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Gewinnertrio: Saša Stanišic, Robin Detje und Helmut Lethen 14.03.2014
In der Glashalle auf dem Messegelände wurden heute Nachmittag vor zahlreichen Zuschauern die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse gekürt: In der Kategorie Belletristik gewann Saša Stanišic, in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Helmut Lethen und Robin Detje den Übersetzerpreis.

Der Leipziger Buchpreis ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen in den drei Kategorien verliehen.


Die Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse 2014 sind:

Kategorie Belletristik: Saša Stanišic

© Luchterhand Literaturverlag

Saša Stanišic: "Vor dem Fest" (Luchterhand Literaturverlag)

Auszug aus der Jury-Begründung: "Stanišic hat ein Dorf aus Sprache erfunden, ein Kaleidoskop, einen Kosmos aus vielen Stimmen, Klangfarben, Jargons, die Welt in nuce, magisch zusammengehalten von einem kollektiven Erzähler, der dazugehört, einem, der verschmitzt ist und gewitzt und klug und ein bisschen weise. Als gälte es, das Zerrbild des Antiheimatromans geradezurichten, dessen Typologie nur das verpatzte Fest kennt."

Kategorie Sachbuch/Essayistik: Helmut Lethen

© Rowohlt Berlin

Helmut Lethen: "Der Schatten des Fotografen. Bilder und ihre Wirklichkeit" (Rowohlt Berlin)

Auszug aus der Jury-Begründung: "Wir alle sind von Bildern umgeben und umstellt. Weil das so ist, bleibt uns im Alltag kaum etwas anderes übrig, als ihnen einfach zu glauben. Oder, die andere Möglichkeit, wir misstrauen den Bildern fundamental. Nichts ist nützlicher in dieser Lage als eine Verhaltenslehre des Sehens, wie sie Helmut Lethen in seinem neuen Buch 'Der Schatten des Fotografen' vorlegt."

Kategorie Übersetzung: Robin Detje

Für die Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch: "Europe Central" von William T. Vollmann (Suhrkamp).

Aus der Jury-Begründung: "Robin Detje schreibt seine Übersetzung stimmig am amerikanischen Original entlang. Immer wieder findet er überzeugende Entsprechungen für Töne, Bilder, Motivreihen. Mit diesem Sprachgefühl, Akribie und auf Augenhöhe mit dem Autor bringt er uns diese Hymne auf die Kunst des Erzählens, die dabei selbst die Grenzen klassischen Erzählens immer wieder durchbricht, auch musikalisch nah. Nicht ohne Grund steht Dimitri Schostakowitsch im Zentrum des Romans, von dessen Kompositionen sich der Autor auch sprachlich inspirieren ließ."

Zum Preis der Leipziger Buchmesse

Der Preis der Leipziger Buchmesse ehrt seit 2005 herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Er ist mit insgesamt 45.000 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung ver­liehen. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner des Preises ist das Litera­rische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Magazine buchjournal und Cicero sowie Deutschlandradio Kultur.

Quelle: Börsenblatt online

Links zu dieser Meldung:
www.boersenblatt.net

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