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Zuschüsse für literarische Entdeckungen 15.07.2007
Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika konnte 13 Übersetzungsprojekte bewilligen. Darunter sind Werke von Schriftstellern aus Südafrika, Jordanien, Indien und Argentinien. Neue Anträge nimmt die Gesellschaft bis zum 1. November entgegen.

Die Gesellschaft unterstützt seit 1984 solche Projekte und hat bislang rund 570 Übersetzungen auf den Weg gebracht. Gefördert werden dabei vornehmlich Werke von Autoren, die bisher gar nicht oder nur unzureichend in deutscher Übersetzung vorlagen, sowie Werke aus Ländern, deren Literatur kaum auf dem deutschsprachigen Buchmarkt vertreten ist. Sieben der in diesem Jahr ausgewählten Werke stammen von bislang nicht übersetzten Autoren. Dazu gehören auch die Autobiographie der kenianischen Umweltschützerin Wangari Maathai („Afrika, mein Leben“, DuMont), die 2004 den Friedensnobelpreis erhielt, und Romane von Aminatta Forna aus Sierra Leone („Abies Steine“, Berlin Verlag) und der Südafrikanerin Anne Schuster („Foolish Delusions“, Kalliope Paperbacks). Zu den literarischen Entdeckungen gehört auch der Jordanier Ghalib Halasa, der in einer witzigen Novelle das Leben der Christen in einem Dorf südlich Ammans schildert („Wadi, die heilige Milada und andere“, Editon Hamouda) sowie die Chinesin Huang Beijia mit einem eher ironischen Jugendbuch („Ich will ein gutes Kind sein“, NordSüd Verlag).

Drei der geförderten Titel stammen von Autoren aus Argentinien, das im Jahre 2010 Gastland der Frankfurter Buchmesse sein wird. Dazu gehören Raúl Argemi („Der vorletzte Name des Krieges“, Unionsverlag) und Pablo Ramos („Der Ursprung der Traurigkeit“, Suhrkamp) sowie eine Werk von Antonio Dal Masetto („Da unten sind ein paar Typen“, Rotpunktverlag). Da die Zuschüsse nicht nur literarischen Neuentdeckungen, sondern auch der Autorenförderung gelten, wird außerdem eine weitere Übersetzung von Abdelrahman Munif unterstützt: Seine Pentalogie „Salzstädte“ (Hugendubel) zeichnet die gewaltigen Veränderungen der arabischen Welt seit den Ölfunden und der Ankunft der Amerikaner akribisch und umfassend nach. Auch weitere Romane des Algeriers Boualem Sansal („Harraga“, Merlin Verlag) und des indischen Autors Kiran Nagarkar („Sieben mal sechs ist dreiundvierzig“, A1 Verlag) erhalten Förderungsbeiträge. Nagarkars Roman, der im Original bereits 1974 erschienen ist, galt bislang als unübersetzbar, weil er die Sprachenvielfalt der Metropole Bombay widerspiegelt.

Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika nimmt bis zum 1. November neue Anträge zur Übersetzungsförderung entgegen.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net
www.litprom.de/sites/foerderung.htm

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