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Preisträger 2014: Werner Fritsch und Sabine Schiffner 19.12.2013
Die Deutsche Schillerstiftung wird im Mai 2014 in Weimar zwei Ehrengaben verleihen ? an Werner Fritsch und Sabine Schiffner. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 5.000 Euro dortiert.

Preisträger der Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung ist Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen in der Oberpfalz. Der Autor arbeitet seit frühester Jugend über Genregrenzen hinweg an einem Gesamtkunstwerk, teilt die Schillerstiftung mit. Grundfigur und Auslöser dieses mittlerweile groß angewachsenen Werks ist Wenzel, der sein ganzes Leben als Knecht in der Hendelmühl, gearbeitet hat. Die Hendelmühl ist der Aussiedlerhof an der deutsch-tschechischen Grenze, in dem Werner Fritsch aufgewachsen ist und wo er neben Berlin noch heute seinen zweiten Wohnsitz hat.

In seinem Debütroman "Cherubim" (Suhrkamp 1987) lässt Fritsch den Knecht aus seinem Leben erzählen. Mit diesem ersten Buch wären schon einige Konstanten seines Werks festgelegt. "Das Interesse an einem biographischen Hintergrund, die Kunst der Verfremdung durch Sprache, der Spagat zwischen lokalem Setting und Weltpolitik, die Rhythmik des Erzählens, die Reibung an der deutschen Geschichte und an deutschen Mythen", heißt es weiter. Typisch für ihn sei das Arbeiten in verschiedenen Medien, in Prosa, Lyrik, Film, Hörspiel und Theater. Neben Wenzel gibt es auch noch andere Schlüsselgestalten für Fritschs Werk, etwa die deutsche Velvet Underground Sängerin Nico oder die Ehefrau Görings, Emmy Göring.

Ebenfalls eine Ehrengabe geht an die Lyrikerin Sabine Schiffner. In ihren Gedichtbüchern, unter denen "Dschinn" (S. Fischer 2007) und "fremd gedanken" (Horlemann 2012) besonders hervorzuheben wären, so die Preisstifter, vertrete sie eine Poetik, "die einmal nicht aus der Kälte kommt ? anders als der Hauptstrom der zeitgenössischen Poesie". Weiter heißt es: "Zeilen von hoher Sinnlichkeit, genauer Natur- und Alltagswahrnehmung und einer schlafwandlerisch sicheren Verwandlung des Lebensstoffs in poetische Schwebezustände zeichnen Schiffners Gedichte aus."

Sabine Schiffner, geboren 1965 in Bremen, studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Pädagogische Psychologie in Köln. Dort lebt sie nach einem mehrjährigen Aufenthalt auf Mallorca heute wieder. Ihr Werk umfasst bislang vier Gedichtbände sowie den mit dem Jürgen-Ponto-Preis ausgezeichneten Roman "Kindbettfieber" (S. Fischer 2005).

Die Preisverleihung findet am 9. Mai 2014 im Goethe- und Schiller Archiv in Weimar statt.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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