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"Melancholie der letzten Daseinsfreude" 14.11.2013
Die gebürtige Ukrainerin Marjana Gaponenko hat für ihren Roman "Wer ist Martha?" (Suhrkamp) den mit 10.000 Euro dotierten österreichischen Literaturpreis Alpha 2013 erhalten. Die Jury lobte ihre "furiose Sprache voller Phantasie".

Marjana Gaponenko setzte sich am 11. November im Finale in Wien (Studio 44) gegen zwei Mit-Konkurrenten (Harald Darer, Cordula Simon) durch. In "Wer ist Martha?" geht es um einen 96-jährigen emeritierten, an Krebs erkrankten Ornithologen Luka Lewadski, der seinen Lebensabend im Wiener Hotel Imperial auskosten will. Die Autorin entwirft dabei auch ein Bild vom Europa vergangener Tage, so die Medieninformation zur Preisvergabe. Marjana Gaponenko war bereits 2011 Alpha-Finalistin und lebt in Mainz.

Der Jury-Vorsitzende Josef Haslinger sagte in seiner Laudatio: "In einer bilderreichen, fast blumigen Sprache wird vor dem Leser die Melancholie der letzten Daseinsfreude wie ein Teppich ausgebreitet, auf dem man Lewadski durch dieses Buch folgt. Er macht sich auf die Reise nach Wien, dorthin, wo er in der Kindheit mit seinen Tanten den Musikverein besucht und die eitle Wiener Bürgergesellschaft beobachtet hat, die er in seiner Erinnerung mit liebevollem Spott überzieht." Habe man sich erst einmal auf diesen Roman eingelassen, so Haslinger weiter, sei man auch zur Freude verdammt. "Die opulenten Bilder und die feinsinnig ironischen Vergleiche, mit denen die Sprache dieses Romans das Jahrhundert durchschreitet, lassen uns teilhaben an den Erinnerungen, aber auch am Lebenshunger und an der durch die verbliebene Kürze umso kostbarer gewordenen Lebensfreude eines alten Mannes, der es noch einmal wissen will, bevor seine Welt in einem sprachlichen Glanzstück zusammen mit seiner Seele buchstäblich im Rätsel des Romantitels versinkt."

Der Literaturpreis Alpha ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von Casinos Austria in Kooperation mit den Büchereien Wien verliehen. Gefördert werden damit heimische Nachwuchsautoren und solche, die in Österreich leben oder deren Werke einen starken Österreich-Bezug aufweisen.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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