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Ruge, Rentner, Volksverarsche 15.06.2013
Neue Bücher lassen diese Woche keine Langeweile auf der Bestsellerliste aufkommen: Höchster Belletristik-Einsteiger ist Buchpreisträger Eugen Ruge mit „Cabo de Gata“ (Platz 8). Ein Schwedenroman versucht in die Fußstapfen von Jonas Jonasson zu treten. Im Sachbuch enthüllt Hannes Jaenicke „Die große Volksarsche“ und sichert sich Platz 1 bei den Buch-Bestsellern.

Dan Brown, Aushängeschild des Kölner Jubiläumsverlags Bastei Lübbe, steht in acht europäischen Ländern derzeit auf Platz 1 der Bestsellerliste (Belletristik, Hardcover). So auch bei uns. Seit fünf Wochen führt „Inferno“ die Hardcover-Bestsellerliste an 300.000 Exemplare sind bereits verkauft – da haben die Kölner heute Abend nicht nur 60 Jahre Verlagsjubiläum zu feiern, sondern auch den beachtlichen Bestsellererfolg des Mystery-Schnitzeljägers Dan Brown.

"Inferno" unterstützt Hochwasser-Opfer
Von jedem verkauften Exemplar des Bestsellers „Inferno" von Dan Brown, das in den kommenden vierzehn Tagen über die Ladentische geht, spendet der Verlag Bastei Lübbe 50 Cent. Die Hilfe soll "so schnell und so unbürokratisch wie möglich erfolgen und in vollem Umfang den Buchhändlern in den Krisengebieten zu Gute kommen", teilt der Verlag gerade mit.

Dessen Lesung Ende Mai auf der Lit.Cologne war mit 1.200 Live-Besuchern (plus vielen Zuschauern, die den einzigen Deutschlandbesuch Browns via Live-Stream verfolgten) ein weiterer Erfolg der Superlative.

Eugen Ruge, der 2011 für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ den Deutschen Buchpreis erhalten hat, meldet sich mit einem neuen Buch zurück: In der „FAZ“ gab es für seine Novelle „Cabo de Gata“ (Rowohlt) dickes Lob. Ruge beschreibt darin einen schreibblockierten Schriftsteller, der in Andalusien seine Erinnerungen sortieren will. Ruge landet auf Platz 8 und ist der höchste Neueinsteiger der Woche.

Spannungsautorin Nina George knüpft mit „Das Lavendelzimmer“ an vergangene Erfolge an. Der Roman (Knaur) steigt auf Platz 9 ein. Bekannt ist die Wahlhamburgerin auch bestens unter dem Pseudonym Anne West, unter dem sie erotische Ratgeber und Sextipps („Gute Mädchen tun's im Bett - böse überall“) verfasst.

Auf Platz 23 versucht die Schwedin Catherine Ingelman-Sandberg ihrem Kollegen Jonas Jonasson das Wasser abzugraben: „Wir fangen gerade erst an“ beschreibt fünf rüstige Rentner, die durch Planung aus Ausüben eines Verbrechens vom kümmerlichen Altenheim ins Gefängnis wechseln möchten, wo alles besser sein soll. Ob der Roman es mit was den Verkaufserfolg „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (Carl’s Books, derzeit wieder auf Platz 2 unserer Bestsellerliste) aufnehmen kann, darauf sollte man nicht spekulieren – in Spanien hat der Roman aber bereits die Bestsellerliste erobert.

Im Sachbuch erobert Schauspieler und Dokumentarfilmer Hannes Jaenicke mit „Die große Volksverarsche“ (Gütersloher Verlagshaus) aus dem Stand Platz 1 der Bestsellerliste. Mit seinem „Konsumenten-Navi“ möchte Jaenicke dem Verbraucher helfen, einen kritischen Blick hinter die glänzenden Fassaden der Konsumindustrie zu werfen. Auf der Website zum Buch können Besucher an einem Wettbewerb teilnehmen, der Sieger trifft Hannes Jaenicke in Berlin. Der Titel ging inzwischen weit über 50000 Mal über die Ladentheke und erscheint derzeit in der dritten Auflage. Jaenicke ist mit seinen Thesen unterdessen in mehreren TV-Sendungen zu Gast.

Eine besondere Familiengeschichte erzählt Peter Schneider in „Die Lieben meiner Mutter“ (Kiepenheuer & Witsch). Bislang ungelesene Briefe seiner Mutter enthüllen die Geschichte einer offenen Dreiecksbeziehung in der Nachkriegszeit. Die behutsame Annäherung des Sohns an eine bisher unbekannte Seite seiner Mutter steigt neu auf Platz 19 ein, die Startauflage lag bei 20000 Exemplaren.

Wieder eingestiegen ist Peter Ames Carlins Springsteen-Biographie „Bruce“ (Edel Germany, Platz 22), die als autorisierte Biographie in Zusammenarbeit mit dem Musiker geschrieben wurde. Derzeit ist Bruce Springsteen wieder auf Welttournee, zwei Konzerte in Deutschland stehen im Juli noch an. Der Verlag arbeitet für die Promotion des Titels mit dem Musiklabel zusammen, bislang wurden rund 30000 Exemplare verkauft.

Neu eingestiegen ist Nassim Nicholas Talebs „Antifragilität“ (Knaus, Platz 23). Der Wahrscheinlichkeitsforscher legt hier eine neue Art des Denkens für die unberechenbare Welt vor und fordert auf, Zufällen und Ungewissheit positiv gegenüber zu stehen.

Quelle: Börsenblatt online

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www.boersenblatt.net

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